Artikel auf eBay verkauft, Käufer weigert sich zu zahlen "übereifrig geboten"

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10 Antworten

Das könnt ihr so vereinbaren. Allerdings besteht jetzt schon ein wirksamer Kaufvertrag und er ist verpflichtet, dir den Artikel zum vereinbarten Preis abzunehmen. Ob seine Frau übereifrig geboten hat, spielt insofern keine Rolle. Dies wäre höchstens relevant, wenn der Vertragspartner zur Debatte stehen würde.

Nicht unbedingt, auch wenn der Kaufvertrag eigentlich als Abgeschlossen gilt kann es sein das dir ein Richter da ein strich durch die Rechnung macht.

Einfach mal bei Ebay nach Fragen AGBs Lesen und selber Entscheiden, ich habe solche Stornos bis jetzt immer so hingenommen aber den Betreffenden User bei Ebay gemeldet und ne Negativ Bewertung geschrieben.

Ein Richter?? Hallo?! Alles ok bei Dir?

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Naja, Problem ist, es handelt sich um 760€. Die werden wohl kaum erreicht. Habe Angote um 500€ bekommen, aber das ist ein großer Unterschied. Wollte jetzt wenigstens dem Käufer ein zugeständnis machen und 260€ Differenz fordern. (Zumal ich 2x auf Verkaufsprovisionen für eBay von je 68€ sitzen bleiben würde!)

Inwiefern kann mir da ein Richter einen Strich durch die Rechnung machen? Er hat gesagt, dass seine Frau geboten hat, die ist (wie ich annehmen muss) voll geschäftsfähig, was könnte es da noch zu rütteln geben..? .:/

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@BucketHead

Gar nichts gibt es zu rütteln. Zumindest, wenn man dem Sachverhalt Vollständigkeit und Richtigkeit unterstellt.

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Du bist im Recht. Du hättest auf den Kauf bestehen können, denn ein abgegebenes Gebot ist eine rechtliche Verbindung, die der Käufer eingegangen ist. Nun hängst du auf der Provision, die du bezahlen mußt, auch wenn der Käufer nicht gekauft hat. Du hättest dem Käufer vorschlagen sollen, den Kauf zu stornieren (unter Problem lösen), dann hätte der Käufer nur bestätigen müssen und du brauchtest die Verkaufsprovision nicht zahlen. Du kannst den Fall auch ebay melden. Sollte man mit solchen Käufern tun. Ich habe auch schon solche Probleme gehabt. Vielleicht hat er den Artikel anderswo günstiger gesehen und will deshalb den Kauf nicht mehr.

Der Kaufvertrag ist geschlossen. Die zweite Variante ist m.E. dann rechtens, wenn ihr das so vereinbart. Ohne Vereinbarung ist er dir aber den vollen Preis schuldig und du ihm das Objekt.

Ja, du bist im Recht. Aber du könntest Schwierigkeiten haben, zu deinem Recht zu kommen.

Die "sauberere" Lösung wäre, dass dir der Käufer den Artikel zum Gebotspreis abnimmt und ihn dann selber nochmal einstellt.

es ist ein rechtskräftiger kaufvertrag! du kannst ihn auf die komplette summe verklagen.

schreit doch nicht immer alle gleich nen Anwalt herbei! Himmel, Leute!! Wir sind alles Menschen, mit denen man mehr oder weniger reden kann. Man kann sowas doch nun wirklich erstmal anders versuchen zu klären!

Im Übrigen ist bei der Rechtslage auch erstmal zu prüfen, ob der Kaufvertrag aus verschiedensten Dingen heraus anfechtbar war. Stichwort: Dokumentenfälschung, Untreue, ggf. war ja auch das Auktionsangebot juristisch fehlerhaft... Das alles wissen wir nicht.

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@Lschre78

Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was hier die Begriffe "Dokumentenfälschung" und "Untreue" zu suchen haben. Ein "juristisch fehlerhaftes Angebot"? Na, wenn man solche Exoten herbeibeschwört, könnte man hier überhaupt keine juristischen Fragen mehr beantworten.

Ob man die Forderung direkt mit Anwalts Hilfe durchsetzen muss, ist natürlich diskutierbar. Allerdings wurde hier nach der Rechtslage gefragt, und die sieht eben so aus, dass ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen ist.

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geklickt ist geklickt. Da muss er seine Frau für prügeln (im übertragenden Sinne bitte!) nicht dich. Du hast das recht, auf den Deal zu bestehen. Aber es gibt für sowas auch immer die Möglichkeit, an den Zweitbestbietenden zu verkaufen. Schreib den an und frag ob er verbindlich interessiert sei, dann kannst du das über ebay auch entsprechend einfädeln.

Vollkommen! Wenn jmd. Was auf Ebay ersteigert ist er verpflichtet zu zahlen. Oder auf was willst du hinaus?

du solltest ihn melden ,dann hat er ne chance es zu erklären aber muss es wohl zahlen. man weiss das man bei ebay erst denken sollte bevor man bietet. sein problem. und auch nur so bekommst du die gebühr des angebotes erstattet

Frag ebay, die haben ihre eigenen teils sinnlosen Gesetze. Normalerweise ist der Kauf bindend. So kenne ich es.

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