Arzt verklagen, macht das Sinn oder kommt man damit durch?

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8 Antworten

Verklagen kann man immer. Aber selber nachdenken auch. Persönlich hätte ich nicht so lange gewartet, sondern wäre spätestens am 3. hohen Fiebertag im Krankenhaus gewesen. Die Gefahr einer Dehydrierung ist nämlich bei so hohem Fieber auch immer gegeben.

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Ein (Kinder-)Arzt sollte befähigt sein, beim Abhören einer Lunge die durch Wasseransammlung bestehenden Geräusche wahrzunehmen.

Spätestens beim 2. Besuch bei diesem Arzt wäre mehr Sorgfalt angebracht gewesen.

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Kommentar von EinGast99
07.03.2017, 19:59

Wenn bei den Besuchen des KiA bereits eine Lungenentzündung vorlag und auch Wasser bereits in der Lunge war. Ansonsten kann man dem Arzt nchts vorwerfen.

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Das ist eindeutig fahrlässig. Du kannst einen Arzt verklagen, wenn man ihm nachweisen kann, dass jeder andere Arzt mit dem gleichen Bildungsstand ebenfalls nichts bemerkt hätte.

Der Arzt sitzt mit seiner Versicherung aber immer am längeren Hebel. Seine Versicherung wird den Fall so lange verschleppen und aussitzen, bis der Kläger kein Geld mehr hat.

Wendet euch mal an die Ärztekammer.

Gute Besserung für den Kleinen!

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Die Diagnose (Grippe, Influenza) des Kinderarztes war sicher nicht falsch, und für die Komplikation (Pneumonie, Lungenödem?) kann er auch nichts. Außerdem er hat diese wohl auch nicht übersehen, wie du ja selbst schreibst:


Dann am 7. Tag wollten sie gerade wieder zum Arzt weil es immer
schlimmer wurde
nur der hatte bereits zu (zum Glück) dadurch sind sie
ins Krankenhaus und dort kam raus er hat eine Lungenentzündung und viel Wasser in der Lunge.

Eine Lungenentzündung bzw. ein Lungenödem können tatsächlich sehr rasch auftreten (ein Lungenödem innerhalb von Minuten!), und du schilderst doch auch selbst die Verschlechterung des Zustands. Ihr müsstet dem Arzt also nachweisen, dass beides beim letzten Besuch schon vorlag, bzw. klar absehbar war, von ihm jedoch übersehen wurde - was aber sehr unwahrscheinlich ist. Wie willst du also eine Klage gegen den Kinderarzt begründen?


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Hallo

wende dich an die Krankenkasse. DIe haben eigene Gutachter und es liegt ja auch in ihrem (Krankenkasse) Sinn, dass sie die Kosten für die Behandlung von der Versicherung des hausarztes zurück bekommen.

DIe gehen notfalls auch vor Gericht. Wenn die das Fehlverhalten feststellen könnt ihr Schmerzensgeld einklagen.

Alles GUte

LG

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Aus eigener Erfahrung (Kunstfehler bei einer OP) kann ich Dir sagen, dass es ein schwerfälliger Weg ist! Aber wenn Fu es versuchen willst, bzw. die Eltern, dann gibt es UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE GESETZLICHEN Krankenkassen. Einfach mal beraten lassen. Es geht ja auch um den Schutz weiterer kleiner Menschen.

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Das könnte schon funktionieren, lass dich am besten von einem Anwalt beraten.

Der Arzt ist auch versichert, du treibst ihn damit sicher nicht in den Ruin. Wenn er einen Fehler gemacht hat steht dir ein Ausgleich zu. Das ist ja nichts gegen den Arzt, jeder macht fehler - und er ist versichert weil seine Fehler wirklich schlimme folgen für andere Menschen haben können.

Lg.

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vergiss es!...

denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

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