Argumente für Diskussion über Gott

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Liebe/r neugierig19,

Deine Frage hätte eigentlich gelöscht werden sollen. Aufgrund der vielen tollen Antworten wäre es aber aus unserer Sicht sehr schade gewesen, zu diesem Zeitpunkt noch eine nachträgliche Löschung durchzuführen und die Antwortgeber damit zu „bestrafen“. Aus diesem Grund haben wir die Frage nun ausnahmsweise nur geschlossen. Bitte beachte dies in Zukunft und stelle Fragen dieser Art in unserem Forum: http://www.gutefrage.net/forum.

Herzliche Grüsse

Klaus vom gutefrage.net-Support

23 Antworten

In der Regel werden solche Diskussionen zwischen überzeugten Anhängern einer Religion und Menschen geführt, die eine sehr kritische Haltung zur Religion haben.

In diesem Fall würde er weder dich, noch würdest du ihn überzeugen können. Das ganze wäre aus meiner Sicht eine Vergeudung von Zeit und Energie.

Wenn es natürlich eine philosophische Diskussion ist, bei der niemand bekehrt, oder überzeugt werden soll, dann kann die von vielen Nutzern bereits genannte Theodizee ein interessanter Ansatzpunkt sein.

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Hallo neugierig19,

es ist in den bisherigen Kommentaren zu Deiner Frage immer wieder zu lesen, dass Gott entweder ein fürchterlich grausamer Gott sei oder dass es ihn überhaupt nicht gibt. Eine Frage: Wenn Dich jemand beleidigt oder Dinge von Dir behauptet, die nicht der Wahrheit entsprechen, wäre ist dann nicht fair, Dir eine Gelegenheit zu geben, Dich zu verteidigen und die Anschuldigungen richtig zu stellen? Sollte man daher Gott nicht auch die Gelegenheit geben, seinen Standpunkt zu den Vorwürfen, die Menschen ihm machen, darzulegen? Wie soll das geschehen? Ganz einfach: Indem man die Bibel sprechen lässt, sein geschriebenes Wort an die Menschen. In ihr werden eigentlich alle Fragen beantwortet, die wir zu den verschiedensten Bereichen des Lebens und auch zu Gott haben.

Die grundsätzliche Frage, um die es eigentlich geht lautet doch: Warum lässt Gott Leid und Böses zu? Hier also einige Argumente und Erklärungen zu dieser Frage:

Zunächst einmal kann man feststellen, dass es gar nichts Böses gäbe, wenn Gott nicht vernunftbegabte Geschöpfe mit der Gabe des freien Willens ausgestattet hätte. Wären wir Menschen glücklich, wenn Gott uns so erschaffen hätte, dass wir wie Roboter gehorsam sein müssten? Auch Eltern wünschen sich Kinder, die ihnen nicht aus einem Zwang, sondern aus Liebe gehorchen. Gerade der freie Wille des Menschen schließt ja die Möglichkeit ein, Böses hervorbringen.

Warum aber hat Gott über eine so lange Zeit hinweg schlechtes Handeln zugelassen, ohne einzugreifen?

Dazu muss man in die Zeit zurückgehen, in der das Böse seinen Anfang nahm - kurz nach der Erschaffung des Menschen.

Indem Satan die ersten Menschen zum Ungehorsam verleitete, wurde etwas Wichtiges in Zweifel gezogen, und zwar Gottes Recht zu herrschen. Den Menschen wurde praktisch die sittliche Autonomie angeboten, indem sie das Recht beanspruchen sollten, selbst zu entscheiden, was gut und was böse wäre (siehe dazu 1. Mose 3:1-5). Satan stellte Gott in gewisser Weise als Lügner hin, in dem er indirekt behauptete, den Menschen ginge es besser, wenn sie sich von Gott unabhängig machten. Er sagte gewissermaßen, die Menschen brauchten Gott nicht als Herrscher, sie könnten doch viel besser selbst darüber entscheiden, was richtig und falsch ist. Außerdem behauptete Satan, Menschen würden Gott nur dann dienen, wenn sie Nutzen daraus hätten und nicht aus Liebe und Dankbarkeit für das, was sie alles von Gott empfangen hatten. Hier traten wichtige Streitfragen auf, die ungeklärt im Raum standen.

