Arveitsvermittler alles erzählen?Hat sie Schweigepflicht?

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4 Antworten

Ich denke was dich beschäftig ist eher, ob du deiner Arbeitsvermittlerin eure intimen Dinge auf den Tisch legen sollst.

Wie andere es hier gesagt haben, ist es richtig. Ehrlichkeit währt am längsten.

Aber es hat ja nichts mit unehrlichkeit zu tun wenn du die Sache umschreibst.

Du bist nicht verpflichtet auf medizinische und persönliche Details ein zu gehen.

Ich würde ihr einfach sagen aus medizinischen Gründen musste ich die letzten vier Wochen jeden zweiten Tag zur Ultraschall Kontrolle. Und daher war es mir nicht möglich eine umfassende Anzahl an Bewerbungen zu schreiben.

Du kannst ihr dann ja noch erklären das du 60 km zur Uniklinik mußtest.

Aber die anderen Dinge gehen sie nichts an. Ich würde sie auch nicht so offen auf den Tisch legen.

Ich habe in einem Fall einen Ratsuchenden zum Vermittler begleitet. Da ging es um ganz andere Dinge. Aber die Grundlage war ähnlich. Er ist über einen längeren Zeitraum nicht dazu gekommen sich "aktiv" um Bewerbungen zu kümmern.

Wir haben dem Vermittler dann gesagt das medizinische Gründe eine Rolle spielen. Und das er ja sehen kann das Bemühungen stattfinden, im Rahmen dessen was dem Betreffenden möglich ist. Und damit war er zufrieden.

Persönliche Umstände gehen den Vermittler nichts an. Und du mußt im Moment auch nicht auf das Argument eingehen "du stehst ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung in Zukunft".

Bis zum Eintritt der Schwangerschaft und der mit ihr vorhandenen Schutzbestimmungen stehst du dem Arbeitsmarlkt zur Verfügung. Und was sich nach Eintritt der Schwangerschaft ergibt, steht auf einem anderen Blatt. Und das erst ab dem Zeitpunkt des Eintritts der Schwangerschaft.

Was ist denn, wenn du jetzt alles offen und ehrlich auf den Tischlegst. Und dein Arbeitsvermittler sagt, dann stehst du ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Dein Anspruch auf Leistung wird eingestellt. Und aus welchen Gründen auch immer, klappt es mit der Schwangerschaft nicht.

Glaubst du der Leistungsträger sagt dann, "In Ordnung nun zahlen wir ihnen alles in einer Summe nach, was sie nicht bekommen haben".

Im Gegenteil. Dir wird gesagt das DU mitgeteilt hast dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung zu stehen und das die Leistung aus diesem Grund eingestellt wurde.

Und daher würde ich das Ganze so umschreiben, wie ich es oben gesagt habe.

Der Arbeitsvermittler dkann ja dann eine ärztliche Untersuchung beantragen. Und wenn diese Untersuchung ergibt das keine medizinischen Einschränkungen bestehen, dann hat das zur Folge das deine Angaben bestätigt wurden. Du stehst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und hast Anspruch auf Leistung.

Gruß Michael

Arbeitsvermittler sind Menschen. Ich hab meiner damals auch frei heraus erzählt, als ich nach x Bewerbungen einfach am Verzweifeln war und aus Motivationslosigkeit mal nicht so viele Bewerbungen geschrieben hatte, wie ichs hätte tun müssen.Ehrlich währt am längsten und man braucht anschließend keine Angst haben, sich in seinen eigenen Ausreden zu verhaspeln. Und mal ehrlich - wem sollte sie es denn erzählen und selbst wenn - was wäre daran ehrenrührig?

Ehrlich sein. Wirkt glaubwürdiger und menschlicher als irgendwelche Ausreden, von denen die schon etliche gehört haben.

ja ,sie muss doch wissen,dass du dann weiterhin dem Arbeitsmarkt nicht zur VErfügung stehst und dann zu H 4 wechselst.Armes Kind!

wen meinst du mit armes Kind?Das ungeborene?

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