Kennt ihr ein paar Argumente für "Sollen Schüler dazu verpflichtet werden Flüchtlingskindern zu helfen"?

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6 Antworten

Generell sollte niemand dazu verpflichtet werden anderen Menschen zu helfen. Erst recht keine Schüler. Denn wenn man eine Pflicht hat die man ausführen muss und man eigentlich keine Lust darauf hat, wird man diese Sache immer nur halbherzig machen und nie ganz bei der Sache sein. Außerdem sollte die Schulbildung deutscher Schülerinnen und Schüler nicht darunter leiden, dass diese nur den Flüchtlingskindern helfen, denn dafür sid meiner Meinung nach andere zuständig.

LG, Ufea2000 :)

P.S. Ich bin nicht ausländerfeindlich oder generell gegen Flüchtlinge, sondern einzig und allein der Meinung, dass die Deutsche Bildung nicht unter der Flüchtlingspolitik des Landes leiden sollte.

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Kommentar von Pestilenz2
18.01.2016, 16:50

Deiner meinung.

Aber höre auf dich rechtzufertigen. 

Soweit sind wir schon das man das immer und überall dazusagen muss ?

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Pro:

- Die Schüler lernen andere Kulturen kennen
- Den Flüchtlingen wird geholfen
- Unsicherheit wird abgebaut (wir fürchten was wir nicht kennen)
- Kein Unterricht

Contra:

- Die Schüler fühlen sich gezwungen und assoziieren diesen Zwang mit den Flüchtlingen (Blöde Ausländer. Wegen denen muss ich nun hier arbeiten blablabla)
- Eltern und andere Leute könnten sich aufregen, weil man lieber im Altenheim aushelfen sollte etc. (was man auch tun könnte)

Alles im Allen. Die Schüler auf solche Dinge zu sensibilisieren (und ihnen zeigen wie gut sie's eigentlich haben) ist sicher eine gute Idee. Aber der Zwang ist gefährlich.
Lieber eine Alternative anbieten wie Matheunterricht oder so ;)

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Kommentar von Ufea2000
18.01.2016, 16:59

Auch wenn wir Schüler oft keine Lust auf Unterricht haben, ist es meiner Meinung nach trotzdem kein Pro, dass wir dann keinen Unterricht haben. Denn wir sollen doch schließlich später mal die Rente der heute arbeitenden Bevölkerung erarbeiten und dafür benötigen wir auch eine bestimmte Bildung... ;)

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Ich sag mal vorher schon, dass ich keine hilfreiche Antwort schreiben werde. Ich bin selbst auf der suche nach guten Pro und Contra Argumenten zu diesem Thema. Aber dennoch hätte ich eine Frage an dich: Könnte es sein, dass du ein Teilnehmer von Jugend Debattiert bist?

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Wenn sie es freiwillig tun ist es ja ihr Ding.Aber sie sollten keineswegs gezwungen werden ihnen zu helfen.

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Der Gedanke dabei ist durchaus heher, aber der Knackpunkt ist die Verpflichtung.

Es ist sicherlich lobenswert die Kinder für den Umgang mit hilfbedürftigen zu sensibilsieren. Und da es zur Zeit viele Flüchtlinge gibt, scheint da eins zum anderen zu führen.

Wenn ich aber nun zur Hilfe VERPFLICHTE, dann geht der Grundgedanke verloren und aus einem Akt der Nächstenliebe wird erzwunge Arbeit. Damit ist der pädagoische Effekt verpufft und eher konterkarikatiert.

Zudem dürfte der Mangel an Hilfswilligen den Eindruck erzeugen, es würden somit billige Hilfskräfte zwangrekrutiert. Das würde den bitteren Beigeschmack nur verstärken.

Ich für meinen Teil, würde als verantwortlicher zu einem freiwilligen Hilfstag aufrufen, aber alles andere ist ein mehr als heißes Eisen in der aktuell angespannten Debatte.

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Als hätten Schüler heutzutage nicht genug stress :D

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