Argumente für Gott widerlegen?

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13 Antworten

1.) Nicht der Gott hat den Menschen zwischen sich und die Welt gesetzt, der Mensch hat Gott als außerweltliches Wesen erschaffen. Der Mensch hat sich seine Position selbst zu verdanken, indem er ein unerreichbares, unverstehbares und unerklärbares Wesen geschaffen hat, dass über ihm und der Welt steht.

2.) Das Menschsein gründet in keinster Weise in Gott, denn ansonsten wären alle Menschen die nicht an Gott glauben oder ihn nie kennengelernt haben, keine Menschen.

Nehmen wir die Naturvölker zum Beispiel. Diese glauben nach wie vor an Naturgeister und Tiere, nicht aber an Gott. Sind sie deswegen weniger Mensch als Gläubige? Wohl kaum.

Ebenfalls würden alle Kovertierer und Nicht-Gläubige ihren Menschlichkeits-Status verlieren, was ebenfalls nicht der Fall ist.

3.) Es gibt keinerlei außerbiblischen Beweise dass Gott jemals mit den Menschen in Kontakt getreten wäre. Gebete können von Milchkannen genauso erfüllt werden und Gefühle entstehen im Kopf und können sich eingeredet werden.

Der Mensch spricht tatsächlich nicht von sich aus zu Gott, er wird dazu in den meisten Fällen verleitet oder gezwungen und zwar von seinem Umfelt. Mein erstes Gebet sprach ich im Kindergarten, angeführt von der Betreuerin und in einer ganzen Gruppe.

Gott spricht niemanden an, denn es gibt ihn nicht.

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Prinzipiell sind alle diese Argumente Zirkjelschlüsse, die innerhalb der Logik strikt abgelehnt werden, was Religiöse aber nicht weiters interessiert.

Diese Argumente funktionieren nur dann, wenn man die Existenz von Gott von vornherein als gegeben annimmt. Am deutlichsten wird das im Argument an. Da wird vorausgesetzt, dass Gott existiert und sich um die Menschen kümmert. Das ist eine Behauptung ohne jeglichen Beleg, die von der Realität sogar eher widerlegt wird, wenn man z.B. an den Holocaust denkt. Aus der Voraussetzung, Gott gäbe es, lässt sich leicht herleiten, dass es Gott gibt.

Konkreter zum 1. Argument: Hier wird ein Problem mit Gott gelöst, das man ohne Gott gar nicht hätte. Sowas nennt man einen Strohmann abbrennen. Dass es sich auch hier um einen Zirkelschluss handelt, sagte ich bereits.

zum 2. Argument: Auch hier wird Gott vorausgesetzt. Wenn man davon ausgeht, dass der Mensch nicht von Gott geschaffen wurde sondern sich im Laufe der Evolution entwickelt hat, braucht man auch keinen Gott mehr, um die Schöpfung durch Gott zu erklären. Dann reichen die Erklenntnisse der Naturwissenschaften aus.

Die Voraussetzung des 3. Arguments finde ich einfach nur aburd. Wenn man sich die Realität anguckt, gibt es da keine transzendente Kraft, die sich unser annimmt. Jeder Versuch, da irgendeine Wirkung nachzuweisen, dass es Gläubigen, Religiösen oder Betenden in irgendeiner Weise besser ginge als Atheisten, ist zum Scheitern verurteilt. 


Anders Beispiel für die Anwendung von Zierkelschlüssen:

Es gibt ein Spaghettimonster, das alle Nudelsiebe der Welt erschaffen hat. Ich habe ein Nudelsieb zu Hause und da das nur von einem Spaghettimonster stammen kann, ist das Sieb der Beweis für die Existenz des Spaghettimonsters.


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Hallo DieAnnaa,

Gegenfrage: Woher stammen diese Sätze, und in welchem Zusammenhang stehen sie?

Definition laut Wikipedia: Ein Argument ...... ist eine Aussage, die zur Begründung einer anderen Aussage gebraucht wird .......Argumente können andere Menschen von der Wahrheit oder Falschheit einer Behauptung überzeugen.

Deine zitierten Sätze sind also keine Argumente für die Existenz Gottes, sondern Thesen für eine bestimmte Sichtweise, die bereits voraussetzt, dass Gott existiert. Sie stellen sozusagen die Sichtweise der Schöpfungstexte aus Gen 1 und 2 in moderner Sprache dar: Während das Alte Testament eine Geschichte erzählt, drückt sich der abendländisch-westliche Mensch lieber in Thesen aus.

Wie jemand das Verhältnis zwischen Gott und Mensch sieht, kann man nicht widerlegen. Man kann höchsten seine eigene Sichtweise daneben stellen und die begründen.

(Übrigens, rein grammatisch: Gott gedenkt des Menschen ....(Genitiv!)

