Argumentee für einen Hund?

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6 Antworten

Die Frage für mich wäre viel eher: Erfüllt ihr alle Voraussetzungen, um euch einen Hund anzuschaffen?

* Finanzen: Tiere sind teuer! Abgesehen von den Anschaffungskosten für das Tier selbst, dem Zubehör und eventuellen Vor-Untersuchungen, muss das Futter bezahlt werden, Steuer, Tierarzt usw.
Das solltest du auch bedenken, wenn du ihn später mitnehmen willst - kannst du dir das direkt nach deinem Auszug leisten?

* Zeit: Hunde sind (im Regelfall) Rudeltiere. D.h. sie sollten nie für längere Zeit alleine gelassen werden. Ist bei euch jemand daheim? Man muss sich mit dem Hund beschäftigen, vor allem am Anfang viel Zeit in die Erziehung investieren. Man muss jeden Tag mit dem Hund Gassi gehen, ihm Bewegung verschaffen - auch, wenn es einem selbst mal nicht gut geht oder das Wetter mal nicht so schön ist. Zusätzlich erforderlich sind je nach Tier/Rasse z.B. Übungen auf der Hundewiese, Agillity oder sonstiger Konditionssport. Intelligente Hunde wollen auch psychisch gefordert werden. Ersthundebesitzer sollten 6 - 18 Monate eine ausgewählte Hundeschule besuchen. Zeit ist also ein wichtiger Faktor!

* Platz und hundegerechte Umgebung: Gibt es für den Hund gefährliche Bereiche/giftige Pflanzen im Haus oder Garten?

* Hygene: Bist du bereit, den Hundekot aufzusammeln? (Manche haben damit arge Probleme...) Man muss damit leben können, dass Hunde haaren und Dreck mit in das Haus bringen. Junge Hunde müssen erst noch Stubenreinheit lernen.

Wenn du deinem Vater beweist/erklärst, dass du dir der Verantwortung für das Tier bewusst bist, ist das vielleicht der beste Weg, ihn umzustimmen ;-)

Also was den Platz angeht, ist die Größe des Hundes unwichtig. Es gibt kleine Rassen, die genau so viel Power haben, wie große. Solang der Hund die Möglichkeit hat, sich zurückzuziehen, ist die Wohnung bei reichlich Auslastung (Kopf + Körper) groß genug, denn die dient der Ruhezeit zwischen den Trainings/Gassi ect

Naja ... Da hat er schon recht ausserdem ist es leider oft so das im Endeffekt doch das "nervige" an den Eltern hängen bleibt... (Bedeutet TAbesuche und Hundefutter kaufen.. wenn du mal keine Lust hast rauszugehen werden es auch deine Eltern machen müssen) Ein Tier kostet ne MEEEEEEEENNNGE Geld  (Ich hab für jede Erstaustattung 200-300€ ausgegeben und wenn du Wert auf eine Hochwertige Ernährung legst,ist es als von den Kosten ungefähr so als hättet ihr noch einen erwachsenen mitzuversorgen. Das alles müssen im Endeffekt deine Eltern zahlen.
ABER   Ihr könntet euch doch auch einfach einen älterern liebenswerten Hudn aus dem Tierheim holen oder euch sogar als Pflegestelle anbieten. Ich bin z.B auch nur Hospizstelle aus dem Grund ,dass ich nichtweiss ob ich in ein Paar jahren immernoch so die Zeit habe um mich um ein Tier zu kümmer... Das ist sicherlich für viele zu extrem aber man kann ja auch als vermittlungshilfe arbeiten oder einfach so  einen Hund adoptieren der schon Pech in seinem Leben hatte und vlt nicht mehr "Süß" und "Klein" ist aber dafür schon einen tollen,geformten Carakter hat und bei dem ihr schon wisst woran ihr seid, den man mal allein lassen kannund der Eventuell schon einen Grundgehosam hat.

Nein, weil dein Vater Recht hat.

