Arzt Verklagen wegen falscher Medikamente?

10 Antworten

Verklagen kann man ihn immer. Ob das Aussicht auf Erfolg hat steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Das wird dir hier auch keiner sagen können, denn wir kennen weder die Krankheitsgeschichte noch das Medikament.

Medikamente haben so gut wie immer Nebenwirkungen. Manche eher harmlos, andere sehr kritisch. Wir können auch nicht beurteilen, ob dein Großvater ohne diese Medikamente vielleicht sogar schon vor Jahren gestorben wäre.

Klagen gegen Ärzte oder Krankenhäuser sind oft langwierig und es ist sehr schwer zu belegen, dass wirklich ein Fehler auf Seiten des Arztes vorlag. Die Beweislage muss schon ziemlich eindeutig sein, um da eine Chance zu haben.

  • Hast Du diese Aussage vom Krankenhaus schriftlich? Am besten in Form eines Arztbriefes / Gutachten?
  • Ist die Aussage "Medikament darf in jeden Fall maximal nur ein halbes Jahr genommen werden " wissenschaftlich anerkannt (Beipackzettel kann vom Arzt "überstimmt" werden)?
  • Gibt es klare Belege, dass die Muskelrückbildung durch das Medikament hervorgerufen wird und nicht alters- und krankheitstypisch ist (Bewegungsmangel bei Herzerkrankung)?
  • Hast Du eine Rechtsschutzversicherung, die auch in diesem Fall zahlt?

Wenn Du eine nicht dokumentierte Aussage hast, dass die Verordnung falsch sei, wirst Du nicht weit kommen. Die Ausgangslage für diesen Prozess ist sowieso schwierig, da Muskelschwund auch ein typisches Alterungsphänomen ist, es nicht einfach ist, rechtssichere Aussagen von Ärzten gegen Kollegen zu bekommen und diese alle versichert sind. Die Versicherungen führen dann gerne jahrelange Prozesse durch alle Instanzen. Das kann ein Vermögen kosten.

Um welches Medikament geht es überhaupt? Ich bin bei Herzmedis nicht up to date, kenne für diese Nebenwirkung aber keinen Kandidaten.

Hi,

mit einer solchen Frage sollte man sich an einen Fachanwalt für Medizinrecht wenden - ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat, ist fraglich und hängt von mehreren Faktoren ab.

Es müsste prinzipiell erst einmal bewiesen werden, dass die Medikation falsch war und dass diese die Schädigung hervorgerufen hat - medizinische Gutachten sind sehr, sehr teuer.

Ohne zu wissen, um was es sich handelt, kann man auch hier nicht mehr dazu sagen.

LG

Mein Vater ist am 29.01.2019 im Krankenhaus gestorben sein Gehirn hatte einen hypoxischeb hirnschaden?

So jetzt zu meiner Frage er hatte einen herzstillstand am Freitag den 18.1.2019 gegen 7:00 Uhr morgens weil er keine Luft mehr bekam und er eine Lungen copd mit Lungenentzündung hatte aber am Donnerstag den 17.01.2019  Abend ich von einem Arzt zum nächsten gerannt bin gesagt habe meinem Vater geht es schlecht was ist mit ihm bitte untersuchen Sie ihn ihm geht es absolut nicht gut die Ärzte haben gesagt das alles ok sei dann bin ich zu meinem Vater er hat um 21:00 Uhr gesagt ich Soll gehen da ich am nächsten Tag Schule habe dann bin ich nochmal zu einem Arzt bevor ich gehe sie sagen wieder man müsse ihn nicht untersuchen ihm ginge es gut dann wie gesagt hatte er einen Herzinfarkt und dadurch den hypoxischen hirnschaden da er 15 Minuten kein Sauerstoff in sein Gehirn bekam wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das Krankenhaus zu verklagen damit die Ärzte ihren Job verlieren weil sowas ist doch unmöglich das ich 10 Stunden davor bei einem Arzt war gesagt habe meinem Vater geht es nicht gut er liegt schon wegen der Lungenentzündung und der copd im Krankenhaus untersucht ihn bitte und sie sagen das alles ok sei

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