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Durch Gott wird der Mensch in die eigentümliche Stellung zwischen Gott und der Welt gebracht.

Das ist kein Argument für irgendwas, sondern nur eine Behauptung.

Das Menschsein des Menschen gründet in Gott, deshalb ist Gott nicht mehr wegzudenken.

Das ist eine Frage nach der Definition des Wortes Menschsein. So wie ich das Wort Menschsein benutze gründet es nicht in Gott, sondern beschreibt einfach das was der Mensch ist, ganz ohne die Existenz eines Gottes anzunehmen. Möchte man es aber so definieren, dass es "in Gott gründet", dann wäre danach erst mal zu beweisen, dass das Menschsein überhaupt auf den Menschen zutrifft.

Es ist also eine sinnfreie Definition dieses Wortes, weil es nichts beschreibt was man beobachtet hat, sondern etwas von dem nicht belegt ist, ob es auf den Menschen zutrifft.

Gott gedenkt dem Menschen und nimmt sich seiner an. Dies ist Voraussetzung dass der Mensch an Gott denken kann und an ihn Glauben kann.

Dass das eine Voraussetzung ist, ist wieder einfach nur eine Behauptung. Angenommen sie gilt, dann folgt daraus auch, dass der Weihnachtsmann existiert, denn es gibt ja Menschen die tatsächlich an ihn glauben bzw. denken. Das ist ja nur dann möglich wenn sich der Weihnachtsmann den Menschen annimmt, also muss er existieren.

Man sieht also wie absurd diese Behauptung ist.

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Ich glaube an Gott - und dieser Glaube ist mir wichtig.

Aber nicht alles was über Gott gesagt wird, ist ein Argument bzw. kann es grundsätzlich bewiesen oder widerlegt werden. Die von dir aufgeschriebenen Sätze machen nur in einem christlichen Kontext Sinn. Aber einfach beweisbar oder widerlegbar sind sie nicht.

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1. wie soll man das widerlegen ... ist einfach so:  ansonsten wirds echt wirr. "Per Anhalter Durch die Galaxis" gibt da eine Idee oder auch der Hinduismus. Aber ob das damit gemeint ist ... ich weiss nicht ?

2. nein, auch hochentwickelte tiere wie z.B. Affen entwickeln ähnliche menschliche mensch-sein verhaltensweisen. wenn es in gott gründen würde, würde das die christliche,jüdische und islamische religion total auf den kopf stellen.

3. das ist zu abgehoben --- das geht nur wenn man sich ein genaues bild von gott macht. da das ja nicht erlaubt ist, ist die aussage nicht zu bestätigen, aber auch nicht abzulehnen.  Beispiel: Krankheit von einem Mensch,  warum wird er krank, warum nimmt sich Gott nur rein zufällig irgendwelchen an. So darf man nicht fragen. Und was nun zuerst da war "Die Henne oder das Ei" --- ist auch nur zu belegen oder zu bestätigen, wenn man weitere Voraussetzungen macht die nicht zulässig sind ohne den eigentlichen Grundgedanken der Aussage zu verfälschen.  Beim Ei kann man einfach sagen Dinosaurier haben auch Eier gelegt ... bööööööp ... unzulässig.

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Guck mal die ersten 20 Minuten von Zeitgeist auf YouTube. Dann siehst du weshalb die Menschen von heute an Gott bzw. an Jesus glauben.
Natürlich gibt es einen sehr alten Glauben, der hat aber mit dem heutigen nichts mehr zu tun.

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Das sind keine Argumente. Diese Argumentation (Zumindest der erste Satz, der Rest ist stumpfsinniges Gefasel) basiert auf der Annahme, dass Gott existiert - Das ist nicht bewiesen.

