Arzt verschreibt medikamente nicht?

10 Antworten

Hi,

Keiner will mir mein medikament verschreiben. Ich bin offenbar nur ein junkie. Keiner glaubt mir, dass das medikament meine beschwerden behebt. Welche rechtlichen mittel darf ich einleiten?

In Anbetracht der Tatsache, dass Du keinen Rechtsanspruch auf ein bestimmtes Medikamente hast, und die Ärzte Behandlungsfreiheit genießen, hast Du gar keine rechtlichen Möglichkeiten.

Es ist im übrigen nicht "dein" Medikament - sowas klingt tatsächlich nach Abhängigkeit.

ich habe seit ca. 5 wochen nicht mehr richtig geschlafen. Ich leide an angststörungen. Bin immer unter strom, immer nervös. Ständig ahtemproleme, herzrasen/- herzhüpfer. Eben alles, was ich schon vor jahren hatte.

Wenn die Ärzte der Meinung sind, deine Medikation umzustellen, dürfen sie das - bei Antidepressiva dauert es ziemlich lange, bis sie richtig wirken. Einfach mal geduldig sein.

Soll ich mit meiner krankenkasde sprechen?

Kannst Du machen - bringt aber nichts. Die Krankenkasse kann auch keinen Rechtsanspruch auf eine gewünschte Behandlung erwirken.

LG

Auszug aus dem Beipackzettel für Zopiclon:

"Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen bei Erwachsenen. Zopiclon sollte nur bei Schlafstörungen von klinisch bedeutsamem Schweregrad angewendet werden." ... "Die Dauer der Behandlung sollte so kurz wie möglich sein. Sie sollte, einschließlich der schrittweisen Absetzphase, 4 Wochen nicht übersteigen."

Wenn überhaupt, dann war Zopiclon bei dir nur über eine kurze Zeit angezeigt. Die Dauerverordnung war ein Kunstfehler, wobei es keine Rolle spielt, ob du glaubst, dass es für dich das richtige sei. Zopiclon löst deine Probleme definitiv nicht, es schafft aber neue - oder hat sie bereits geschaffen.

Wenn du also gegen irgend jemanden juristisch vorgehen willst, dann gegen deinen alten Hausarzt. Deine neuen Ärzte handeln vollkommen korrekt, wenn sie die Weiterverordnung von Zopiclon verweigern.

Du solltest dir dringend einen neuen Psychiater suchen und dich von ihm lege artis behandeln lassen. Bedenke außerdem, dass eine Behandlung nicht zum Amusement eines Patienten geschieht, du musst auch akzeptieren, wenn eine Behandlung auch mal unangenehme Nebenwirkungen hat.

Ich habe ein gutes Forum für Dich gefunden:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=12393

Vielleicht findest Du da hilfreiche Informationen.

Mit kaltem Entzug bis Du auch nach 40 Tagen nicht ünbedingt fertig und als Dauermedikation einfach weiter geht wohl auch nicht. Kann sein, dass Du in einem Rebound steckst. Komplizierte Schei55e, leider.

Alles Gute!

Ärzte alle unfähig und faul?

Hallihallo,

Ein Beispiel (von vielen meiner Erfahrungen), Ich War heute beim Ärztlichen Notdienst, da ich seit gestern starke Unterleibschmerzen links habe (durchgehend mal mehr mal weniger stark, ziehend und drückend, im liegen kleine Besserung), teilweise manchmal so das ich mich krümme und heule vor Schmerzen, erst dachte ich, ich habe normale Verstopfung, da ich auch seit einigen Tagen nicht aufs Klo kann, (in 5 Tagen nur einmal ganz wenig), habe mir dann einen Einlauf gemacht, der aber nichts gebracht hat, es kam überwiegend nur die Flüssigkeit raus, und nur etwas Stuhl, und die Schmerzen blieben gleich. Da ich das mittlerweile nicht mehr ausgehalten habe, bin ich halt zum ärztlichen Notdienst ins Krankenhaus. Der Arzt hat sich ganz kurz mein "Leiden" angehört ("Was führt Sie zu uns? - Starke Schmerzen im Unterleib links, Verstopfung (?)..) dann hat er kurz meinen Bauch abgetastet, und hat Urinprobe veranlasst, Schnelltest wegen Blasenentzündung.. (mir War aber klar das dies nicht vorliegt, da ich früher oftmals eine hatte, und ich immer andere Beschwerden hatte, dies habe ich auch gesagt..), was wie ich auch dachte nicht vorlag.. Untersuchung fertig, nach hause geschickt mit MCP (was eigentlich für Übelkeit etc angewendet wird). Und nur noch gesagt ich hätte Luft im Bauch, aber ob die Beschwerden davon kommen keine Ahnung, und ich solle wenn nochmal zum Gastroenterologen, und ggf Gynäkologe)..

Was zum Teufel? Wenn ich zum Arzt gehe, und sogar zum Notdienst, erwarte ich einen kompetenten Arzt, der genau nachfragt, wo genau die Schmerzen sind, welche Schmerzen, etc. Genauso wie eine gute Untersuchung, als nur mal kurz abtasten, und mit einem Medikament nach hause schicken, was nach meiner Ansicht nach nicht mal passend ist.

Das nur mal ein Beispiel, es lag nicht an den Arzt direkt, denn ich habe mehrmals bei verschiedenen Ärzten erlebt, das man denen quasi Anweisungen geben muss, was sie für Untersuchungen machen sollen, welche Ursachen es haben könnte, und darum betteln das sie richtig untersuchen! Jedes mal wenn ich vom Arzt komme, bin ich genauso schlau wie vor dem Arztbesuch.

Sind die alle zu "faul" richtig zu untersuchen? Fehlt denen selber das Wissen, und die Kompetenz? Oder haben Sie einfach keine Zeit? Ich sitze gerne mal nen Stündchen länger, wenn ich danach mal richtig untersucht werde. Aber die Wartezeit so schon dauert 1000x länger als die eigentliche Untersuchung.

Genauso habe ich das Gefühl, das man nur wenn man Ü70 ist, und fast im sterben liegt, ernst genommen wird, und erst ab dann etwas mehr untersucht wird..

Wie sind eure Erfahrungen? Was sagt ihr dazu? Übertreibe ich?

Nebenbei kann ich ja nochmal so fragen, ob ihr evtl die Beschwerden kennt, oder ihr vielleicht wisst was es sein KÖNNTE!? :)

Vielen Dank und viele Grüße

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