archimedisches prinzip hilfe?

1 Antwort

Du bist an einem See und musst über spitze Steine am Ufer zum Wasser laufen. Du gehst in das Wasser, aber am Grund hat es immer noch
spitze Steine. Je tiefer Du in den See tauchst, desto weniger spürst Du die
Steine.

Du erfährst also eine entgegen der Erdschwerkraft nach oben
gerichtete Kraft, die Auftriebskraft. Diese täuscht Dir einen Gewichtsverlust
Deines Körpers vor.

Wenn man eine mit Wasser halbvoll gefüllte Dose in Wasser bringt, schwimmt diese und verdrängt dabei Wasser. Das verdrängte Volumen kann
man messen.

Nun besagt das Prinzip des Archimedes:

Die Auftriebskraft ist so groß wie die Gewichtskraft der verdrängten Flüssigkeit.

ich verstehe jetzt was die auftriebskraft ist das ist jene kraft die von unten kommt und dem gegenstand hilft zu schwimmen oder? 

aber was ist die gewichtskraft?

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@hadisosl

Wenn Du einen größeren Stein mit dem ausgestreckten Arm hältst, dann merkst Du, dass der Stein offenbar stark nach unten gezogen wird. Lässt Du den Stein los, dann fällt er senkrecht nach unten.

Warum eigentlich?

Er erfährt eine Kraft nach unten. Mit dieser Kraft drückt er auch auf die Erde, wenn er dort zu liegen kommt.

Diese Kraft nennt man Gewichtskraft. Sie wird in N (Newton) gemessen.

Du hast auch eine Gewichtskraft, mit der Du auf den Boden drückst.

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@hadisosl

Gewichtskraft ist das, was die Waage eigentlich misst. Das Gewicht eben. Da es eine Kraft ist, ist seine gesetzliche Maßeinheit das Newton (N) mit

1N = 1kgm/s².

Speziell Gewichtskraft wurde früher auch in Kilopond (kp) gemessen, wobei

1kp = 1kg•g[soe] = 1kg•9,81m/s² = 9,81N

ist (der Index 'soe' steht für 'surface of earth', Erdoberfläche). Was die Waage stattdessen anzeigt und was in Kilogramm (kg) gemessen wird, ist die Masse, und die ist im Gegensatz zum Gewicht unabhängig von der Gravitation.

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