Arm trotz Arbeit. Ich weiß nicht mehr weiter...

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4 Antworten

Ich denke das nur du selbst etwas an deiner Situation aktiv verändern kannst. Einen Außenstehenden nach Rat zu fragen ist eine gute Idee aber Menschen die dich und deine Situation kennen, Freunde, Verwandte, Eltern. Wichtiger als der Austausch mit Gleichgesinnten sollte doch sein das du voran kommst.

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Ich würde dir empfehlen, auf zwei Standbeinen zu stehen. Trenne zwischen deinem Interessens-Beruf und deinem Brot-Beruf. Mache die Hälfte der Zeit eine Arbeit, die vielleicht keinen Spaß macht, aber relativ schnell Geld bringt, und verwende die andere Hälfte für deinen Traumberuf. Bei der gegenwärtigen Arbeitsmarktlage bleibt vielen nur so eine Zwischenlösung.

Oder versuche, an der Höhe deiner Ausgaben was zu ändern: Wohnen in einem WG-Zimmer, Arbeit in der Gleitzone (bis 800 Euro), wo du keine Steuern zahlst und kaum Sozialversicherungsbeiträge hast. Erfahrungsgemäß hat man dann im Schnitt sogar mehr über als mit höherem Einkommen.

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Kommentar von pumpkin28
03.09.2014, 09:13

Hallo Ichthys1009,

ich danke dir für deine Antwort. Daran habe ich auch schon gedacht. Ich habe mir jetzt eine Frist gesetzt. Wenn ich bis Ende des Jahres nichts gefunden habe, werde ich mich einfach auf alles bewerben was möglich ist, auch die Dinge, die vllt nicht in meinen Interessenbereich fallen. So kann es nicht weiter gehen. Ich will ja arbeiten, weswegen der Gang zum Arbeitsamt überhaupt keine Option wäre...

Das mit der Wohnung kann ich leider nicht weiter reduzieren. Ich wohne mit meinem Freund zusammen und in Monaten, in denen ich nicht so viele Aufträge habe, bezahlt er mehr Miete. Ich tu mich allerdings sehr schwer damit, das alles anzunehmen. Ich fühl mich einfach so abhängig von ihm. Unsere Beziehung läuft übrigens trotz allem super und er hat kein Problem damit mir zu helfen. Allerdings habe ich ein riesiges Problem damit mit jeden Monat Essen und mal Freizeitunternehmungen bezahlen zu lassen. Ich will das selbst können, dafür hab ich mir ja eigentlich die letzten Jahre den A* aufgerissen...

Danke für deine Antwort :-)

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Hallo, das ist vielleicht kein Trost, aber es geht vielen Akademikern so- vor allem denjenigen, die im Medienbereich arbeiten. Es gibt sehr viele Bewerber im Bereich Agentur/ Online -Redaktion. Viele Agenturen fahren auch die Schiene: Praktikanten mit Studienanbschluss fürn ein Appel und ein Ei für eine normale Stelle.

Also: nein, es liegt nicht an dir. Und im Übrigen: 5. Monate sind keine lange Zeit bei der Jobsuche- vor allem in dem Bereich.

Wenn du weiterhin keine Stele als Volontärin oder Trainee findest, dann ist der Tipp von "Ichtys" der richtige Weg. Du solltest dir einen Job in einem anderem Bereich suchen, um Geld zu verdienen. Als Volontairin wirst du im Übrigen nicht viel verdienen. Obwohl ich es idr wünschen würde, dass du es bekommst, um dann eventuell in der Unternehmenskommunikation zu landen.

Ich bringe mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Marketing, Redaktion, Marktforschung und eben als Texterin mit.

Dazu fällt mit ein, dass du (falls noch nicht probiert), versuchen kannst mehr Richtung Marktforschung zu gehen. ich weiss, dass es nicht schön ist, aber wenn du in einem Call- Center anfängst, kannst du dort als Teamleiterin aufsteigen oder in Projekten eingestellt werden.

Die Medienbranche ist schwierig, suche nach Alternativen. Auch außerhalb deines Abschlußes.

Ansonsten: knüpfe dein Selbstwert nicht an Absagen oder den Arbeitsmarkt.

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Kommentar von pumpkin28
03.09.2014, 09:07

Hallo Gugu77,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Ja, leider ist es wirklich sehr schwer. Die Zahl der Absolventen ist einfach zu groß und die Anforderungen steigen immer mehr :-/

Das mit der Marktforschung habe ich auch schon überlegt, da ich bei der alten Arbeitsstelle erst als Interviewer und später als Projektleiterin gearbeitet habe. An sich habe ich dort gemerkt, dass es überhaupt nicht das ist, was ich mal machen möchte. Allerdings merke ich auch, dass man wohl leider nicht immer das machen kann, was man eigentlich machen möchte...So geht es vielen Menschen und da gehöre ich wohl auch dazu. Deswegen habe ich mir selbst jetzt noch eine Frist bis Ende des Jahres gesetzt. Wenn es bis dahin nicht geklappt hat, werde ich mich einfach auf alles bewerben. Die finanzielle Not halte ich einfach nicht mehr aus.

Ich weiß, dass ich beim Volo nicht viel verdiene. Allerdings hab ich dort immer noch mehr übrig am Ende des Monats als aktuell. Allein dadurch, dass ich meine Krankenkasse nicht mehr komplett allein bezahlen muss, würde ich schon einiges an Geld sparen. Jetzt aktuell kann ich mir nicht mal ein paar Brötchen beim Bäcker kaufen. Würde mein Freund mich nicht so unterstützen, wäre ich wohl verloren. Das ganze Geld geht für Miete, Krankenkasse etc. drauf. Ich vermisse es einfach auch mal was unternehmen zu können, finanziell unabhängiger zu sein. Ich erwarte keine Reichtümer, aber wenigstens halbwegs normal möchte ich leben können. Einfach um nicht nur zu arbeiten, sondern auch leben zu können. Mit Freunden was machen fällt flach. Ständig muss ich mir neue Ausreden einfallen lassen warum ich nicht mit dort und dort hin kann. Es ist mir einfach peinlich zuzugeben, dass ich kein Geld hab...

Ich bin an sich froh, dass ich mein Geld verdienen kann, aber bei der Texterei steht der Aufwand nicht im Verhältnis zum Lohn. Ich hoffe einfach, dass sich bald was ändern wird. :-)

Ich danke dir sehr für deine Antwort :-)

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Kommentar von pumpkin28
18.11.2014, 01:10

Und nun ist es soweit! Es hat endlich geklappt :D

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Wieso meine Antwort gelöscht wurde kann ich mir nicht erklären

Bei 60 Bewerbungen insgesamt ca 20 Termine erhalten zu haben ist nicht schlecht

Machst Du evtl bei den Gesprächen irgend einen "Fehler" der Dir bisher nicht aufgefallen ist ?

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Kommentar von pumpkin28
02.09.2014, 13:56

Ich denke auch, dass es daran liegt. Ich bin all meine Antworten mit der Bekannten, die auch für das Einstellen von Personen zuständig ist, durchgegangen und sie meinte, dass sie auch gut sind.

Sie meinte auch, dass viele Firmen ungern Personen einstellen, die dafür erst noch umziehen müssen, da die Wohnungssuche nicht in jeder Stadt leicht ist, und sich Firmen dann lieber jemandem aus dem Umkreis nehmen, der keine Unterkunft suchen muss.

In meiner Region sieht es mit Stellen eher schlecht aus, weswegen ich mich deutschlandweit bewerbe.

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