Arzt verschreibt Tramadol Librapharm retard 50 mg gegen Rückenschmerzen?

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10 Antworten

Hallo,

bitte wechsle schleunigst den Arzt! Deine Symptome deuten durchaus auf einen Bandscheibenvorfall hin. Tramadol zu verschreiben, ist die eine Sache und bei starken Schmerzen durchaus angebracht. In deinem Fall kein MRT zu veranlassen, ist fahrlässig! 

Dass der Arzt vorläufig keine Kranjengymnastik verschreibt, ist richtig, denn das bringt bei akuten Schmerzen wirklich nichts, aber aus welchem Grund er so sicher ist, dass du keinen Prolaps hast, erschließt sich mir nicht.

Bitte geh so schnell wie möglich zu einem anderen Arzt, oder suche die Orthopädische oder Neurochirurgische Ambulanz des nächsten Krankenhauses auf. Keine Angst vor dem Namen "Neurochirurgie", dort wird nicht nur operiert. Das sind hochspezialisierte Ärzte, denen auch andere konservative Methoden zur Verfügung stehen, als den Orthopäden.

Ein Besuch beim Neurologen bringt dir derzeit nichts, er könnte nur deine ohnedies offensichtlichen Symptome bestätigen, und müsste dich zum Orthopäden rücküberweisen. Er würde dir höchstens zusätzlich Psychopharmaka zur Entspannung der Muskulatur verschreiben, was zwar tatsächlich angebracht sein könnte, womit ich persönlich aber eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Da gibt es wahrlich andere, bessere Methoden, um die verspannten Muskeln zu lockern.

Ich wünsche dir alles Gute und baldige Besserung!

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Ganz ehrlich, ich würde mir einen anderen Arzt suchen.

Bzw. welche Diagnose hast du denn erhalten? Steht im Zweifel als Nummer auf der Krankschreibung, dann kannst du es dir aus der ICD10 Liste heraussuchen, was genau das ist, falls er es dir nicht erklärt hat.

So, wie du deine Schmerzen beschreibst könnte es auch ein Hexenschuss sein, aber auch da bekam ich noch nie Tramadol sonderern Muskelrelaxtanten und evtl. eine Spritze.

Wenn du dich unwohl mit der Diagnose und mit der Entscheidung des Arztes fühlst, dann hol dir noch eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt ein.

Gute Besserung,

LG Mata

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Konsultiere ggf. auch einen anderen Arzt, man darf siche ine Zweitmeinung einholen.

Mein erster Ortho nach Umzug sagte zu meinen tierischen Nackenschmerzen und der Überweisung von Hausarzt wegen Verdacht auf Bandscheibenvorfall: ah, da nehmen´S halt an Aspirin, wenn´S meinen. Des is fei nix ernstes, stellen´S sich ned an.

Hm.


Kurz danach musste ich wegen was anderem in ein MRT.. und erfuhr dann vor Ort "die beiden Bandscheibenvorfälle, das wissen Sie ja"


???


"na, Sie haben doch zwei relativ akute Bandscheibvenvorfälle in der HWS, deswegen sind Sie doch sicher auch in Behandlung".


Merke: ich lass mir nie wieder von nem Arzt einreden, ich stelle mich an.

nebenbei, der nächste Ortho verschrieb mir grad wegen wieder biestigster Schmerzen Physiotherapie > "die Verspannungen müssen gelöst werden"


Und klebte mir im Nackenbereich wiederholt Akkupunktur-Pflaster, die halfen auch gut gegen die Schmerzen und Verspannungen


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Tramadol ist sicherlich nicht die Lösung deines Problems. Oftmals hilft in einem solchen Fall eine Neuraltherapie, hierbei wird ein Lokalanästhetikum gespritzt. Auch Tapen ist zuweilen nützlich, Krankengymnastik gleichfalls.

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Ich würde das so def. nicht akzeptieren und mir eine 2. Meinung einholen. 

Das steht dir zu und du hast freie Arztwahl.

Tramadol ist ein schon recht starkes Analgetikum was man bei deinen Beschwerden kurzfristig einsetzen solte. Nur muss eben auch die Ursache abgeklärt werden. 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tramadol

Gute Besserung. 

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Der Orthopäde meint das keine kernspintomographie nötig ist.
Er geht davon aus, das es kein Bandscheibenvorfall ist

Bitte geh zu einem anderen Arzt, damit mal ein MRT gemacht wird.

Ich habe mit Orthopäden ganz tolle Erfahrungen, ich kenne keinen einzigen, den ich weiter empfehlen würde. Vielleicht hast Du ja mehr Glück bei einem Wechsel.

Wir sind doch hier nicht in der Ratestunde - vermutet, geht davon aus, ich glaub ich spinne.

Tramadol ist ein sehr starkes Schmerzmittel mit Suchtpotential. Statt Dir Schmerztabletten aufzuschreiben, sollte man hier mal nach der Ursache forschen.

Alles Gute. lg Liselotte

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Tatsache ist dass deine Symptome sehr wohl auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. Tramadol ist ein ziemlicher Hammer und darf auch nicht wegen Kleinigkeiten verschrieben werden.

An deiner Stelle würde ich auf eine Kernspinuntersuchung bestehen und notfalls den Arzt wechseln. Wenn man es zu lange einfach laufen lässt und nur die Symptome mit Schmerzmitteln bekämpft, dann können Nervenschäden drohen.

Auch ich hatte einen Arzt, der meinte er könnte einfach nichts tun. Nach Arztwechsel wurde ein massiver BV festgestellt, der aber nach monatelangem Leiden per OP beseitigt werden musste um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Der Nervenkanal war fast nicht mehr durchgängig und der Ischiasnerv schon stark angegriffen. Jetzt ist alles wieder gut.


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Tramadol gehört zu den Opiaten. Ibu ist ein Schmerzmittel mit Entzündungshemmer. Beide Medikamente gehen auf den Magen. Kernspinnthomographie wird heute kaum noch gemacht. BESTEHE auf eine MRT. Ist in diesem Fall genauer, billiger, und für dich schonender, da KEINE Röntgenstrahlenbelastung.

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Kommentar von aribaole
22.02.2016, 13:38

Auch für mich deutet bei dir alles auf einen Borfall hin. Wenn er dich nicht zum MRT schickt, geh zu einem anderen Orthopäden. Kommt mir so vor, als wenn der Arzt nur sein Budget im Auge hat.

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Ich würde mal zum Neurologen gehen.

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Kommentar von aribaole
22.02.2016, 13:36

Der will eine Überweisung vom Orthopäden. War bei mir jedenfalls so.

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Nun, je nach Schmerzintensität kann man durchaus Tramadol nehmen.

Aber wichtiger finde ich die Frage, wie der Orthopäde zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls kam.

Welche Untersuchungen wurden denn gemacht?

Hole dir unbedingt eine Zweitmeinung ein!

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