ARGE berechnet Minijob auf 400€ Basis statt 250€ und seit 3 Monaten keine reaktion!

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6 Antworten

Widerspruch gegen den Bescheid einlegen (mit Belegen, was Du bekommen hast) -oder, falls es dazu zu spät ist, einen Überprüfungsantrag nach § 44, SGB X stellen.

Es ist nicht zu spät.

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@Jorgfried

Hallo Jorgfried,

wie meinst du das bitte? Arge reagiert ja nicht, wenns nicht zu spät ist. Komisch...

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@hiphoptiptop1

Er meint bestimmt, nicht zu spät für den Widerspruch.

Und dessen Bearbeitung dauert auch.

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Hallo,

die Arbeitgeberbescheinigung ist nicht mit Arbeitsvertrag und den Lohnabrechnungen zu verwechseln. Das ist ein zusätzliches Formular, welches Dein Chef einmalig ausfüllen muss. Wenn Du es ihm noch nicht zum Ausfüllen gegeben hast, besorge Dir beim Jobcenter ein Exemplar der "Einkommensbescheinigung", lasse es vom Chef ausfüllen und gebe es dann dem Jobcenter. Dieses mußt Du nur einmal machen und dann sollte alles gut werden.

Und wenn momentan volle 400€ angerechnet werden, so bekommst Du anhand der monatlichen Lohnabrechnung beim nächsten Mal das Geld zurückerstattet, welches Dir zuviel einbehalten wurde.

mfg

Parhalia

Hi Parhalia, gut aber der Arge erstattet mir das Geld nicht, obwohl ich X mal Bescheid gegeben habe. Das ist das Problem. Seit Monaten reagiert ARGE nicht auf meine Anfragen/Bescheide.

Dazu kann ich meine Miete nicht mehr leisten ,krass. Dreck Arge!!!!

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@hiphoptiptop1

Das Geld müssen sie Dir erstatten, wenn Du regelmäßig Deine Lohnabrechnungen vorgelegt hast. Wenn keine Reaktion kommt, wende Dich zunächst einmal an die Teamleitung und trage Deinen Fall dort sachlich und ( auch wenn es schwer fällt ) freundlich vor.

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Die "Leistungsberechnung" war ein Änderungsbescheid. Der muss die Rechtsmittelbelehrung enthalten. Du hättest Widerspruch einlegen müssen stattt einem Sachbearbeiter hinterher zu laufen. Jetzt ist die Frist abgelaufen. Was dir noch bleibt ist ein Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X.

Hier findest Du alles dazu:

http://www.elo-forum.info/lexicon/ratgeber-alg-ii/ratgeber/ratgeber-%C3%BCberpr%C3%BCfungsantrag-nach-%C2%A7-44-sgb-x-f%C3%BCr-leistungen-des-sgb-ii/index.html

Besorge Dir einen Beratungsschein und reiche einen Eilantrag beim Sozialgericht ein. Du bist bald von Obdachlosigkeit bedroht, wenn Du weiter darauf wartest, dass Dich mal jemand anhölt bist Du auf der Strasse. Denen ist das wurscht, das senkt die Kosten. Mach dich schlau, lass Dir nix erzählen

Noch was: stelle einen Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I !!!

Auflisten, wie viel Du für was brauchst, begründen mit falscher Leistungsberechnung und auf die Nachweise hinweisen.

Gehe mit einem Beistand hin. Ein Beistand darf nicht abgewiesen werden, muss sich nicht ausweisen oder so. Dem Antrag auf Vorschuss müssen sie nach diesem § stattgeben. Wenn sie sich weigern VERLANGE einen schriftlichen Bescheid, nur gegen den kannst du Widersprechen. Und dann fluppt das meist auch schon...

Ab zum Gericht und eine Verfügung auf sofortige Berabeitung beantragen.

Parallel Fachaufsichtsbeschwerde (wegen der offenkundigen Falschberechnung) über den Sachbearbeiter; die Beschwerde mit aktuellen Kontoauszügen garnieren, auf die vorhandene Arbeitgeberbescheinigung verweisen; zusätzlich Dienstaufsichtsbeschwerde wegen schikanösen Verhaltens, da/wenn alle leistungsrelevanten Unterlagen vorliegen.

Außerdem sollte er seine Mittellosigkeit mit einem aktuellen Kontoauszug belegen und eine sofortige Abschlagszahlung bewirken. Dies tut er am Besten in Begleitung eines Zeugen. Wird diese verweigert, ist das ein guter Grund, beim Gericht eine einstweilige Verfügung zu erwirken.

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auf jeden fall wiederspruch einlegen.

dann empfehle ich einen anwalt (fachanwalt für sozialrecht).

die lassen sich mit so etwas sehr lange zeit... in der hoffnung, das du einen fehler machst (nicht wiedersprechen z.b.)

bei meinem bruder hat so etwas trotz anwalt (kein fachanwalt) 6 monate gedauert.

ich bin sicher das ein fachanwalt das wesentlich schneller erledigen kann.

(prozess im eilverfahren z.b. hat bei mir (ohne anwalt) nur 4 wochen gedauert...war alerdings eine andere sache.)

auf jeden fall wiederspruch einlegen.

Wogegen?

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