Arbeitszeugnis, Floskeln

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Man macht heutezutage eigentlich keine Ratespiele mehr aus einem Arbeitszeugnis.

Dein Zeugnis ist gut.

Der erste Teil deutet wenig darauf hin, dass die Arbeiten bei Dir etwas länger dauern als bei anderen, aber die sind fehlerfrei, also immer brauchbar. = Gut.

Teil zwei sagen, dass die Arbeit so erledigt wurden, wie die aufgetragen wurden. Also auch gut.

Den dritten Teil verstehe ich selber nicht ganz. Im Prinzip sagt er aus, dass Du Teamfähig bist. Aber so formuliert habe ich das noch nie gesehen.

Für mich klingt es so, dass ich Dich für ein Vorstellungsgespräch einladen würde.

Anhand von 3 Sätzen zu mutmaßen, dass ein Zeugnis gut ist, halte ich durchaus für gewagt...

Von daher würde es durchaus Sinn machen, das ganze Zeugnis hier einzustellen.

Sollte ich es nur anhand dieser 3 Sätze eine Einschätzung geben müssen, so wäre es auf keinen Fall gut, sondern eher eine 3-4, mit Tendenz zur 4...

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@skychecker

Hallo Skychecker,

Anhand von 3 Sätzen zu mutmaßen, dass ein Zeugnis gut ist, halte ich durchaus für gewagt...

aber letztendlich lässt du dich doch zu einer gewagten Mutmaßung hinreißen. Schade, ansonsten war deine Antwort durchaus Ernst zu nehmen.

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Hallo Willwissen,

es ist offensichtlich dass du von diesem Thema keine Ahnung hast; dass du, Willwissen, zwar Wissen willst, aber nicht über Wissen verfügst.

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@Willwissen100, Du schreibst: "Dein Zeugnis ist gut."

Das sehe ich anders.

Und was den dritten Satz angeht: Den Satz kenne ich nicht, aber da steckt etwas ganz Unangenehmes drin, eine Warnung für künftige Arbeitgeber.

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Dein Zeugnis ist gut.

Bitte entschuldige, aber das ist kein Zeugnis, sondern ein paar zusammenhanglose Sätze aus einem Zeugnis. Daraus kann niemand ernsthaft ablesen, ob es ein gutes oder schlechtes Zeugnis ist.

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@DarthMario72

@DarthMario72, dass in diesen Sätzen mehrere Warnungen für künftige Arbeitgeber stecken, erkennt man sofort, wenn man sich mit dem Zeugniscode vertraut macht. - Mach das doch mal.

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@cyracus

@cyracus: ich schreibe selbst regelmäßig Arbeitszeugnisse, deshalb brauche ich mich nicht mit irgendwelchen Codes vertraut machen. Im Gegenteil, ich behaupte sogar, dass ich im Gegensatz zu manchen Notenwürflern hier tatsächlich Ahnung davon habe.

Zeugnisse kann man nur dann richtig beurteilen, wenn man sie komplett liest - also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum und den Unterschriften. An diesen 3 aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen kann man erkennen, dass sie wohl von einem ungeübten Zeugnisschreiber stammen dürften. Ob das bewusst so geschrieben wurde und es tatsächlich irgendwelche Warnungen an potenzielle Arbeitgeber sein sollen oder ob der Schreiber es nicht besser konnte, das ist zu spekulativ.

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Zeugnisse kann man nur dann richtig beurteilen, wenn man sie komplett liest - also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum und den Unterschriften. An diesen 3 aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen kann man nicht sehr viel erkennen. Wenn du eine seriöse Bewertung haben willst, stell bitte den kompletten Text (anonymisiert) hier ein.

ich teile die auffassung von @skychecker - so aus dem ganzen herausgelöst ist das spekulativ. aber ich würde in der essenz auch zu ´4´ tendieren. die worte ´volle zufriedenheit´(=2) oder ´vollste zufriedenheit´ (=1) kommen hier nicht vor.

dennoch würde ich mir deswegen keinen kopf machen - je nachdem, ob du einen gefragten beruf hast oder nicht, sind die chancen auf eine neue stelle gut oder weniger gut. letztlich wird das durch angebot und NACHFRAGE bestimmt... also, viel glück!