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Argumente gegen Gott sind leicht widerlegbar, es gibt einfach zu viele überzeugende Beweise für Gott. Die Bibel liefert überwältigende Gründe dafür, warum es einen Gott geben muss. Aber sie empfiehlt auch jedem, seinen Glauben nicht einfach nur auf irgendwelche Behauptungen zu stützen, sondern mit „Vernunft“ und „verstandesmäßig“ an diese Thematik heranzugehen (Römer 12:1; 1. Johannes 5:20). Welche Argumente liefert die Bibel für die Existenz Gottes?
1) Die Ordnung im Universum und die Existenz von Leben darin sind Belege dafür, dass es einen Schöpfer gibt. Die Bibel sagt: „Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott“ (Hebräer 3:4). Diese Argumentation ist zwar einfach, aber auch viele hochgebildete Leute finden sie bestechend logisch. Zum Beispiel meinte der Astronom Allan Sandage über das Universum: „Es ist nach meiner Ansicht recht unwahrscheinlich, dass eine derartig große Ordnung einem Chaos entsprungen ist. Es muss irgendein Ordnungsprinzip geben. Für mich ist Gott zwar ein Rätsel, aber auch die Erklärung für das Wunder, dass Dinge einfach da sind, obwohl eigentlich nichts da sein dürfte.“
2) Menschen verspüren normalerweise den innigen Wunsch, den Sinn des Lebens zu verstehen. Dieses Bedürfnis bleibt, selbst wenn alle anderen Grundbedürfnisse gestillt sind. Die Bibel nennt das „geistige Bedürfnisse“. Dazu gehört, dass wir Gott und seine Persönlichkeit kennenlernen und zu ihm beten wollen (Matthäus 5:3; Offenbarung 4:11). Das alles spricht nicht nur für die Existenz eines Schöpfers, sondern auch für seine liebevolle Persönlichkeit, denn er möchte, dass wir dieses grundlegende Bedürfnis stillen (Matthäus 4:4).
3) In der Bibel wurden viele Prophezeiungen aufgezeichnet, die Jahrhunderte später genau eingetroffen sind. Die Genauigkeit dieser detaillierten Vorhersagen belegt, dass sie von einer übermenschlichen Quelle stammen (2. Petrus 1:21).
4) Die Schreiber der Bibel hatten ein Verständnis von wissenschaftlichen Zusammenhängen, das ihrer Zeit weit voraus war. Zum Beispiel glaubte man früher, die Erde werde von Elefanten, Schildkröten oder anderen Tieren getragen. Die Bibel sagt dagegen von Gott, er „hängt die Erde auf an nichts“ (Hiob 26:7). Oder ein anderes Beispiel: Die Form der Erde. Die Bibel beschreibt sie korrekterweise als „Erdenrund“ oder „Erdkugel“ (Jesaja 40:22, Douay Versionbeziehungsweise Pattloch-Bibel). Viele sind überzeugt: Ein solches Verständnis kann nur von Gott kommen. Es gab damals noch keine Raumfahrt.
5) Die Bibel hat die Antwort auf schwierige Fragen im Leben. Fragen wie zum Beispiel: Wenn Gott doch so liebevoll und außerdem noch allmächtig ist, warum ist dann schon so viel Schlimmes in der Geschichte passiert? Und warum wirkt sich der Einfluss der Religionen oft eher schlecht aus als gut? (Titus 1:16). Viele Menschen können sich diese Fragen nicht beantworten und glauben deshalb nicht an Gott. Doch die Bibel hat zufriedenstellende Antworten. Wer sich damit vorurteilsfrei und eingehend befasst, kann sich selbst davon überzeugen. 
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Kommentar von earnest
08.11.2015, 19:13

"Leicht widerlegbar"?? 

Du hast eine seltsame Auffassung von "Beweisen".

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Kommentar von kalippo314
10.11.2015, 12:43

Wow, alwaysserious, deine Auffassung von Logik ist wohl etwas wahrhaft besonderes. Muss ein Geschenk Gottes sein.

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kann man nicht.
auf der anderen seite gibts allerdings auch keinen beleg für einen gott.
beides ist reiner glaube - und was einer glaubt und was nicht kann man nicht beweisen. lediglich anderer meinung sein.

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Hallo,

das sind keine Argumente "für Gott" (was meinst damit, daß er IST oder daß man ihn braucht) sondern fromme Glaubensaussagen. Wo liegt dein Handlungsbedarf, da gegen zu halten ?

Gruß Viktor

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Das sind alles keine Argumente für die Existenz Gottes, denn: In den genannten Punkten wird die Existenz Gottes vorausgesetzt. 

Das ist keine saubere "Beweisführung". 

Kein Wunder, denn: Die Existenz Gottes läßt sich nicht beweisen. 

Gruß, earnest

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Kommentar von omikron
08.11.2015, 14:33

Der Urknall lässt sich auch nicht beweisen und trotzdem glauben viele daran.

Die Sache ist die, dass es neben eindeutig beweisbaren Dingen auch solche gibt, die sich nicht eindeutig beweisen lassen. Nicht nur bei kosmischen Fragen, auch bei Gerichtsverhandlungen kommt das öfters vor. Dann helfen Indizien, die von Kongruenzargumenten gestützt werden, die der Annahme größere Wahrscheinlichkeit verleihen, ohne damit einen eindeutigen Beweis zu erbringen. - So lässt sich in der Tat die Existenz Gottes nicht beweisen, aber sie doch als ziemlich wahrscheinlich annehmen.

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Da gibt's keine Gegenargumente.

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Kommentar von earnest
08.11.2015, 14:39

DAS war jetzt aber Realsatire - oder etwa nicht?

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Kommentar von ShmuelRotkraut
08.11.2015, 14:46

Einspruch, euer Ehren!

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