Arzt will nicht operieren - Beschwerde?

4 Antworten

Was möchtest du erreichen? Möchtest du, dass die OP endlich stattfindet? Dann würde ich an deiner Stelle all meine Energie darauf verwenden, eine Klinik/ einen Arzt zu finden, der diese OP beherrscht und auch durchführt. Danach kannst du immer noch 5-10 Jahre prozessieren...

Es gibt den MDK. An den kann man sich wenden. Eine weitere Beschwerdestelle ist die Landesärztekammer. Die haben kostenfreie Gutachter. Diese bewerten den Fall, stellen aber keine Schadenssummen fest. Da die Gutachter der Ärztekammer aber aus Töpfen finanziert werden, die ein berechtigtes Interesse daran haben, dass es nicht zu Zahlungen an die Geschädigten kommt, verlieren 95% der Kläger mit solchen Gutachten. Zudem dauert es 4-8 Monate, bis ein solches Gutachten vorliegt. 

Ich würde mich in erster Linie um mich und meine Gesundheit kümmern - und später dann um die Verschleppung und eventuelle Schlamperei.

Nele

Du kannst natürlich einen Anwalt aufsuchen und dich auch an die Ärztekammer wenden.

Es tut vielleicht auch im ersten Moment gut. Aber du wirst, so schwer es ist, damit leben müssen. Groll und Verbitterung führen niemals in eine Heilung bzw. Gesundung und vermiesen das Leben sehr stark. Diesen Faktor hast Du in Deiner Hand!

Wenn Du mit einem Anwalt Dein Recht erstreiten willst, bedeutet es, jahrelangen Papierkrieg und jedes Mal die emotionale Belastung. Bist Du dem gewachsen? Überprüfe es gut!

Natürlich kann man agrumentieren, dass man nicht alles hin nehmen soll usw usf. Aber es ist Dein Leben und Du gestaltest es!

Du als Laie sagst, daß die OP hätte problemlos ausgeführt werden können? Warum nur, haben die Ärzte bis jetzt eine OP verweigert? Da müssen doch schwerwiegende Gründe vorliegen.

Habt ihr auch solche Beschwerden nach Hämorrhoiden HAL-RAR Operation?

Hallo,

ich bin vor gut drei Wochen, nach einem langen Leidensweg, an den Hämorriden nach HAL- RAR operiert worden, in der Hoffnung, das ich endlich von den Schmerzen befreit werde. Nach der OP, war vier Tage im KH, ging es mir den Umständen entsprechend gut. Druckgefühl ,leichte Schmerzen und meine Harnblase streikte den ersten Tag etwas.

Zu hause, war noch vier Tage krank geschrieben, fingen dann langsam die Schmerzen an. Musste dann auch ab und an eine Schmerztablette nehmen. Na ja, habe mir dann gedacht, das die OP ja noch nicht lange her ist und ein Erfolg bzw. Besserung erst nach sechs bis acht Wochen eintritt.

Die Schmerzen worden wohl immer schlimmer. Besonders, als ich wieder angefangen habe zu arbeiten und mich mehr bewegte. Habe keine sitzende Tätigkeit.

Seit vorgestern sind die Schmerzen sehr heftig. Kann kaum sitzen. Vom Anus bis hin zum Steißbein starke Schmerzen. Schlimmer als vor der OP. Druckgefühl, brennen und stechen. Alles geschwollen und der Anus ist so blau lila.

Einen nachsorge Termin hat man mir nicht gegeben. Ich habe noch diverse Zäpfen und Salben von vor der OP mit und ohne Cortison. Aber alles hilft nichts.

Überlege, ob ich nicht zur Notfallambulanz fahren soll, da ich langsam irre vor Schmerzen werde, da ich so schnell keinen Termin beim Proktologen bekomme,der mich operiert hat. Hier ist zwar noch ein Chirurg wo man innerhalb einer Woche einen Termin bekommt, aber der hat zu mir immer gesagt, er könne nichts feststellen. Dabei hatte ich Hämorrhoiden zweiten grades.

