Aristoteles: Geschlossenes Drama und katharsis-Begriff

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2 Antworten

  1. Das hat nicht unbedingt etwas mit der Zeit zu tun, auch wenn die Handlung meistens nur einen Abend dauert. Mit der Länge der Aufführung hat es definitiv nichts am Hut.

  2. Ehrlicherweise kann ich dir da nichts direkt empfehlen. Schau dich mal bei Terenz um.

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Kommentar von Mandava
21.06.2011, 18:04

Meinst du das ist so richttig?

Die Prämisse „in sich geschlossene Handlung“ besagt, dass die Handlung so lang sein soll, dass sie leicht im Gedächtnis bleibt und sich einprägt. Eine zu lange andauernde Handlung, die den Zuschauer ermüdet, ist daher nicht erstrebenswert. Außerdem soll die Handlung so lang sein, dass ein Umschlag vom Glück ins Unglück (oder umgekehrt) beigefügt werden kann. Die Handlung soll also etwa einen Tag lang sein. Man nennt dies auch (nach Lodovico Castelvetro) die drei aristotelische Einheiten. Gemäß diesen sollten Zeitraum und Handlung eines Dramas einheitlich bleiben. Das bedeutet, dass Zeitsprünge, Ortsveränderungen, zu viele Charaktere und Nebenhandlungen ausgeschlossen sind. Außerdem soll das Drama einen klaren Anfang und ein eindeutiges Ende haben.

Ich hab noch mal nachgeschaut, Aristoteles selbst sagt nix von einem Tag. Hm...das scheint dann wohl später irgendwie dazugedichtet worden zu sein.

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zu 2. Die Katharsis kommt in dem Sinne nicht im Stück vor, sondern ist das, was das Stück bei den Zuschauern hervorrufen soll. Indem die Zuschauer mit dem Helden leiden und sich mit ihm identifizieren ("Furcht und Mitleid"), wird eine gedankliche "Reinigung", die Katharis hervorgerufen.

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Kommentar von Mandava
21.06.2011, 20:35

Komisch das mein Dozent meinte ich soll ein praktisches Beispiel dazu finden. Ich habs nämlich eigentlich auch so verstanden wie du es grade nochmal beschrieben hast.

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