Arzt wertete ein MRT als "ohne Befund" aus, stimmte aber nicht, was jetzt?

9 Antworten

ich glaube, da ist schwer was zu machen....denn

  1. eine krähe hackt der anderen kein auge aus
  2. die aussage(o.b.) des hausarztes kann sich auf den verdacht auf einen hirntumor bezogen haben und somit ist's nur ein mißverständnis

und wie unter punkt 2 geschildert, wird dein hausarzt so argumentieren. auch hat er den patienten ja nicht einfach sich selbst überlassen, sondern ihn an einen weiteren spezialisten überwiesen.

und für die terminvergabe beim neurologen kann der hausarzt ja auch nix....

im endeffekt sind hausärzte / allgemeinmediziner eher "datensammler" und salopp gesagt für das grobe zuständig.

ich vermute schlichtweg, es lohnt sich die mühe gar nicht, etwas gegen den hausarzt anzustreben...

 

Naja, schwierig. Ein Hausarzt ist in der regel Allgemeinmediziner. Sprich ein Medziner mit fachlich hohem Allgemeinwissen, aber weniger Spezialwissen. Demnach ist es nicht verwunderlich, wenn er als Allgemeinmediziner kleinste Veränderungen, bzw. die Gefahren diesbezüglich nicht erkennt. Es ist etwas 'doof' zu sagen 'ohne Befund', wenn es symptome gibt und man selbst nicht weiter weiß.

Letztlich hat er die richtige Entscheidung getroffen den Patienten an einen Neurologen zu überweisen. Dieser ist spezialisiert und kann Symptome, Befunde besser und schlüssiger in Verbindung bringen...

Bzgl. der Vermeidung von Fehldiagnosen bzw. übersehener Befunde, besteht immer die Möglichkeit sich bei der eigenen Krankenkasse eine Zweitmeinung durch einen dortigen Arzt einzuholen ... Man kann also mit seinen Bildern (Röntgen, CT, MRT etc.) zur Krankenkasse und mal einen dortigen Arzt einen Blick drauf werfen lassen ...

erst einmal hoffe ich und drücke ich dir die daumen, dass sich diese diagnose ms nicht bestätigen wird.. dieser verdacht ist meiner meinung nach viel zu schlimm als dass du jetzt deine gedanken auf die ärzte legst. natürlich ärgerst du dich. man ist sehr leichtsinnig mit deiner gesundheit umgegangen, indem man die auswertung des mrt so lange verzögert hat. doch was möchtest du erreichen? was kannst du erreichen?

es ist wahnsinnig ärgerlich. als kassenpatient zähl man ohnehin nicht zur kategorie "dringend". doch du solltest deine kräfte bündeln. es gibt schiedsstellen.. da wird der fall eingesehen von einer unabhängigen kommission, das urteil - naja, hab noch nie von ernsthaften bestrafungen gehört.

du könntest dich auch direkt bei der ärztekammer über diese vorgehensweise beschweren. das wird für den arzt auf jeden fall ungemütlich..

der weg übers gericht ist ewig lang, weit, ungewiß und sehr teuer - auch für den fall, dass du viell. gewinnen solltest, mußt du jede menge geld vorschiessen für zb. gutachten.. und einen garantierten sieg gibt es nicht. doch selbst wenn man dir recht geben sollte:  du änderst damit allerdings nichts. 

ich wünsche dir alles gute.

dich drück dir ganz fest die daumen :)

 

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