Um diese Streitfragen ein für allemal zu klären, wäre es sicher nicht der beste Weg gewesen, die Rebellen gleich zu vernichten. Daher hat Gott Zeit eingeräumt, damit die Menschen die schlechten Auswirkungen kennenlernen konnten, die eine Rebellion gegen Gottes Herrschaft nach sich zieht. Die vergangenen Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte haben deutlich gezeigt, dass ein ein Leben unabhängig von Gott nicht zu wirklichem Glück und Frieden führt. Die heutige Welt ist voll von Kriegen, Gewalt, Verbrechen und Unmoral, womit die Menschen unabsichtlich den Beweis erbringen, dass sie nicht in der Lage sind, sich erfolgreich selbst zu regieren. In Prediger 8:9 finden wir die wahren Worte: "All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist während der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat".

Ein gutes Argument wäre sicher auch, wenn man einmal die Frage aufwerfen würde: Wie sähe denn die Welt aus, wenn alle Menschen sich nach der Bibel ausrichten würden? Wäre sie dann schlechter oder besser? Oder: Ist die Welt deshalb so geworden, wie sie ist, weil sich so viele Menschen Gott unterworfen haben oder weil sie ihm widerstanden haben?

Dass Gott das Leid der Menschen nicht gleichgültig ist, zeigen die Versprechen, die er in seinem Wort, der Bibel, gibt. Beispiele:

Psalm 72:14-14 "12 Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, Auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. 13 Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, Und die Seelen der Armen wird er retten. 14 Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, Und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen".

Offenbarung 21:3, 4: Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen".

Jesaja 14:7: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen".

Diese Verheißungen zeigen eindeutig das Interesse Gottes am Wohlergehen der Menschen und es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie Wirklichkeit werden. Wie viele andere Prophezeiungen der Bibel zeigen, wird dies nicht mehr

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ich muss dir ganz ehrlich sagen ich halte nicht viel von Glauben an Gott. Ich weis jetzt nicht welcher Religion du angehörst. Ich tippe mal aufs Christentum. Ich glaube dass ich an deiner stelle sagen würde dass egoistisch da wohl das falsche Wort sein. Ich würde es eher ungerecht nennen und ab dem Punkt muss ich dich enttäuschen. Es steht nirgendwo , dass dieser Gott gerecht sei genauso dass nirgendwo steh dass es eine Hölle gibt. Das sind alles Vorurteile aus dem Mittelalter. Befasse dich am besten mit der Bibel oder der jeweiligen "Heiligen" Schrift. Am besten liest du diese dann kannst du besser in deinem Glauben Argumentieren

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wegen dem Leid in der Welt, weil er nicht eingreift, wenn z. b.: ein kleines Kind an Krebs stirbt

Lassen wir das doch mal auf uns wirken.

  1. Wenn Gott Menschen zwingt in einer leidvollen Welt zu leben, dann ist er ein Sadist.
  2. Wenn Gott Menschen aus einer leidvollen Welt scheiden lässt, dann ist er auch ein Sadist.

Ja wie denn nun? Ich glaube ja, wir Menschen beschweren uns für unser Leben gern. Mei, war der doppeldeutig... ;-)))

Diese Argumentation ergibt doch nur dann irgendeinen Sinn, wenn man voraussetzt, dass a) Gott auch nur das Leid aus der Welt entfernen könnte - und die Freude drinlassen. Und dass b) er uns Menschen gegen unseren Willen auf der bööösen Welt aussetzt.

Allmacht und Zwangsexistenz? Ganz schön viele Glaubenssätze für Glaubenskritiker. ;-)

Punkt a) halte ich für technisch nicht machbar. Denn Lust und Unlust sind ein und das selbe. Sie sind nur unsere Begriffe für Abweichungen relativ zum Status Quo. Gibt es keinen "schlimmeren" Zustand als unseren momentanten, dann geht es uns nicht "gut". Ganz im Gegenteil: Wir befinden uns dann ja im schlechtestmögliche Zustand!

