Arbeitszeugniss kennt sich jemand aus

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6 Antworten

Das Fachwisse, welches ihm Innewohnte, wurde in optimalen und dem Zwecke dienlichen Ergebnissen umgesetzt.

Du hast offensichtlich streng "Dienst nach Vorschrift" gemacht.

mit schwerpunkt auf das Wochenziel

Auch hier der Verweis auf "Dienst nach Vorschrift".

Er zeigte sich als innovativer und flexibler Mitarbeiter

In Ausreden nie verlegen? Oder Du hast gemacht was Du wolltest?

Ansonsten lässt die Schlussformel darauf schließen, dass das Unternehmen nicht sonderlich traurig ist, dich zu verlieren.

Ein Zeugnis kann man nur dann richtig beurteilen, wenn man es vollständig liest, also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum und der Unterschrift. Denn es sind überall wichtige Informationen versteckt. Zu den Sätzen aus deinem Zeugnis folgende Anmerkungen:

  • Rechtschreibfehler haben im Zeugnis nichts verloren. Stehen die auch so im Original drin, beanstande das Zeugnis.
  • "Das Fachwisse, welches ihm Innewohnte, wurde in optimalen und dem Zwecke dienlichen Ergebnissen umgesetzt" ist eine sehr ungewöhnliche Formulierung. Sie lässt Platz für Spekulationen in alle Richtungen. Klingt für mich nach fehlender Eigeninitiative.
  • "mit schwerpunkt auf das Wochenziel": Du hast nicht mehr getan als nötig.
  • "Die angetragenen Aufgaben bereiteten ihm keine fachlichen Schwierigkeiten": auch eine sehr ungewöhnliche Formulierung. Auch viel Raum für Spekulationen. Hattest du nur einfache Aufgaben zu erledigen?
  • "unsere Erwartungen stets entspochen" ist eine durchschnittliche Bewertung.
  • "Das Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war stets einwandfrei": AUTSCH. Deutlicher Hinweis, dass es Probleme mit Vorgesetzten gab. Ansonsten ist die korrekte Reihenfolge Vorgesetzte - Kollegen - ggf. Außenstehende.
  • "Wir wünschen Herr ...... privat wie beruflich alles gute und bedanken uns für seine Mitarbeit in unserem Unternehmen": Nochmals AUTSCH! Kein Dank für die geleistete Arbeit und keine Erfolgswünsche. Mit anderen Worten: "Endlich geht er. Bei uns hatte er keinen beruflichen Erfolg und wird ihn auch im nächsten Job nicht haben."
  • Stimmt das Ausstellungsdatum mit dem letzten Tag des Arbeitsverhältnisses überein?

Deine Bedenken sind leider sehr berechtigt.

Kein Dank für die geleistete Arbeit 

Korrektur: Meinte natürlich, dass kein Bedauern über deinen Fortgang ausgesprochen wird.

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Um ein Zeugnis beurteilen zu können, sollte man es wirklich komplett sehen. Aus den von dir zitierten Passagen lässt sich eine in etwa befriedigende Leistung herauslesen.  Was negativ auffällt, ist die Tatsache, dass bei der Beurteilung des Verhaltens die Vorgesetzten erst an zweiter Stelle genannt werden. Ein Zeichen dafür, dass der Betrieb darin ein Problem gesehen hat. Weiterhin ist auffallend, dass mn in der Schlussformel dein Ausscheiden nicht bedauert. Auch das ist nochmal ein Wink mit dem Zaunpfahl.

zeugt von wenig Eigeninitative z. B. 

  • Herr....... arbeitete sich schnell in die gestellten Aufgaben ein
  • Die angetragenen Aufgaben bereiteten ihm keine fachlichen Schwierigkeiten.......

Die aufgetretenen Schwierigkeiten waren also nicht fachlicher Art ... :)

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Also dieses Zeugnis solltest du keiner Bewerbung beilegen, wenn du einen neuen Job möchtest! Alleine schon Punkt 5, privat vor beruflich, ist schon ganz schlecht. Der Rest ist mir jetzt zuviel, um es am Handy zu schreiben.

und unsere Erwartungen stets entspochen hat.

das ist der einzige negative Punkt den ich hier so rauslese. das ist ne 3-4. stets in vollstem Umfang wäre ne 1 oder 2.

das ist der einzige negative Punkt den ich hier so rauslese

Dann scheinst du nicht viel Ahnung von Arbeitszeugnissen zu haben.

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@DarthMario72

es erhebt ja hier keiner Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür kann ja dann auch jeder seinen Senf dazugeben.

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