Asche aus Ofen bzw Kamin auf Kompost?

7 Antworten

Kommt darauf an. Wenn ausschließlich unbehandeltes Holz verfeuert wird (was ich hoffe) und es nicht zu große Mengen sind, dann geht das prinzipiell schon.

Grundlegend sind in der Asche alle Schadstoffe aus dem Holz zusammengedampft (bis auf den Teil, der durch den Kamin ging). Dazu ist Asche kaliumhaltig und daher basisch.

Wenn also der Boden nicht gerade übersäuert ist und kein Kalimangel besteht, dann könnte die Nutzung des Kompostes zu einer Überdüngung führen und der Boden zu basisch werden.

Kurzum: Es ist Abwägungssache.

Woher ich das weiß: Recherche

es kommt drauf an, was Du da verbrennst:

  • Kohle (Steinkohle, Koks, Braunkohle) nicht in Garten/Kompost, weil schwermetallhaltig, evtl. schwefelhaltig...
  • behandeltes Holz auch nicht (dürfte man eh nicht verbrennen)
  • Papier nicht wenn bedruckt...
  • Holz (Waldholz, Pellets, unbehandelte Reste...): ja, ist ja nix drin, was nicht vorher schon im Boden war... - außer Du hast Dein Holz aus dem Deponiewald geholt :-P

Beim letzten Punkt muß ich Dir leider etwas widersprechen. Kohle ist auch nur eine Biomassenreduktion, ebenso wie die Asche von Holz. Die Schwermetalle sind auf dem gleichen Weg in die Kohle gelangt, wie sie in das Holz des Baumes kommen. Insbesondere akkumuliert der Baum über sein gesamtes Leben.

Schmankerl:

Es gibt Bäume, die so tolerant sind, daß 25%! des Pflanzensaftes aus Schwermetallen bestehen. Sowas holst Du bei uns zwar nicht aus dem Wald, es zeigt aber trotzdem, wie schnell man einen zusammengedampften Baum (Asche) in der Belastung unterschätzt.

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@KarlRanseierIII

again what learned :-)

ich gehe dennoch davon aus, dass unbehandeltes (heimische...) Holz aschetechnisch unbedenklich ist im Wald - die Asche von Kohle etc. würde ich ggf. zum streuen auf dem Gehweg hernehmen oder vllt. die Blumenrabatte am Zaun oder so düngen - aber vorsichtshalber nicht mein eigenes Gemüsebeet...

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@myotis

Wenn man unsicher ist, dann sind Zierpflanzen natürlich immer eine Option :-D. Wie war das noch gleich mit Uran im Blaukorn?

Hauptsache ist eigentlich, daß man nicht alles für völlig unbedenklich hält und zeitgleich draufwirft, als gäbe es keinen Morgen mehr.

Im Zweifelsfall kippt man eben die Kohle an die Rosen (die mögens ja nur leicht sauer) und wirft die Pferdeäpfel aufs Gemüsebeet (aber vielleicht ist das ja auch wieder nich optimal).

Nachtrag: Mistig nur, wenn man das Schwermetall an die Teerosen kippt und später verarbeitet, dann ists dumm gelaufen :-D.

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@KarlRanseierIII

ja ich denke wir reden vom gleichen :-)

und wenn der Gaul nicht neben seinen Äpfeln zusammengebrochen ist wegen Strahlenkrankheit oder so wird es auch im Garten gutgehen :-))

nur nicht direkt aufs Beet - aber das ist ein anderes Thema...

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