Also gut, dann soll es uns halt ein bisschen besser als schlechtestmöglich gehen. Mist, damit muss es aber ja jemanden geben, dem es schlechter geht als uns! Der wird sich aber beschweren...

In letzter Konsequenz dürfte es also keine "besseren" oder "schlechteren" Zustände geben. Es wäre dann alles gleichwertig. Dann würde sich zwar keiner mehr beschweren, aber dann würde auch keiner mehr irgendwas machen - denn die Freiheitsgrade wären gleich null. Das entspräche absolutem Stillstand. Und wieder wäre es nicht recht - aber keiner würde es merken.

Punkt b) ist leicht zu entkräften: Wenn es dir nicht passt - dann geh doch! Niemand wird zum Leben auf dieser Welt gezwungen. Tatsache ist, dass wir alle mehr oder weniger Schiss vor der Alternative haben. Die ach so leidvolle Welt ist uns offenbar immer noch lieber.

Zusammengefasst: Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen. Alle Existenz ist gleich einer Sinuskurve: Unendlich, es gibt Hochpunkte, es gibt Tiefpunkte, aber die Fläche ist 0.

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Kommentar von XXholditXX
25.06.2014, 08:44
die Fläche ist 0.>

Das erzähl mal denen, die Deine "Tiefpunkte" jeden Tag erleben müssen!

Nach dem alten Statistik-Kalauer: im Schnitt war der Bach nur 30cm tief - und trotzdem ist die Kuh ersoffen!

