Argumente für ZWEI katzen statt einer?

8 Antworten

Solange wir eine Einzelkatze hatten, gab es nie Probleme. 1995 haben wir 2 Jungtiere aus dem Tierheim geholt. Nach vier Jahre fing der eine Kater an, in der Wohnung zu spritzen. Er war eifersüchtig und meine Freundin hat ihn ein paar Monate übernommen, bis wir umzogen und dann die Kater in den Garten konnten. Dadurch war der Stress raus und es klappte wieder.

Woher ich das weiß:Hobby – Katzenfan

wenn der Kater nach 4 Jahren erst anfing, in die Wohnung zu machen, hatte das ganz sicher NICHTS mit den beiden Jungtieren zu tun. Habt ihr seiner zeit mal abklären lassen, ob es eine Blasenentzündung war ?

Alles Gute

LG

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@NaniW

Es konnte alles ausgeschlossen werden. Tatsächlich war Flory ein höchst intelligenter sensibler Kater, der genau wusste, wie er Missfallen ausdrücken konnte.

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Das Hauptargument für zwei Katzen ist die Tatsache, dass die meisten Menschen nicht genug zuhause sind, um sich mit der Katze zu beschäftigen.

Nichts spricht gegen eine Einzelkatze, die keine anderen mehr verträgt, aber man muss auch bedenken, dass deine Eltern sicherlich Vollzeit arbeiten und du ebenfalls lange in der Schule/auf Arbeit bist. Ein Tier 8 oder mehr Stunden vollständig allein zu lassen, zumal man ja oft noch eigene Hobbys, Freunde und Verpflichtungen nachmittags hat, ist unverantwortlich. Da sind zwei Katzen zusammen wesentlich besser in der Lage, sich gegenseitig zu beschäftigen.

Wenn eine Person in dem Haushalt jedoch nur Teilzeit arbeitet oder Home Office macht, spricht nur die doppelte Flauschigkeit für zwei Tiere ;)

Hallo minion684

mindestens zwei Katzen zu halten, hat eben ganz viel mit Artgrechter Haltung zu tun. Wenn deine Eltern aber so gar nicht Einsichtig sind, was ich sehr schade finden würde, dann schaut BITTE, das ihr eine Einzelkatze aus dem Tierschutz, Tierheim, einer Katzenhilfe oder sonst einer Orga zu euch holt !!

Zudem geben wir, bei uns im Tierschutz und TH z.B., Katzen immer nur zu zweit ab, oder wenn bereits Nachweislich schon eine Katze vorhanden ist !

Gegen Einzelhaltung:

Das Katzen Einzelgänger sind, ist leider noch immer ein weit verbreiteter Irrglaube. Studien belegen, das Katzen die Gesellschaft von Artgenossen brauchen. Einzig auf der Jagd, sind sie wirklich lieber alleine. Freilebenden Katzen bilden sogar, freiwillig, große Kolonien in denen sie zusammen leben. Auch Hauskatzen pflegen draußen soziale Kontakte.

Natürlich gibt es vermeintliche Einzelgänger, denen Artgenossen nicht all zu viel bedeuten oder die in einer Gruppe einfach nicht Fuß fassen können. Doch diese haben, meist schon in der Prägezeit, eine sehr tiefe und enge Bindung zu Menschen aufgebaut, oder ein Traumatisches Erlebnis im zusammen leben mit Artgenossen erlitten und sind absolute Ausnahmen. Und selbst diese „Einzelgänger“ pflegen, auf ihre Art und Weise, soziale Kontakte mit Artgenossen.

Eine Katze in Einzelhaft, vor allem noch schlimmer wenn es eine reine Wohnungskatze ist, wird mit großer Sicherheit auf kurz oder lang, Verhaltensauffällig.

Auch die Meinung, Katzen kann man lange alleine lassen, ist seit Jahrzehnten veraltet. Katzen stumpfen mit der Zeit ab und vegetieren eher vor sich hin, wenn sie zu viel alleine gelassen werden. Selbst wenn der Besitzer viel zu Hause ist, ist es kein Vergleich zu einem Spielgefährten mit dem man raufen, toben und spielen oder auch mal Kräftemessen kann. Das was Katzen untereinander teilen, können wir Menschen ihnen niemals geben.

Bitte ermögliche deiner Katze Gesellschaft durch einen Artgenossen !

Ein tolles Aufklärungsvideo: https://youtu.be/CO16PgdNPnA

Studien und interessante Artikel dazu:

Mit deutscher Übersetzung: https://www.katzen-links.de/forum/anfaengerfragen/katzen-soziale-tiere-t126549.html

Studie 2003, Univercity of Georgia, USA im Original: http://katzen-verstehen.at/wp-content/uploads/2013/04/social-organization-of-the-cat.pdf

Rita Marlen Feisel, Website BKH of Duke Mystic Falls: http://www.dearcats.de/einzelkatze.pdf oder http://www.bkh-of-duke-mystic-falls.de/einzelhaltung-2.html

Und ich kann dir aus Erfahrung sagen, das es absolut stimmt, das Katzen die Gesellschaft von Artgenossen brauchen !! Ich habe zu Zeit 5 eigene Katzen hier (Balou starb am 8.11.2019) und es ist Tag täglich ein Genuss, denen zu zu schauen, wie die miteinander umgehen, spielen, kuscheln, sich gegenseitig putzen ect. !

Alles Gute

LG

Woher ich das weiß:Beruf – Tierschutz/Pflegestelle & habe seit über 40 Jahren Katzen
 - (Tiere, Katze, Haustiere)

Wir hatten auch mal vor Jahren zwei Katzen aus dem Tierheim geholt. Der eine sehr aufgeweckt, die andere sehr scheu. Die beiden waren 3 Wochen bei uns gewesen, der aufgeweckte Kater fing an die Katze dermaßen durch die Wohnung zu jagen und das Futter für sich in Anspruch zu nehmen, das wir beide zurück gegeben hatten. Wir wollten den Kater behalten, aber das Tierheim machte das nicht und unsere Schutzgebühr hatten die auch behalten. Nie wieder hole ich ein Tier aus dem Tierheim!

Danach haben wir eine einzel Katze von einer Züchterin geholt. Meine Mutter war damals sowie heute immer zu Hause gewesen und der Katze ging es 16 Jahre sehr gut bei uns. Jetzt haben wir eine kleine Katze wieder von einer Züchterin geholt und das würden wir immer wieder machen.

Nimmt am besten einen Einzelgänger der gerne alleine ist. Mit ihnen tut ihr ihnen einen Gefallen da viele zwei wollen und diese dann leider kein neues Heim finden und da ist es doch schön, wenn man nur eine Katze will so eine zu nehmen.

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