Wer hatte so ähnliche Beschwerde und wie lange dauert es, bis eine Besserung eintritt.

LG.

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ärztliche Untersuchung verschieben?

Hallo,

Ich muss morgen zur ärztlichen Untersuchung von der Arbeit aus. Allerdings habe ich letztes Wochenende gekifft und jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich morgen erscheinen soll. Der Arzt muss mir ja sagen was er testet und wenn er zu Drogen ja sagen würde, könnte ich dann nicht einfach abblehnen und den Termin um eine Woche verschieben? Schonmal Danke für eure Antworten!

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Arzt weigert sich mich zu behandeln?

Ich habe seit Montag dem 04.09.2017 plötzlich sehr starke Schmerzen im rechten Handgelenk und kann dieses auch nicht bewegen. Als ich mich daraufhin bei meinem Hausarzt in Behandlung begeben wollte stellte ich fest, dass dieser derzeit im Urlaub ist und erst wieder am 11.09.2017 seine Praxis öffnet.

Daraufhin rief ich in der Praxis an um über die Ansprache auf dem Anrufbeantworter in Erfahrung zu bringen, wer die Vertretung ist.

Also versuchte ich am heutigen Dienstag den 05.09.2017 einen Termin bei Frau Dr. med. yyy zu vereinbaren. Leider war telefonisch trotz mehrerer Versuche meinerseits niemand zu erreichen und meine Schmerzen im Handgelenk nahmen trotz Schmerztabletten nicht ab, ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Also entschloss ich mich die Wartezeit in Kauf zu nehmen und direkt mit dem Bus 25km zur Praxis zu fahren um nach der Mittagspause einer der ersten zu sein.

Dort angekommen war ich der zweite in der Reihe und schilderte der Sprechstundenhilfe meine Schmerzen im Handgelenk, sagte dass mein Hausarzt Herr Dr. med. xxx sei und ich bereits im Mai diesen Jahres bei ihr zur Behandlung war, ebenfalls aufgrund von Vertretung von Herrn Dr. med. xxx. Daraufhin entgegnete mir die Sprechstundenhilfe von Frau Dr. med. yyy, dass ich nicht behandelt werde und gehen soll. Als ich nach dem Grund fragte meinte sie, dass sei kein akuter Notfall. Auf meine Frage hin ob sie Ärztin sei um das beurteilen zu können, entgegnete sie nichts. Auch meine Einwände, dass ich wirklich sehr starke Schmerzen im Handgelenk habe und dieses nicht bewegen kann und ausserdem die ganze Nacht nicht schlafen konnte vor Schmerzen, wurden ignoriert. Meine Bitte, ich würde selbstverständlich auch im Wartezimmer warten, egal wie lange es dauern würde, lehnte sie ab. Ich sagte ihr, dass ich ohne eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Probleme mit der Agentur für Arbeit bzw. meinem Bildungsträger bekommen würde, was sie aber auch nicht interessierte.

Direkt vor mir an der Reihe war jedoch eine Frau mit Kind die angab, dass der Kinderarzt derzeit im Urlaub sei und seine Vertretung Mittagspause habe, deshalb sei sie nun hier. Die Dame und ihr Kind wurden darauf hingewiesen dass sie etwas warten müssten, aber sie durften im Wartezimmer Platz nehmen.

Da ich die ganze Zeit über freundlich war und auch trotz meinem Unverständnis keinen Ärger machen wollte ging ich aus der Praxis und habe sofort meine Krankenkasse angerufen und das Problem geschildert. Dort wurde mir geraten mich an die zuständige Ärztekammer zu wenden und Beschwerde einzulegen, was ich auch tat.

Ich finde dieses Verhalten mir gegenüber unakzeptabel und äusserst befremdlich. Ich mache derzeit eine von der Agentur für Arbeit finanziell geförderte Umschulung zum IT-Fachinformatiker für Systemintegration beim Bildungsträger GFN und kann mit meinem sehr stark schmerzenden Handgelenk derzeit keine Computer-Maus bedienen oder schriftliche Materialien im Unterricht bearbeiten.