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Den Anthropomorphismus, diese Vermenschlichung von Göttern, finden wir nicht nur im Christentum. Seit zweitausend Jahren wird Gott als älterer Mann dargestellt. Ja der Gott Israels wird im Alten Testament als ein launischer Wüstenscheich dargestellt und befiehlt den Israeliten sogar die schlimmsten Verbrechen, z. B.Völkermord.Den der,der die Bibel falsch übersetzt hat, hat nicht Verstanden was Gott wirklich will. Auch Allah, der Gott des Quran (Koran), ist ein Furcht erregender, drohender Gott. Ähnliche Züge trägt auch der Gott der Christen, wenn er z. B. mit ewiger Verdammnis in der brodelnden Hölle droht.Wobe doch alle 3 Religionen den selben Gott haben,wird er so missverstanden. Zu allen Zeiten haben die Menschen versucht, diese drohenden, gefährlichen Götter umzustimmen. Einerseits machte man sich klein und erbärmlich, um die Götter größer erscheinen zu lassen und das Mitleid der Gottheit zu erwirken, und andererseits versuchte man, die Gottheiten mit Opfern sozusagen zu bestechen. Das sind ausgesprochen infantile Verhaltensweisen, die aber die Menschen im Umgang mit Herrschern gewohnt waren. Unterwürfigkeit kommt meist gut an. Aber was hat ein Gott davon, wenn ich z.B. auf etwas verzichte, das mir Freude machen würde? Wenn ich z. B. in der Fastenzeit keine Schokoladeesse oder meine sexuelle Aktivität verringere? Das sind im Grunde genommen lächerliche Verhaltensweisen. Antike Religionskritiker bezeichneten denn auch solche Opfer als einen Kuhhandel mit der Gottheit. So sagt Sokrates in Platons Dialog Eutyphron (5. Jahrhundert v. u. Z.): Demnach wäre also die Frömmigkeit eine Form gegenseitigen Güteraustausches zwischen Göttern und Menschen (14e6 f.). Über diese naive Vorstellung spottet Lukian (2. Jahrhundert n. Chr., Über die Opfer 2): Denn das ist nun mal die Vorstellung, die man sich von den Göttern gemacht hat: umsonst tun sie nichts; die Güter, die sie den Menschen überlassen, sind Waren, mit denen sie gegen bare Bezahlung handeln; alles ist ihnen feil und hat seinen festen Preis: Gesundheit ist um ein Stierkalb, Reichtum um vier Ochsen, ein Königreich um eine Hekatombe (= ein Opfer von 100 Stieren) bei ihnen zu haben. Nestor gab neun Stiere, um wohlbehalten von Troja nach Pylos zurückzukommen, die Überfahrt von Aulis nach Ilion musste gar mit einer königlichen Jungfrau (nämlich mit Iphigenie, der Tochter des Agamemnon,) erkauft werden. Doch dieses kindische Verhalten ist weltweit verbreitet und wird von vielen Religionsgemeinschaften sogar als etwas Gutes empfohlen. Es gibt drei Dinge, die fast allen Religionen gemeinsam sind: sich schuldig fühlen, sich klein und unbedeutendmachen und auf einen Erlöser warten. Schuldgefühle kommen aus der Kindheit. Wenn ein Kind etwas tut, das ihm die Eltern verboten haben, hat es Schuldgefühle, ebenso wie ein Hund, der etwa ein Loch in den Teppich gebissen hat. Schuldgefühle verlangen nach Bestrafung. Dann ist die Welt wieder in Ordnung. Doch im Alltagsleben bringt die Erwartung einer Strafe leider diese auch mit sich. Und oft sagen die Menschen, irgendein Unglück ist die verdiente Strafe Gottes. Besonders "fromme" Menschen warten oft darauf, dass jemand bestraft wird, der so lebt, wie sie selbst nicht zu leben wagen. Und da diese Erwartung gottlob nicht immer in Erfüllung geht,hat man das Sprichwort geprägt: Bösen Menschen geht es immer gut. Über das Schuldgefühl lassen sich die Menschen hervorragend manipulieren. Dazu bauen die Religionen – nicht nur die christlichen – hohe moralische Forderungen auf, von denen man weiß, dass niemand ihnen gerecht werden kann, so dass jeder in diesem Sinne schuldig werden muss. Laut christlicher Lehre wird jeder Mensch schon mit einer Schuld, der Erbsünde, geboren, weil unsere Stammeltern Adam und Eva von der verbotenen Frucht im Paradies gegessen haben. Infolge der Erbsünde konnte dann niemand mehr nach dem Tod in den Himmel kommen. Erst durch die Taufe wird diese Urschuld getilgt.Um sich von der im Laufe des Lebens erworbenen Schuld zu befreien, bedarf es dann bestimmter Rituale, Gebete, Opfer und vor allem der Priester, die wenigstens im Christentum solche Sünden nachlassen können. Bis vor 50 Jahren lehrte die Katholische Kirche, dass nur Katholiken in den Himmel kommen könnten. Nulla salus extra ecclesiam – Keine Rettung außerhalb der Kirche, war die Lehre.Die Katholische Kirche hat aber im Laufe ihrer Geschichte den Sündennachlass noch verschärft: selbst wenn ein armer Sünder in der Beichte oder – wie heute üblich – in einem Bußgottesdienst von seinen Sünden befreit wird, dann bleibt noch die Sündenschuld. Um sie abtragen zu können, hat man im Mittelalter neben Himmel und Hölle noch das Fegefeuer – purgatorium = in etwa Reinigungsort – erfunden, was durch keine Silbe aus der Bibel begründet werden kann. Um aber schon zu Lebzeiten seine Sündenschuld abzutragen, hat man den so genannten Ablass eingeführt. Das sind Bußübungen wie Gebete, Wallfahrten, womöglich verbunden mit einer Geldzahlung.

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Kommentar von tinimini
25.06.2014, 08:18

Das Ablasswesen ist aber durchaus nicht abgeschafft. Man kann damit auch heute noch seinen Aufenthalt im Fegefeuer um 100 oder 300 Tage verkürzen, auch ein Jahr ist möglich, und durch einen vollkommenen Ablass kann man sogar das Fegefeuer ganz umgehen.

Die unsäglich grausame Höllenlehre hat sich auch in der Folge als praktisches Mittel der Disziplinierung und Manipulation erwiesen, so die Reformation überlebt und findet sich gerade in den Glaubensbekenntnissen von "Frei"-kirchen. Viele haben sich so daran gewöhnt, dass man dieses Dogma, wie etwa die Spekulation der Trinität, als unerschütterliche Lehre der Bibel hält, die nicht in Frage gestellt werden darf. Vertreter der biblischen Allaussöhnung werden als Ketzer oder Irrlehrer beschimpft und oft sogar von diesen "christlichen" Gruppen vertrieben.

