Arzt, Depression, Angst?

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5 Antworten

Liebe ManuEla690,

super, dass du heute über deinen Schatten gesprungen bist! Den ersten wichtigen Schritt hast du hinter dir, alles andere wird sich ergeben.. Der Arzt wird schon wissen, wie er damit umgeht, immerhin hat er Erfahrung im Umgang mit Menschen, denen es nicht gut geht. Komm, ich erzähl dir was:

Als ich das erste Mal wegen meiner Depressionen beim Arzt war, weil ich einfach nicht mehr konnte und Hilfe und eine Krankschreibung brauchte, saß ich geschlagene zwei Stunden im Wartezimmer, heulte nonstop, schaukelte die ganze Zeit vor und zurück und wippte heftig mit dem Bein. Ich war so fertig.. und muss gewirkt haben, wie eine komplett Durchgeknallte ;) Aber ich konnte es nunmal nicht stoppen, ich hatte so lange alles unterdrückt und überspielt.. Beim Arzt im Sprechzimmer konnte ich kaum ein Wort rausbringen. Aber für die erste Begegnung (er kannte mich nichtmal.. ich hatte bis dahin noch keinen Hausarzt in meiner Stadt) reichte es erstmal aus, dass er begriff, dass es mir schlecht ging (und daran bestand wohl aufgrund meines sichtlich desolaten Zustandes kein Zweifel ;) ). Er schrieb mich erstmal krank und ich sollte eine Woche später wieder kommen. Da ging es dann schon besser und ich konnte etwas mehr sagen. Noch heute heule ich häufig los, wenn ich bei meinem Arzt im Sprechzimmer sitze, und er findet das überhaupt nicht schlimm. Auch bei meiner Therapeutin fließen regelmäßig die Tränen. Nicht weitersagen, aber mein Ziel ist es, ein Mal eine Therapiestunde ohne Heulen zu schaffen ;)

Was ich sagen will: Setz dich nicht so unter Druck, du bist nicht allein damit und Ärzte und Therapeuten kennen das. Niemand denkt schlecht über dich! Sie sehen einfach nur einen Menschen, dem es schlecht geht und der seine Gründe dafür haben wird (welche, das hast du ja wahrscheinlich in deinem Brief geschrieben).

Ich finde dich sehr mutig, du kannst stolz auf dich sein! Liebe Grüße, curium

Hallo,

der Weg zum Arzt war der erste Schritt.

Manchmal gib es Situationen über die man nicht so reden kann u wenn dann auch noch Fragen gestellt werden, wirds noch schwieriger.

Wenn dein Arzt gut ist, wird er dir erstmal zuhören u anschließend mit dir über den weiteren Behandlungsverlauf sprechen.

Gute Besserung u zieh den Weg mit deinem Arzt durch, auch wenn noch so schwerfallen wird. Versuche dich mit etwas abzulenken was dir Spaß macht u lass das Gespräch mit ihm einfach auf dich zukommen.

LG

Zunächst wird eh nicht viel passieren, wenn es ein gescheiter Arzt ist, wird er sich die Zeit nehmen um zuzuhören. Setze dich nicht zu sehr unter Druck, du bist auf dem richtigen Weg. Ich wünsche dir viel Erfolg.

beobachte dich mal ob das dir auch im gehen passiert , oder passiert das nur wenn du sitzt ? wenn dann wirds mal ein arztspaziergang der anderen art ^^

du hast die tränen aufgewischt?

bei welchem arzt warst du, dem du deine geschichte schriftlich geben mußt, und was ist dann passiert?

komische sachen gibt es.

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