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Hat ein Patient ein Anrecht auf den OP-Bericht?

Ist das irgendwo gesetzlich geregelt? Oder ist man auf good will des krankenhauses angewiesen?

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Jeden Tag Bauchschmerzen , Gallensteine?

Hallo, habe seid langem schmerzen im oberbauch Magengegend anfangs gingen die schmerzen wieder weg aber Seid paar tagen bleiben die durchgehend. Op Termin, steht schon.

Kann man jeden Tag solche Beschwerde haben auch Auf nüchternen Magen?

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Beschwerde über Psychiater

Kurz einen Schnellüberblick über die Problematik: Meine Lebensgefährtin befindet sich wegen schwerer Depressionen in Behandlung bei einem Psychiater. Allerdings sind die Umstände, unter denen die Termine bei diesem Psychiater so ablaufen in meinen Augen einfach nur unfassbar. Ein paar Beispiele:

  • Trotz Termin Wartezeiten von bis zu 7 Stunden (wohlhabende Patienten werden allerdings "dazwischengepackt" und warten höchstens 10 Minuten)
  • Psychiater ist extrem unfreundlich, sagt weder "Guten Tag" noch "Auf Wiedersehen" (wenn das Gespräch beendet ist, verlässt der Psychiater einfach den Raum ohne weiteres zu sagen)
  • Psychiater spricht in äußerst pampigem Ton empfindliche Diagnose- und Behandlungsdetails im Empfangsbereich aus, sodass das ganze Wartezimmer weiß was Sache ist
  • Psychiater schaut den Patienten während der Gespräche nicht an, sondern schaut nur auf seinen Block und durch die Gegend oder isst seine Wurstbrote oder Kuchen während er seine Fragen stellt
  • Nach dem Gespräch fragt der Psychiater: "Welche Tabletten soll ich Ihnen verschreiben?"
  • Es wurde ein extrem überhöhter Leukozytenwert festgestellt. Auf die Frage meiner Lebensgefährtin, was das denn zu bedeuten hätte, steht der Psychiater auf und verlässt den Raum (Gespräch beendet)
  • Es wurde Folsäuremangel festgestellt. Auf die Frage meiner Lebensgefährtin, woher das kommen kann und was man da machen kann, antwortet der Psychiater: "Müssen se mal im Internet gucken"
  • Meine Freundin reagiert mit Nebenwirkungen auf die verordneten Medikamente. Als sie das beim Psychiater ansprach, antwortete dieser: "Ja weiß ich auch nicht!" (Gespräch beendet)

Ich finde, die Art und Weise wie hier behandelt wird, ist absolut untragbar. Natürlich wird ein Wechsel des Psychiaters angestrebt, das Problem sind allerdings Wartezeiten von bis zu einem halben Jahr (wenn man Glück hat), um überhaupt einen Termin zu bekommen. Nichtsdestotrotz möchten wir uns über die vorgenannten Umstände beschweren.

Gibt es hierfür eine Anlaufstelle, an die man sich mit einer Beschwerde wenden kann? Für Ärzte gibt es die Ärztekammer, für Rechtsanwälte die Rechtsanwaltskammer... aber wie sieht es bei Psychiatern aus? Wäre hier auch die Ärztekammer Ansprechpartner?

Wie sehen eigentlich andere Erfahrungen aus? Ist diese Art und Weise, mit Patienten umzugehen für einen Psychiater normal? Hat jemand Erfahrungen mit Beschwerden? Wie geht die Kammer vor, was wird unternommen, wenn die Kammer eine solche Beschwerde erhält?

Wird überhaupt etwas unternommen, kann man überhaupt eine Änderung der Umstände bewirken? Oder kann man sich das Porto gleich sparen, weil solche Beschwerden ohnehin direkt im Papierkorb landen?

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