Im Gegensatz zu all diesen Religionen kennt die Bibel den Horror einer endlosen Höllenqual natürlich nicht und unterstreicht damit ihre einzigartige Sonderstellung. Das, was unter einer endlosen Strafanstalt namens "Hölle" verstanden wird, ist der Bibel völlig fremd und widerspricht krass dem biblischem Gottesbild. Jeder, der dieses Wort benutzt, muss wissen, dass er sich in der Tradition nichtbiblischer Mythen und Legenden bewegt. Wird dieses bedrohliche, falsche Gottesbild dennoch verinnerlicht, kann dies auch die menschliche Psyche verformen oder eine Abwehrhaltung verursachen. Die Grundannahme, ob Gott eher mit Hoffnung und Liebe oder eher mit Strafe verbunden wird, schafft erhebliche Unterschiede. Psychiater stellen fest, dass die Betonung der Strafandrohung für sich oder für ungläubige Mitmenschen die Entstehung von Angst- und Zwangserkrankungen und Depressionen fördern kann. Durch die gewaltsame Verpflanzung dieses Unwortes in frei auslegende Bibelübersetzungen ist dem Christentum also ein immenser Schaden entstanden, denn Gott wurde unglaubwürdig: Statt den Gott der Gnade und Liebe herauszustellen, wurde die Krampftheologie der ewigen Verdammnis entwickelt, mit einem kalten, unbarmherzigen Gott, der seine eigenen Geschöpfe unendlich lange quält.Dem ist aber nicht so !

Wer war Hiob?

Hiob: "Der Herr hat's gegeben der Herr hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt." Das Buch Hiob gehört zur Weisheitsliteratur der Bibel. Doch wer war dieser Mann, der weder Jude noch Israelit war und dennoch den monotheistischen Gott für sich annahm nachdem er eine Vision hatte?

Auch Hiob finden wir in einer solchen Situation. Zunächst sagt uns die Bibel, daß Hiob ein besonderer Mensch war. Er ragte aus der Masse der Menschen heraus. Gott selbst sagt über ihn: »Es ist seinesgleichen nicht auf Erden« (1,8). Hiob war nicht vollkommen, aber er war vollkommen auf Gott ausgerichtet. Er stand seiner Familie gut vor, seine Kinder hatten ein gutes Verhältnis untereinander, und er sorgte sich um den geistlichen Zustand seiner Familie und opferte für seine Kinder. Darüber hinaus war Hiob ein reicher Mann, von Gott mit vielen Gütern gesegnet.

Hiob war sicher zufrieden. Er lebte ein gutes Leben. Und dann, innerhalb eines Tages, änderte sich dieses gute Leben. Aus heiterem Himmel folgte eine Schreckensnachricht der anderen. »Hiobsbotschaften« nennen wir diese unerwarteten Katastrophenmeldungen bis heute. Hiob stand vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Wie unvorbereitet muß ihn das getroffen haben. Unverständlich und scheinbar völlig sinnlos hatte ihn das Leid überfallen. Er konnte keine Erklärung für seinen Zustand finden. Nicht einmal Strafe für Sünde konnte sein Leid sein, das hätte er ja noch einordnen können. Aber trotzden hielt er durch und stand zu seinem Gott.Er vielnich ab von seinem Glauben.

In der Bibel wird berichtet, das Gott und Satan sich über Hiob unterhilten.Das bedeutet, das es früher die Gängige Meinung war, Das es gut und Bösein Person gab.Das kommt von der Umgebung in der Hiob gelebt hat, da waren so vielHeiden , andersgläubige,die das so glaubten, und daher ist das mit in den Text hinein gekommen, Die menschen haben das Leid hiobsmit angesehen und es sich so erklährt, weil sie es nicht anders kannten. Das Judentum,zu dem Hiob nicht gehörte, kannte aber keinen Satan.Bei den Juden gab es aber keine zwei hälften, Gott ist nicht so klein.das ermitjemandm Diskutieren muss,undnachgben muss.

