Arthrose beim Pferd im Vorderbein! Was hilft?

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5 Antworten

Erst mal ist wichtig, dass Du - falls noch nicht geschehen - mal abchecken lässt, wie die Arthrose gelagert ist. Das gibt Aufschluss über die verbleibende und über die eingeschränkte Beweglichkeit. Es spezialisieren sich heute viele Tierärzte auf manuelle Therapien. So jemand kann Dir gut ein paar Übungen zeigen, die dem Pferd helfen, wenn Du sie regelmäßig machst und Du erfährst vom Tierarzt dann auch, bei welchen Befindlichkeiten Du auf die Übungen verzichten oder sie anders machen solltest.

Die ständige Bewegung ist im Offenstall ja gegeben. Gibt es da auch Bewegungsanreize, also dass z.B. die Heuraufe woanders ist als die Flächen, wo sie gerne liegen, die Tränke wieder woanders? Wer rastet, der rostet ...

Werden die Hufe schon vom Huforthopäden betreut? Wenn nicht, gibt es hier sicher noch Verbesserungspotential, denn je angenehmer das Pferd steht, desto weniger Probleme im Gelenk - in den meisten Fällen kommen Arthrosen von ungenügender Hufbearbeitung. Auf den derart bearbeiteten Hufen belasten die Pferde schief und überlasten sich damit eine Gelenkseite. Natürlich geht Überlastung bei intensiver Arbeit des Pferdes dann schneller als wenn das Pferd dem ausweichen kann. Deshalb wird oft der Arbeit die Schuld gegeben.

Zum Zufüttern: Teufelskralle, Grünlippmuschel und Ingwer und was noch alles hilft, hilft am besten in der günstigsten Kombination. Da gibt es fertige Futterzusätze, die eben auf diesen Kombinationen basieren. Blöd nur: Das Zeug ist alles nicht so leicht zu verdauen, die Pferde, die es nehmen müssen, haben als Nebenwirkung gern mal Magenprobleme. Ich gebe getrocknete Hagebutten. Die Galaktolipide darin helfen den Arthrosepatienten ganz gut und außer der ordentlichen Menge Zucker drin haben sie keine Nebenwirkungen. An trockenen Tagen (egal, ob kalt oder warm) gebe ich nur so 2 bis 5 Stück, weil meine nichts fremdes fressen und es leichter ist, wenn sie den Geschmack weiterhin kennen als "ihr Futter". Wenn es feuchtkalt ist, dann bekommen sie bis zu 20 Gramm pro Tag (1 Frucht wiegt ca. 1 Gramm). Das macht sie deutlich beweglicher.

Ansonsten nehme ich Rücksicht auf ihre Befindlichkeiten. An guten Tagen wird ordentlich trainiert, denn ein trainiertes Pferd tut sich leichter im Alltag, die Probleme auszugleichen, an schlechten Tagen nötige ich sie nur, gradeaus Schritt zu gehen, ob nun mit mir oben drauf oder an der Hand. Bergab absitzen ist bei derartigen Arthrosen meist eine große Hilfe für die Pferde - und ihnen natürlich die Zeit geben, Pausen zu machen, wenn sie welche brauchen. Wenn das Pferd ansonsten gerne läuft, merkt man ja deutlich, wann es ihm einfach schwer fällt.

Hey gegen Atrose kann man eigentlich nicht viel machen, weil das Knochenpolster schwindet. man kann trotzdem folgendes machen, hol dir in der Apotheke Pferdesalbei, und massiere die betroffenen stellen ein, Außerdem viel bewegung, und gelegentlich gut massieren

horseslovee 22.02.2017, 17:46

Hast du noch einen Tipp wie ich am Besten das Bein massieren kann??

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RaphaelSammy 22.02.2017, 17:48
@horseslovee

in kreisbewegungen an den betroffenen stellen, Darauf achten, das dein Pferd nicht zu viel Stress bekommt, dies macht Er aber Bemerkbar

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Baroque 22.02.2017, 19:47
@horseslovee

Das fördert die Durchblutung ... an Tagen, wo es zwickt, kann das extrem unangenehm sein für den Patienten, da versucht man lieber, sanft das Gelenk zu bewegen und ansonsten die Durchblutung eher gerin zu halten.

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Auf jeden Fall solltest du den Tierarzt heranziehen. Das ist die wichtigste und sicherste Vorgehensweise.

Hier findest du ebenfalls einige Tipps und Anregungen:
https://www.lenina01.at/pferde-arthrose-hilfe/

Aber ohne Diagnose eines Tierarztes würde ich nichts machen!

Meine hat atrose in beiden hinterbeinen und das tritt immer zwischenzeitlich auf ich longiere sie dann circa eine stunde schritt und wenig trab dann stell ich sie wieder auf die weide oder in die box und am nächsten tag ist das wieder weg

Luccagirl 25.02.2017, 00:01

Und sobald sie wieder anfängt zu lahmen wiederhole ich das ganze ansonsten wird sie normal belastet und ist auch normal belastbar

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Geh zu einem Tierarzt und verlass dich nicht auf Halbwissen aus dem Internet.

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