Ihr werdet in die Schule gehen, die Eltern arbeiten. Zumindest den halben Tag, zum Ende der Schule hin wohl deutlich länger, wirst DU schonmal nicht die Person sein, die sich um den Hund kümmert.

Und in 5 Jahren willst du ihn mitnehmen... Ja, wohin denn? Du wirst arbeiten, studieren oder eine Lehre machen. In den letzteren beiden Fällen wirst du schon genug damit zu tun haben, dich selbst zu ernähren, von einem Hund, der nicht nur gefüttert sondern mit zunehmendem Alter auch öfter zum Tierarzt muss, darfst du da kaum träumen. Überhaupt, was soll der Hund dann den ganzen Tag allein machen? Die Wand anstarren, bis du wiederkommst? Die Wand, die ihr übrigens erstmal finden müsst, die Kombination "Hundehaltung erlaubt" und "für Studenten/ Lehrlinge/  Berufsstarter bezahlbar" ist je nach Ort gar nicht so leicht zu finden.

Du hast das alles nicht zu Ende gedacht, dein Vater schon. Du bist jetzt vernarrt in irgendeinen Hund, der v.a. süß sein soll, was für Bedürfnisse der Hund jetzt und später haben wird und wie DU ihnen gerecht werden kannst, das hast du noch  nicht einmal angerissen.

Informier dich mal über artgerechte Hundehaltung, wieviel Zeit, Geld und Arbeit so ein Hund kostet und dann denk nochmal neu über deine Träume nach, ohne dir in die Tasche zu lügen.

Wenn, dann kann nur Deine Mutter Deinen Vater "umstimmen".

Und die Einwände sind ja nicht von der Hand zu weisen...

Heute bist Du noch bereit, den Hund mitzunehmen. Doch in 5 Jahren sieht es vermutlich ganz anders aus....

Das du den Hund mitnehmen willst, wenn du in 5 Jahren ausziehst, denkst du dir jetzt so einfach.

Du wirst dann einen Job haben, oder studieren. Dann ist der Hund die ganze Zeit alleine. Das ist doch nicht Sinn der Sache...

Es ist immer leichter gesagt als getan, du musst mehrmals am Tag mit ihm raus. Bei Sonne, Schnee, Sturm und Regen. Hast du dir das überlegt?

Dann will dieser Hund beschäftigt werden. Er ist ja kein Gegenstand den man rauskramt wenn es einem passt. =)

Und damit meine ich nicht nur "Bällchen holen" =)

So, dann die Kosten.... erstmal die Anschaffungskosten. Tierheim wäre wohl die Günstigste.

Züchter nehmen ab 800-900 Euro und mehr.

Dann Hundesteuern, je nach Kommune unterschiedlich, bei uns 132 Euro im Jahr.

Haftpflichtversicherung, knapp 100 Euro im Jahr.

Tierarztkosten.... ich habe für meine eine OP Versicherung, für 13,- Euro im Monat, trotzdem kommen Kosten für Impfungen, und Diverses ( denn es kann immer mal was sein)...

Futterkosten, Flohspot, usw. Selbst die Erstausstattung schlägt zu Buche... Näpfe, Leinen, wechselnde Geschirre/Halsbänder, Hundekörbchen... ( Das Kerlchen wächst ja noch und ab und zu  geht auch mal etwas kaputt bedingt durch die spitzen Welpenzähnchen)

Dann kannst du hoffen, das er nicht chronisch Krank wird und ständig Medikamente benötigt... Mein Rüde war Epileptiker... 90 Euro im Monat nur die Epilepsie Medikamente, dann hatte ers im Rücken, + 30 Euro Schmerzmittel, Magentabletten weil die Medis den Magen angreifen, (hat mir mein verständnissvoller Hausarzt aufgeschrieben).

Die Kosten wollen auch getragen werden.

Überlege dir auch wohin mit ihm wenn ihr in den Urlaub fahrt?


So, ich hoffe ich habe nix vergessen.

LG





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