Weder die Gottesfurcht noch der Reichtum dieses außergewöhnlichen Mannes hatten ihn vor dem Unglück bewahren können. Der »böse Tag«, wie Paulus ihn nennt (Eph 6,13), ist etwas, was uns allen begegnen kann. Es gibt keine Garantie für ein konfliktfreies Leben. An einem solchen Tag zeigt sich, wer wir sind und woraus wir gemacht sind.

http://www.bibeltv.de/12/Hiob-1662.html

Und frag dich mal,wo bleibt der Mensch, wenn Leid geschieht, ist es nicht an uns, zu helfen, und nicht bloß, Gott , Gott, zu rufen ??? Wo war der Mensch, der Nächste, als jemand in der U-Bahn oder auf offener Strasse verprügelt wurde. Wo ist der Mensch, wenn jemand seinen letzten Weg geht ??? Wer hält ihm die Hand ???

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Kommentar von earnest
25.06.2014, 08:32

Wo ist bei diesen langen Antworten der direkte Bezug zur Fragestellung, tinimini?

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Wenn du dir einige der schon gegebenen Antworten anschaust, merkst du, dass diese Seite nicht die richtige Stelle ist, um religiöse Fragen zu stellen.

Es gibt hierfür zwei Gründe:

  • Es ist hier nur zulässig, Fragen zu stellen, die eindeutig beantwortbar sind. Fragen, bei denen eine eigene Meinung der Antwortenden in irgend einer Weise notwendig ist, sind auf dieser Seite eigentlich nicht zulässig (siehe Richtilinien)
  • Selbst bei Fragen, die dieses Kriterium eindeutig erfüllen, gibt es hier auf der Seite einige User, die anstatt eine neutrale Antwort zu posten ihre eigene Meinung glauben posten zu müssen

Aber um auf die eigentliche Frage zurück zu kommen: Du musst ja nicht gegen diese Leute argumentieren! Wenn sie dich und deinen Glauben direkt angreifen, kannst du ihnen ja einfach sagen, dass du davon überzeugt bist, dass das Leid nicht von Gott kommt und dass du keine Lust hast, mit ihnen darüber zu diskutieren.

Und wenn du die Diskussion anzetteln willst: Vergiss es einfach. Man kann Leute, die so denken, meistens nicht von entwas Anderem überzeugen!

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Kommentar von neugierig19
25.06.2014, 07:30

darum geht es ja gar nicht. Ich will, wie gesagt, nur wissen, welche Argumente es bei diesem problem gibt und das ist eindeutig beantwortbar!

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Meine Güte, liebe Leute, die Frage ist doch nicht, ob der andere Recht hat, sondern was es für Argumente dagegen gibt. Eine Meinung bilden darf sich wohl jeder selbst. xschwede hat ja schon ganz richtig auf das Theodizee-Problem verwiesen.

Es gibt eine schöne Ausdeutung des Theodizee-Problems bei Kant, die er an der Hiob-Geschichte aufzieht. Die findest du in seiner Religionsschrift. Im Großen und Ganzen schreibt Kant, dass der Mensch sich nicht aufschwingen sollte, Gott mit vernünftigen Argumenten zu rechtfertigen, eben weil das nicht geht und weil man, wenn man vernünftig über die Sache nachdenkt, tatsächlich zu dem Schluss kommen müsste, dass Gott grausam und gleichgültig ist. Deshalb verweist Kant auf Hiob, der trotz allen Leidens auf seine Unschuld besteht und die Antwort, die er sucht, von Gott verlangt, nicht von den Theologen, die ohnehin nur mit rationalen Argumenten aufwarten können, mit denen Gott nicht erklärt werden kann.

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Das Argument der Kirche: Gott lässt uns Menschen die Freiheit uns so zu verhalten wie wir es tun. Er möchte uns nicht die Freiheit nehmen, auch schlechtes zu tun, denn auferzwungenes Gutes ist nur halb so viel wert.

Warum schlimme Dinge passieren, für die kein Mensch etwas kann: Weil der Mensch das braucht. Wenn er nie ganz unten war, weiß er auch nicht, das er ganz oben ist. Sprich: wenn immer nur alles gut wäre im Leben, dann wäre das dem Menschen gar nicht bewusst. Und dann würde es ihm immer gleich gehen, er würde sich nie sehr freuen. Es wäre immer alles nur "wie immer".

