Arbeitszeugnis unfair?

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7 Antworten

Es war im Schulnotenbereich 4 - . 

Da du die Frage hier stellst, vermute ich mal, dass du kein Experte in der Zeugnissprache bist. Deshalb solltest du dein Zeugnis von einem Experten prüfen lassen und/oder hier zur Bewertung einstellen, und zwar vollständig von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum (aber anonymisiert). Dann kann man dir Empfehlungen geben, was du tun kannst.

Grundsätzlich ist es so, dass Gerichte einem AG ein durchschnittliches (= befriedigendes) Zeugnis zugestehen. Will der AG ein schlechteres ausstellen, muss er nachweisen, dass der AN tatsächlich so eine Niete war. Umgekehrt ist der AN in der Beweispflicht, wenn er der Ansicht ist, er hätte ein besseres Zeugnis verdient.

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Zuerst einmal wäre es sinnvoll, wenn Du das Zeugnis hier abtippst - dann können wir uns mal einen Eindruck verschaffen, ob es wirklich so schlecht ist.

Falls ja, dann mit dem Arbeitgeber reden, ein besseres Zeugnis verlangen und im letzten Schritt vor dem Arbeitsgericht klagen.

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du musst das zeugnis nicht akzeptieren.

Tipp fürs nächste mal: ein paar monate bevor zu kündigst ein zwischenzeugnis verlangen:)

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Kommentar von stage3000
23.08.2016, 12:44

wurde abgelehnt !

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Schreibe ein Arbeitszeugnis selbst, das du ehrlich und angemessen findest. Geh damit zu deinem alten Arbeitgeber und verlange von ihm, es zu unterschreiben. Im Normalfall wird er es tun. Ich habe das schon getan, weil ein alter Arbeitgeber von mir ein wirklich unverschämtes geschrieben hat oder mir auch erst gar keins ausgestellt wurde...

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Kommentar von stage3000
23.08.2016, 12:45

versuchen kann ich es aber ich bin mir sicher das er dies nicht tun wird

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Kommentar von Everklever
23.08.2016, 17:42

Schreibe ein Arbeitszeugnis selbst, das du ehrlich und angemessen findest

Um Gottes Willen! Wer das tut, muss wirklich ganz tief in der Materie drin stecken und alle Kniffe beherrschen. Sonst ist die Katastrophe vorprogrammiert.

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Kommentar von DarthMario72
25.08.2016, 15:04

Schreibe ein Arbeitszeugnis selbst, das du ehrlich und angemessen findest.

Das sollte man als AN nur dann tun, wenn man wirklich Ahnung von der Materie hat. Ansonsten ist das eine gute Möglichkeit, sich selbst ins Knie zu fxxxxx!

Ein halbwegs geübter Personaler erkennt ein selbstverfasstes Zeugnis sofort, wenn der Zeugnisschreiber sich nicht auskennt.

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Du kannst   sogar ein neues wahrheitsgemäßes Zeugnis einklagen oder schalte die Gewerkschaft ein wen du Mitglied bist die werden sich dan darum kümmern.!

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Kommentar von Everklever
23.08.2016, 17:33

Du kannst   sogar ein neues wahrheitsgemäßes Zeugnis einklagen

Woher willst du wissen, ob das vorliegende nicht wahrheitsgemäß ist? Du kennst weder den Inhalt noch die sachlichen Gegebenheiten.

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Es war im Schulnotenbereich 4 -

Bist du selbst ein wirklich versierter Zeugnisfuchs? Hat das ein hauptberuflicher Personaler bzw. Fachanwalt geprüft?

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Ein Arbeitszeugnis muss

  • wahrheitsgemäß und
  • wohlwollend formuliert

sein. Vom Grundsatz her besteht der Anspruch auf ein durchschnittliches (befriedigendes) Zeugnis. Setzt der Zeugnisschreiber die Note tiefer, muss er das auch belegen (beweisen) können. Umgekehrt ist es, wenn der Arbeitnehmer eine bessere Note als eine 3 möchte. Dann läge die Beweislast bei dir. Mit "Aussage gegen Aussage" kann keine der beiden Seiten einen Blumentopf gewinnen und auch keinen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht.

Du solltest zunächst einmal das Zeugnis von einem ausgewiesenen Fachmann prüfen lassen und dann, gegebenenfalls durch einen Anwalt, deine Ansprüche beim früheren Arbeitgeber geltend machen.

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Kommentar von clemensw
23.08.2016, 21:21

Nicht ganz. Die Beweislast für die korrekten Beschreibungen liegt immer beim Arbeitgeber.

Sonst ACK.

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