Arzt verklagen, Aussicht auf Chancen?

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6 Antworten

bei der AOK kannst du den Fall kostenlos untersuchen lassen und wenn du Chancen hast einen Prozess zu gewinnen dann sagen sie es dir! Erkundige dich mal bei deiner Krankenkasse. Am Mo muß ein Kumpel von mir auch ins KH wegen Herzkatheder, er rechnet auch mit einer Woche Krankenhaus.

Danke für den Tipp! Das werden wir mal glatt machen! Deinem Kumpel wünsche ich alles gute! :)

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Klagen kostet Geld und meist ziehen sich solche Klagen über Jahre hinweg weil dann noch Gutachten erstellt werden müßen usw. Was ich empfehlen würde ist eine Beschwerde bei der zuständigen Ärztekammer einreichen und dort den Fall schildern. Von einer Klage würde ich eher abraten. Ist auch die Frage auf was ihr klagen wollt? Ich denke es ist nicht so einfach und meist gewinnen eh die Ärzte. Also erst mal bei der Ärztekammer Beschwerde einreichen und sehen was dabei rauskommt.

Hm ja ich denke das ist schon mal besser als gar nichts, zumindest weiß dann die Ärztekammer bescheid, was für ein Mensch das ist..

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Die Ärzte gewinnen, wenn Ihnen nichts vorzuwerfen ist, oder wenn Ihnen kein Fehler nachgewiesen werden kann. Über einen Anwalt kann man ein Gutachten der Ärztekammer anfordern und dann kann man immer noch weitersehen. Von Anfang an zu sagen, dass die Ärzte eh gewinnen, ist wie den Kopf in den Sand zu stecken. Wenn man im Recht ist, soll man für dieses auch kämpfen, wenn man die Kraft dazu hat. Wir haben das im Namen unseres Sohnes getan und uns letzlich mit der Versicherung verglichen. Dank eines Gutachtens eines anderen Arztes.

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Lasst Euch hier nicht einreden, dass ihr keine Chance habt. Wir haben auch einmal ein Krankenhaus verklagt. Wirklich bis zur Klage ist es letztendlich nicht gekommen, wir haben uns mit der Versicherung verglichen. Aber das Fazit ist: Geht zum Anwalt, lasst Euch beraten. Wenn DER sagt, ihr habt keine Chance - okay. Aber lasst Euch das nicht hier im Forum einreden.

Erst mal tut es mir sehr leid was da mit deiner Mutter geschehen ist.Aber jetzt kommt es ,erstens ist jeder Arzt gegen eventuell auftretende Komplikationen rechtlich durch die Haftplichtversicherung der Klinik abgesichert.Zweitens muß nachgewiesen werden das der Arzt seine Fürsorgeplicht verletzt hat.Und dann ohne Zeugen geht überhaupt nichts.Ein Anwalt muß her und selbst wenn eine Rechtschutzversicherung besteht wird die Versicherung nein sagen weil da kein Erfolg abzusehen ist.Und die Anwälte der Klinik die mit Sicherheit einen Klinikkonzern angehört werden mit aller Macht bestrebt sein Schaden von der Klinik abzuwenden versuchen.Viel Geduld ,viel Zeit und jede Menge Geld ist notwendig.So traurig das auch klingt,in der heutigen Zeit ohne Geld und ohne Namen ist man ein "Niemand".Deiner Mutter wünsche ich das es ihr bald wieder besser geht.Hardy51

Das hört sich nicht gut an, aber ich fürchte, du hast da schon recht... Ich finde vor allem das Verhalten vom Arzt so schlimm. Das er gefuscht hat ist eine Sache, aber sich dann nicht mal dafür zu entschuldigen... Und wo sie die inneren Blutungen hatte nicht mal selbst ans Telefon kommen obwohl es SEINE Patientin ist... Einfach unter aller Sau, das meinten sogar die Sanitäter, denen ich das erzählt hab.

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Das ist wirklich ein krasser Fall. Wendet Euch unbedingt an einen Anwalt! Ich denke, ihr hättet definitiv Chancen und vor allem sollte man diesem Arzt nicht vermitteln, dass er mit solchen Methoden durchkommt!

Ich denke wir werden uns auf jeden Fall erstmal von einem Anwalt beraten lassen und dann mal sehen.. Danke für die Antwort :)

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Dann geh doch mal besser zu einem Anwalt!

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