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Die Bibel lehrt, dass nicht Gott, sondern der Teufel der Herrscher der Welt ist.

Aus diesem Grund lehrte Jesus im Vater-Unser beten, dass das Reich Gottes kommen und sein Wille auch auf der Erde geschehen soll - offensichtlich ist es noch nicht da und Gottes Wille geschieht noch nicht auf der Erde (Matth. 6:10).

Deshalb konnte der Teufel Jesus auch alle Königreiche der Welt für einen, Akt der Anbetung anbieten - offensichtlich gehören sie ihm bzw. sind unter seiner Kontrolle (Matth. 5:8-11).

Deshalb wird in der Bibel auch prophezeit, dass Gott irgendwann auf der Erde eingreifen wird, um die Missstände, die auf der Erde sind, zu beseitigen (z.B. Matth. Kap. 24).

Gerne kann ich Dir zu diesem Thema noch weitere Bibelstellen nennen.

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Kommentar von earnest
25.06.2014, 09:03

Die Bibel lehrt, daß der Teufel der Herrscher der Welt ist??
Was für eine seltsame Bibel du da anscheinend hast ...

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Argumente gibt es unzählige, für und gegen deiner Annahme dass es Gott gibt. Je nach dem was deine Ansicht dessen ist könntest du möglicherweise eines der folgenden benutzen:

So kann es beispielsweise sein dass er nicht eingreift da er uns allen einen freuen Willen geschenkt hat. Und bei dem Eingreiffen seinerseits könnte dies durchaus als verletzung diesen Willens sein, selbst wenn dieser Böse ist.

Oder aber du er greift nicht ein da wir als Menschen lernen müssen. Wie müssen lernen mit den Dingen selber umzugehen und uns ständig erweitern, unsere Seele erweitern.

Für die Existenz Gottes könnte schon alleine die Tatsache, das aus dem Nichts nichts entstehen kann Beweis genug sein. Also das "etwas" schon vorher da war.

Ausserdem klingt es für viele sicherlich seltsam dass so vieles mit Zufall geschehen ist. Also von der Entstehung der Erde, dessen Position die genau zufälligerweise Leben ermöglicht, die nötigen Ressourcen und dergleichen auf der Erde, etc... Dies könnte ein Argument dafür sein.

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Kommentar von hcdfanatic83
25.06.2014, 00:19
So kann es beispielsweise sein dass er nicht eingreift da er uns allen einen freuen Willen geschenkt hat. Und bei dem Eingreiffen seinerseits könnte dies durchaus als verletzung diesen Willens sein, selbst wenn dieser Böse ist.

Was haben Erdbeben, Tsunamis, Krankheiten etc. mit freiem Willen zu tun?

Für die Existenz Gottes könnte schon alleine die Tatsache, das aus dem Nichts nichts entstehen kann Beweis genug sein. Also das "etwas" schon vorher da war.
  1. Woher weisst du, dass aus dem Nichts nichts entstehen kann? Die Physik scheint dir da nämlich zu widersprechen. Siehe Quantenfluktuation.

  2. Es ist möglich, dass etwas schon immer da war, aber dieses etwas muss kein Gott sein.

Ausserdem klingt es für viele sicherlich seltsam dass so vieles mit Zufall geschehen ist. Also von der Entstehung der Erde, dessen Position die genau zufälligerweise Leben ermöglicht, die nötigen Ressourcen und dergleichen auf der Erde

Ob das seltsam klingt ist völlig egal. Vieles klingt seltsam und ist trotzdem wahr.

Abgesehen davon, wir können auf der Erde leben, weil wir uns hier entwickelt haben. Die Erde passte sich nicht uns an, sondern wir(und alle anderen Lebewesen) haben sich der Erde angepasst. Oder in Douglas Adams Worten:

“This is rather as if you imagine a puddle waking up one morning and thinking, 'This is an interesting world I find myself in — an interesting hole I find myself in — fits me rather neatly, doesn't it? In fact it fits me staggeringly well, must have been made to have me in it!'

