Artikel 13/17 mit VPN umgehen?

4 Antworten

Du vermutest die komplett falsche Gruppe an Betroffenen. Für dich als Endbenutzer ändert sich nur insofern etwas, dass vielen vorrangig kleineren Seiten das finanzielle Aus droht, weil Maßnahmen zu teuer oder technisch aufwändig/unsinnig sind um den rechtssicheren Betrieb der Seiten aufrecht halten zu können. Sprich es wird einige Seiten geben, die Du in ein paar Jahren nicht mehr besuchen kannst. Nicht weil Du eine Zugangssperre umgehen müsstest, sondern weil die Seiten schlicht nicht mehr existieren.

Die großen Portale schert das Dilemma eher wenig. Die entwickeln oder lizensieren einen Filter und ärgern sich dass sie jetzt ein paar Millionen weniger im Jahr verdienen. Womöglich holen Großkonzerne wie Google (YouTube) sogar nen guten Profit raus, wenn die Lizensierung die Einbußen auf eigenen Diensten aufwiegen.

Woher ich das weiß:Beruf – selbstständiger Dienstleister und Nerd

Kommt darauf an wie die Plattformen es umsetzen.

Beispiel YouTube:

Vorweg: YouTuber die in der EU wohnen müssen sich daran halten

YouTube hat jetzt 2 Möglichkeiten Für Youtuber außerhalb der EU

  1. Jeder YouTuber darf Entscheiden ob seine Videos in der EU veröffentlicht werden (dann hilft ein VPN)
  2. YouTube setzt Artikel 13 Weltweit um und jeder muss sich daran halten (da hilft kein VPN)

YouTube praktiziert bereits Filter weltweit, das Beispiel hinkt.

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Lass es doch erstmal kommen ;-) Dann kannst du immer noch sehen, was Sache ist.

Lese dir erst mal Artikel 13 durch, dann siehst du dass es um die Portale und Internetseitenbetreiber geht, da hilft auch VPN nichts.

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