Arzt weigert sich Rezept auszustellen

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12 Antworten

Beim Kinderarzt anrufen, man kann sich Rezepte auch zuschicken lassen. Meiner macht das problemlos. Vorallem bei Folgerezepten.

mach ich :)

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Das Problem ist, dass der Arzt regresspflichtig werden kann, wenn er das Budget übersteigt. Sprich: Wenn er zu viele teure Medikamente verschreibt, dann verlangt die Krankenkasse das Geld dann von ihm zurück.

Das ist natürlich ein bescheuertes System, aber der Arzt kann da nichts dafür. Der wird nur keine Lust haben, nach ein oder zwei Jahren einen Brief von der Krankenkasse zu bekommen, in dem diese von ihm 50.000 Euro fordert, weil er zu viele teure Medikamente verschrieben hat. (Es ist also nicht besonders aussichtsreich, diesen Arzt zu nerven.)

Ich würde daher zum Kinderarzt gehen und den z.B. bitten, einem das Rezept in Zukunft zuzuschicken. Vielleicht kann er das Medikament auch gleich für das ganze Quartal oder noch länger verschreiben.

ich brauch auch immer rezept für sehr teures Medi. jeden Monat, und weils so teuier ist, verschreibt Neuro das mittlerweile nicht mehr für 3 MOnate, weil sonst die Kasse zickt. Also brauch ich jeden Monat.. Das stellt mir Hausarzt nur im äußersten Notfall aus, der Neuro hat aber solche Sprechstunden, dass ich das jobtechnisch nicht hinkriege. Die Lösung? Als ich irgendwann mal genervt war, fragte die Sprechstundenhilfe, ob sie es schicken solle.. und dann solle ich doch einfach mal paar Briefmarlken da lassen, dann schicken sie es immer, sobald ich anrufe. Perfekt!

Einfach mal nachfragen, manche machen es auch so, manche eben mit "Briefmarkendepot"

ist so oder so eone gute Lösung, denn dann sinds ja maximal ein Anruf plus 58 Cent für die Marke

Danke das ist ne super idee, probier ich gleich mal aus. :)

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Versteh ich nicht so ganz: Entweder sie ist bei dem Arzt in Behandlung dann sollte er das Medikament auch verschreiben. Wenn er Mißbrauch vermutet kann er aber schon auch den Besuch beim Kinderarzt verlangen.

Eigentlich handelt es sich ja schon um Goodwill, dass ein anderer Arzt als der Kinderarzt die Verordnung teilweise übernimmt. Dazu ist er nämlich keinesfalls verpflichtet und er riskiert damit auch einen Regress, sofern er sein Medikamentenbudget um mehr als 25% überzieht.

Der Kinderarzt müsste daher bei seiner Kassenärztlichen Vereinigung prüfen lassen, ob aufgrund der Erkrankung des Kindes eine außerbudgetäre Verordnung möglich ist. Dann muss niemand anderes für die Verordnung einspringen, um das Budget zu entlasten. Außerdem stellt es eigentlich gar kein Problem dar, Wiederholungsrezepte auf Wunsch und bei langen Anfahrtswegen per Post zu versenden. Ich würde mit dem Kinderarzt einfach mal darüber sprechen.

Kleiner TIPP: Möglichst alle entstehenden Fahrtkosten und andere Aufwendungen, die durch die Erkrankung bedingt sind und nicht erstattet werden, als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuererklärung angeben. So kann man etwas bei der Steuerrückerstattung erhalten.

Gut, das leuchtet alles ein, aber aus Sicht des Arztes ist es so, dass auch der Kinderarzt oder eventuell die Klinik diese Rezepte ausstellen können und müssen. Deine Freundin kann mal zur Caritas oder Diakonie gehen und sich dort informieren ob sie Anspruch auf finanzielle Unterstützung hat. Dort hilft man kostenlos.

die klinik stellt keine rezepte aus,wäre toll sind wir ja immer.deinen tip werden wir aber ausprobieren . danke

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Die Klinik darf ein Kassenrezept nur ausstellen, wenn der Chefarzt oder ein anderer Arzt in der Abteilung eine Kassenzulassung für die ambulante Behandlung hat oder ermächtigt ist. So etwas kommt allerdings nur recht selten vor.

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Sie soll sich bei Ihrer Krankenkasse erkundigen,ob eine Fahrtkostenbeteiligung möglich ist. Bei chronischen Sachen gibt es immer eine Möglichkeit. Vielleicht gibt es auch zum Medikament eine günstige Alternative. Mein ehemaliger Partner mußte ein Medikament einnehmen welches über 300 Euro kostete. Irgendwann hat die Kasse das nicht mehr mitgemacht und verlangte das er ein anderes Medikament bekommen soll. Es hatte die gleichen Inhaltsstoffe, kostete aber nur 73 Euro.

Als medi. gibt es keine alternative wir können uns freuen das sie mit dem gut zurecht kommt. auch die alteenative wäre nicht günstiger und das risiko zu hoch das es schief geht. wir haben schon alles versucht über pflegestufe usw. wurde alles abgelent, sie ist ja" nur lebensgefährlich" erkrankt und nicht körperlich behindert.also steht man mit den kosten allein da.

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der arzt verschreibt es nicht weil es so teuer ist ??? versteh ich nicht...kann ihm doch egal sein...das medikament zahlt die krankenkasse...egal welcher arzt es verschreibt !!!

ich würde mal die krankenkasse anrufen und mal fragen ob das so richtig ist !!!! zumal es ja lebenswichtig ist für die kleine...

Das wird aber mit dem Budget des jeweiligen Arztes gegengerechnet, drum ist es den meisten eben lieber, das der entsprechende Facharzt verschreibt. Ist nix ungewöhnliches.

Und das liegt eben gerade am Budget und den Krankenkassen.. die machen es Patienten und Ärzten da nicht unbedingt leicher.

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Ich habe den Eindruck, dass du in den letzten 21 Jahren zu wenig Zeitung gelesen hast ... Mach dich doch mal über den Begriff Arzneimittelbudget oder Arzneimittelrichtgröße schlau, z.B. hier:

http://www.arztwiki.de/wiki/Richtgr%C3%B6%C3%9Fe

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sorry, der hausarzt hat ein enges budget sie MUSS zum facharzt

Ich habe schon mehrmals beim Kinderarzt angerufen und mir ein Rezept schicken lassen. Das kann sie ja mal probieren. Viel Glück!

Sie kann sich das Rezept faxen lassen!

Das akzeptiert vermutlich keine Apotheke, das ist dann ja wie ne Kopie, nicht das Original.

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@SiViHa72

Faxe sind dem Original gleichgestellt. Er kann auch direkt der Apo faxen.

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@brido

Boarrhh.. dann frag ich mich ja jetzt echt,w arum meine Neuro-Arzthelferin mir gesagt hat, genau deshalb geht das nicht.. da werd ich sie mal dezent nach fragen beim nächsten Mal (nicht weil ich Dir nicht glaube, sondern weil es mich nicht wundern sollte, wenn es ihr zu viel Aufwand ist)

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@brido

Nicht bei einem Kassenrezept. Zur Abrechnung muss der Apotheker das Originalrezept einreichen.

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