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Normalerweise wird dann entgegengebracht, dass es leid nur gibt, weil damit der freie Wille gewahrt wird. das ist meienr ansicht anch eine schlechte erklärung, vor allem für unverschuldetes leid. Es widerspricht der Allmächtigkeit und läuft letztendlich auf die Erbsünde hinaus, die an sich die Logik zum fenster rauswirft (vor allem bei wörtlicher interpretation). Das Theodizee problem ist nicht hinreichend gelöst.

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Einfach die natürlichen oder menschlichen Ursachen dieser Missstände erklären und dass dafür kein solches Fantasiewesen verantwortlich ist.

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Wenn du nicht selbst Argumente hast, welche gegen die Existenz eines Gottes sprechen, dann solltest du dich besser erst gar nicht auf eine Diskussion einlassen. - Es wäre dann sehr wahrscheinlich, dass du in der Auseinandersetzung unterliegst, weil vielleicht dein Kontrahent besser "ausgerüstet" ist und seinen Standpunkt besser verteidigen kann.

Deine, in der Frage enthaltene Meinung spiegelt zudem schon wieder, dass es mit deinem Wissen über Religionen und Gott und davon abhängigem Weltgeschehen, nicht weit her sein kann.

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ich habe fuer mich die Gäa Theorie als die wahrscheinlichste entschieden.

Vor x Millionen Jahren ist ein Geisteswesen aus reiner Energie in der Erde gestrandet oder platziert worden. Um nun aber mit dem Kosmos in Kontakt zu treten oder Informationen zu erhalten (so ein Geiseswesen hat ja keine Augen und Ohren) hat es die Erde mit Leben gefuellt. Diese Lebewesen tragen eine Seele als Speicher der Erinnerungen des Gelebten mit sich die beim Tod des Lebewesens vom Geisteswesen assimiliert wird. Somit erhaelt Gott staendig Informationen. Zwar aus zweiter Hand, weils ja nur die Gestorbenen sind, aber egal.

Aber um auf deine Frage zurueck zu kommen, ein so maechtiges Wesen steht ausserhalb solcher Begriffe wie egoistisch oder ruecksichtslos oder mitleidslos. Wenn in China jemand ne Kakerlake zertritt und du davon Kenntniss erlangst, wie fuehlst du dich dann? Mies, weil du nichts tun konntest? Nein, es is dir schlicht egal. Aber interessantes Thema, ich bin auch andere Antworten gespannt.

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Das kannste sagen , jo das ist halt der grausame Gott in seiner Gerechtigkeit ein eifersüchtiger, keiner darf je sehen / erkennen es gibt besseres gibt

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Da könnte man allgemein sagen, dass die Wege des Herrn unergründlich sind.

Religion muss sich aber immer mit dem Theodizee-problem auseinandersetzen.

Hier Einstiegsinfos: http://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

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Kommentar von hauseltr
24.06.2014, 23:30

Da könnte man allgemein sagen, dass die Wege des Herrn unergründlich sind.

Eher die Spinnerei der Gläubigen.

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Hi.
Da kannst du eigentlich nur mit einer sinnvollen Antwort reagieren:
"Über Glaubensdinge kann man nicht logisch diskutieren. Man kann nur Meinungen austauschen."

Für dich selbst könnte es sich lohnen, "Theodizee" nachzuschlagen.

Gruß, earnest

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Diese Person hätte die Problematik erkannt.

Wenn es einen Gott gibt, dann ist er ein wirklich menschenverachtender Gott, dem es anscheinend gefällt, Menschen bei einem teilweise wirklich qualvollen Tod zu beobachten.

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Kommentar von Virus97
24.06.2014, 23:35

Wie könnte ein allumfassender Gott, welcher sowohl das "Gute" als auch das "Böse" beinhaltet und Teil dessen ist auch eine Seite davon nicht miteinbeziehen?

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Hat er mit seinen Fragen nicht recht?

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Kommentar von neugierig19
25.06.2014, 07:28

das spielt keine Rolle, ob er recht hat, ich will nur wissen, welche Argumente man dem entgegensetzen könnte.

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