Arglistige Täuschung nach Hauskauf

2 Antworten

Lass dir diese Information von der Versicherung schriftlich geben und teile dem alten Hausbesitzer schriftlich mit, dass dies arglistige Täuschung ist und dass du ihm Gelegenheit gibst, den Schaden binnen einer sinnvollen Frist reparieren zu lassen, du andernfalls einen Anwalt einschaltest und von deinem Kaufrücktrittsrecht gebrauch machst. Außerdem kannst du den Notar informieren, dass die weiteren Eintragungen beim Grundbuchamt ruhen sollen, bis der Schaden beglichen ist.

ob ich eine chance hab das ich dafür nicht aufkommen muss

Nein: Es gilt gekauft wie gesehen :-) Und wer unbedingt ohne Hinsehen oder Drittbegutachtung kaufen will, darf das auch so machen :-O

arglistige täuschung

Nein: Der Wasserschaden dürfte getrocknet sein. Und man muss nichts reparieren, nur weil man Versicherungsleistungen dafür bekommt.

Und nun erkläre mal genaues Ausmass und exaktes Schadensbild, damit man zielführend antworten kann.

G imager761

Rückgabe Autokauf wegen arglistiger Täuschung?

Hallo,

folgendes Problem: Ende Dezember 2014 haben wir ein Auto (ungesehen) über Ebay ersteigert. Der Verkäufer hat uns mittgeteilt, dass das Auto am nächsten Tage neue HU bekommt (TÜV-Nord). Das Auto stand leider ca. 110 Km entfernt und die Auktion ging nur noch ein paar Stunden. Deshalb haben wir "blind" geboten. Dachten uns, gut wenn das Auto neue HU bekommt, wird es auf jeden Fall fahrbereit sein und vor allen Dingen verkehrssicher.

So kurz vor Weihnachten haben wir die Karre abgeholt (ich selbst bin absoluter Laie was Autos angeht). Soweit war alles gut, Tüv-Bericht lag vor, nur ein geringer Mangel (Tachobeleuchtung linke Seite defekt).

Ich habe das Auto dann 110 Km bis zu mir nachhause gefahren, nur mit Kurzzeitkennzeichen. Anschließend (drei Tage später) zum Onkel meiner Partnerin auf den Hof (Garage), da dieser KfZ-Meister ist und sich das Auto bei Gelegenheit noch anschauen wollte. Wir wollten das Auto erst Ende Januar zulassen, somit haben wir es nicht weiter bewegt. Also in allem ca. 150 Km nach Kauf (und auch nach HU) gefahren.

Der Onkel hat sich das Auto angeschaut und diverse Mängel festgestellt, anschließend haben wir eine neue HU gemacht (DEKRA) und die hat an diesem Fahrzeug sage und schreibe 20! Mängel festgestellt, wirtschaftlicher Totalschaden!

Der Ebay-Verkäufer hat den Wagen privat verkauft, ist jedoch Inhaber einer KfZ-Meister-Werkstatt.

Kann man jetzt gegen den Verkäufer vorgehen (arglistige Täuschung)? Denn ich denke, das ein KfZ-Meister wissen sollte wie der Zustand dieses Fahrzeuges ist. Desweiteren kann man evtl. gegen den TÜV-Nord vorgehen? Wir haben nur ein Auto kaufen wollen, welches verkehrssicher ist. Der Verkäufer hat in einer E-Mail noch mitgeteilt, dass er den Wagen neue HU machen lässt, damit der Käufer mit ruhigem Gewissen ein sicheres Auto erstehen kann (im nachhinein klingt es einfach nur nach Hohn).

TÜV-Nord kontaktiert, die sagen am Tag der Prüfung lagen keine Mängel vor, Verkäufer sagt das gleiche. Sind am überlegen die Presse (Autobild etc) einzuschalten, denn ich kann zwar nicht beweisen, dass die Mängel vorher schon vorhanden waren, aber bei 150 km Fahrleistung können doch kaum 20 Mängel plötzlich auftauchen?!

Wäre toll, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, wie wir da wieder rauskommen können! Danke!

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Sind Aufwendungen und Einnahmen steuerlich absetzbar vom Eigentümer trotz Nießbrauchrecht?

Mir wurde das Haus meiner Eltern letztes Jahr überschrieben. Im Erdgeschoß wohnen meine Eltern, in der 1. Etage wir und das Dachgeschoß ist vermietet. Da das Haus noch belastet ist und meine Eltern die laufenden Kosten für die Instandhaltung und Erhaltung des Hauses nicht mehr leisten können, wurde Nießbrauchrecht eingetragen. Im Vertrag steht, das meine Eltern die monatlichen Belastungen weiter tragen müssen und ich alle anderen sämtliche Zahlungen zur Instandhaltung und Erhaltung. Die Mieteinahmen für die DG-Wohnungen bekomme ich monatlich vom Mieter auf mein Konto. Jetzt habe ich meine Steuererklärung zurückbekommen und dort wurde mir mitgeteilt, das ich auf Grund des Nießbrauches keine Aufwendungen (Renovierungskosten etc.) und auch keine Einnahmen einsetzen könnte. Ist das rechtens, obwohl ersichtlich ist das die Miete auf mein Konto geht und es im Vertrag steht, das ich für die Erhaltung des Hauses zuständig bin?

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Erleichterte Kündigung Zweifamilienhaus nach § 573a Abs.1 BGB. Liegt hier eventuell argistige Täuschung vor?

