arzt verweigert patient medkament

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4 Antworten

Wie aus der Seite ersichtlich ist, wird der Ptient mit einer Kombination aus Diclofenac und Valoron (Tilidin/Nalaxon) therapiert. Tilidin ist in seiner Wirksamkeit sehr effektiv. Vielleicht schlagen Medikamente auf Opiod-Basis wegen seines Heroinabusus nicht mehr (Tolerzanz). In dem Fall ist es dem Arzt zu überlassen, welche Therapie er für sinnvoll hält. Der Arzt ist befugt ein Medikament zu verweigern. Die Verschreibungspflicht liegt in seinem Ermessen.

Hey,

der Arzt hat das Medikament ja nicht aus Boswilligkeit abgelehnt. Heroin dockt im Körper an die gleichen Rezeptoren wie Morphin. Andere Opiate (die in der Regel ja zur Schmerztherapie genutzt werden) erzeugen ein Gefühl wie der Konsum von Heroin. Es würde sofort wieder zur aktiven Sucht des Patienten kommen. Davon ab würde damit eine abnehmende Wirkung der Medikamente einhergehen. Der Patient würde sich schmerz "einbilden", da der Körper mehr Schmerzmittel verlangt. Der Arzt hat ihm also einen Gefallen damit getan.

LG, MedicalJunior

Also dazu muss ich sagen, ich bin absoluter Laie, aber es kommt ja auch darauf an, welche Drogenvergangenheit der Erkrankte hat. Wenn seine Sucht durch diese Formen von Schmerzmittel wieder aufleben können, kann da, glaube ich schon sein. Denn dann müsste es ja auch heißen, in wie weit darf man einen Patienten ein Suchtmittel geben...

sagas876 10.06.2014, 16:31

Der/ diejenige hat nunmal Osteoporose attestiert gekriegt, da hat man ganz andere Schmerzen als bei was weis ich..er/sie hatte schon Selbstmordgedanken, weil es nicht mehr aushalten gekonnte

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Der Arzt entscheidet, welche Medikamente notwendig sind. Wenn man nicht das gewünschte bekommt, ist das noch lange nicht "Verweigern von Medikamenten"!

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