Hallo, wer kennt sich aus mit dem Thema Kündigung/Zweifamilienhaus nach § 573a Abs. 1 BGB? Wir haben im Dezember 2015 die untere Wohnung in einem ZFH angemietet. Unsere Vermieterin wohnt in der oberen Wohnung. Im Dachgeschoss befinden sich noch Räume mit Versorgungsanschlüssen und spearatem Zugang. WC und Dusche sind dort ebenfalls vorhanden. Also müsste doch die erleichterte Kündigung unwirksam sein oder? Des Weiteren hat sie das Haus seinerzeit sowohl zur Miete als auch zum Kauf angeboten (so war die Anzeige in der Zeigung geschaltet).
Wir haben uns dafür entschieden, erst einmal die untere Wohnung zu mieten und später dann das komplette Haus zu kaufen. Unsere Vermieterin wohnte zu dem Zeitpunkt in der unteren Wohnung und ist dann zum 01.12.2015 in die obere Wohnung gezogen, so dass wir dann ab dem Zeitpunkt die Erdgeschosswohnung bewohnt haben. Bei dem Umzug von unten nach oben haben wir unserer Vermieterin voll zur Seite gestanden, da sie das nicht alleine bewältigen konnten. Somit haben wir ihre Möbel nach oben transportiert und erst dann haben wir die Erdgeschosswohnung renovieren können. Ein Übergabeprotokoll wurde nicht gefertigt. In der Folgezeit haben wir die untere Wohnung teilweise saniert - immer mit dem Wissen, dass wir in 1-2 Jahren das Haus kaufen werden. Unsere Vermieterin hat uns dabei immer zugestimmt und gesagt, dass wir alles machen können, was wir wollen, denn das Haus würde ja eh bald uns gehören. Wir haben uns auch mit den Kindern unserer Vermieterin zusammengesetzt und für die war es auch kein Problem, ein Vorkaufsrecht für uns einzuräumen. Da wir nach einem Jahr immer noch kein Vorkaufsrecht hatten, haben wir unserer Vermieterin gesagt, dass wir nun erst eimal kein Geld mehr in das Haus investieren würden, solange wir nicht Schriftliches in den Händen haben, was den Kauf des Hauses betrifft. Daraufhin haben wir dann ein paar Wochen später die Kündigung nach § 573a Abs. 1 BGB erhalten. Nun will unsere Vermieterin auf einmal nichts mehr davon wissen, dass wir das Haus kaufen wollten. Sie hat uns durch ihren Anwalt mitteilen lassen, dass ein Kauf für sie nie zur Debatte stand. Wir sind fassungslos. Sie lügt das Blaue vom Himmel herunter und verlangt nun den Rückbau sämtlicher Arbeiten von uns. Meine Frage nun - handelt es sich hierbei um arglistige Täuschung? Unsere Nachbarn können bezeugen, dass unsere Vermieterin die Absicht hatte, uns das Haus zu verkaufen. Auch habe ich recherchiert und einige Vormieter ausgemacht, die mir ebenfalls die hinterlistige Vorgehensweise unserer Vermieterin bestätigt haben. Fakt ist, dass unsere Vermieterin sich Mieter ins Haus holt, die das Haus instand halten, damit sie nichts investieren muss. Wenn die Mieter nicht mehr spuren, werden sie an die Luft gesetzt. Wir sind zwar im Mieterschutz - aber vielleicht hat jemand hier einen Tipp, wie man diese Machenschaften unserer Vermieterin beenden kann. Können wir Schadensersatzansprüche stellen? Es sind erhebliche Kosten entstanden.

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Inventarschaden durch Fehler beim Dachausbau - wer zahlt?

Hallo zusammen,

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Kann mir jemand sagen, ob das wirklich meine Versicherung übernehmen muss, nicht die des Bauunternehmens oder Vermieters?

Vielen Dank im Voraus!

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Verdeckter Mangel beim Hauskauf - welche Möglichkeiten habe ich?

Ich habe kürzlich ein Haus gekauft.

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"Gekauft wie gesehen" hieß es, soweit ich sehen konnte war auch alles ok, renovierungsbedürftig aber nicht sanierungsbedürftig. Das Haus ist ca.1930 erbaut.

Meine Frage bezieht sich konkret auf die Decke zwischen Erdgeschoss und 1. Stock. Die Decke war mit Feder-Nut Brettern verkleidet, darunter sah man die verputzte Decke, schon bei der ersten Besichtigung mit dem Makler sprach ich davon diese runter zu nehmen und durch Rigips-Platten und Tapete zu ersetzen. Letzte Woche habe ich dann die Holzbretter abgenommen und stellte fest dass sie den Putz quasi zurückhielten. Dieser kam mir nämlich in großen Stücken entgegen und legte den Blick frei auf morsche, angefaulte Balken die definitiv ausgetauscht werden müssen, sie biegen sich schon sichtbar beim Betreten des Obergeschosses. Mein Problem ist, dass ich das Haus nicht zu dem Preis gekauft hätte wenn ich gewusst hätte in welcher Verfassung die Balken sind.

Ich denke nicht dass es sich hier um arglistige Täuschung handelt, da der Vorbesitzer das Haus selbst nur 2 Jahre besaß und nie selbst bewohnte.

Ich wüsste einfach gerne ob ich in dieser Situation eine Chance habe den Preis nachträglich etwas zu drücken, um die Kosten stemmen zu können und wenn ja wie ich das am sinnvollsten anstelle. Vielleicht ist es hierbei hilfreich dass ich bisher noch nicht die Zahlungsaufforderung bekommen habe?

Ich kann absolut nicht einschätzen ob das etwas ist was man als Verkäufer bzw. Makler prüfen sollte bevor man das Haus anbietet oder etwas das man als Käufer eines 80 Jahre alten Hauses erwarten muss.

Schonmal Danke für eure sachlichen Antworten.

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