Das sehe ich nicht ganz so locker wie Du. - Wenn es die Möglichkeit gibt, ein besseres Zeugnis zu erhalten, sollte das wahrgenommen werden.

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@cyracus

@cyracus, wenn es sich hier - durch die blume - um eine trantüte, die zudem schwer von kapée ist, handelt, kann kein ´besseres´ zeugnis ausgestellt werden. hier sind einfach ´wohlwollend´ die fakten formuliert. nach über 20 jahren personalverantwortung kenne ich den zirkus (und die formulierungen!)

und ´locker´ sehe ich das auch nicht - nur realistisch. keine ahnung, um welches berufsfeld es sich hier handelt, aber wenn ich einen ledertapeten-präger suche (davon gibt es 1-2 in deutschland), dann bin ich froh, wenn ich wenigstens einen finde, auch wenn er keine große leuchte ist. das meinte ich mit NACHFRAGE. der rest war einfach eine art trost, da wir ja nicht wissen, um welchen beruf es hier geht und die chancen auf eine neue stelle rein spekulativ sind.

an deinen antworten/ kommentaren sehe ich ja auch, dass du ähnlich denkst...:o)

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@baghera

Mit Deinem Vergleich des Ledertapeten-Prägers hast Du schon recht. - Mich irritiert sehr der dritte zitierte Satz. Hab ein bißchen rumgegoogelt, ob ich etwas ähnliches in den Seiten zum Zeugniscode finde, fand aber nix.

Da steckt etwas ganz fieses drin. Erst dachte ich, dass damit vielleicht gemeint sei, sie sei renitent oder auf Krawall gebürstet ... so könnte man die erste Hälfte interpretieren, aber was ist mit der zweiten Hälfte, "zur persönlichen Entwicklung nutzen kann". Das ist ja auch eine Botschaft, und besonders diese seltsame Kombination ist eine versteckte Botschaft, die ich so noch nie gesehen habe in den Zeugniscodes.

Deshalb empfehle ich, dass da ein Rechtskundiger mal einen Blick draufwirft. Ich würde ja wenigstens wissen wollen, was da überhaupt drinsteht. Denn bei Bewerbungen reagieren Personalchefs ja darauf, und dann könnte ich mit Hilfe einer entsprechenden Beratung gewappnet sein.

Die ersten beiden Sätze haben was von "Trantüte", langsamem, bedächtigem Arbeiten oder macht grad so"viel" wie gerade noch nötig ... Das kann ja der Tatsache entsprechen. Wenn das aber gar nicht stimmt. sondern wenn der Chef nur eins auswischen wollte ...

Ich hab auch mal ein Arbeitszeugnis bekommen, gegen das die Gewerkschaft für mich geklagt hatte. Der Richter gab dem Ex-Arbeitgeber auf, was drinzustehen habe. Weil der Ex sich deutlich uneinsichtig zeigte, diktierte der Richter ihm sogar die Textpassagen, die im Zeugnis stehen sollen. - Und was machte der Typ: Er schrieb das brav und unterschrieb mit "Nemo" ;-))))))) Das heißt: Niemand. ;-)))))))

Also nochmal vors Gericht, und der Richter erklärte ihm, dass er das gefälligst mit seinem Namen zu unterschreiben habe. Der Ex stresste drauf ab, er sei Künstler und es sei seine künstlerische Freiheit (er führt einen kleinen Verlag, in dem er Bücher von Künstlern verlegt). Und er war doch ziemlich sauer, dass der Richter ihm sein Künstler-Dasein in diesem Fall nicht durchgehen ließ.

Ist schon lustig, was wir teilweise für Erfahrungen machen.

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@cyracus

hallo @cyracus,

diese ´zeugniscodes´ kann man nicht googeln - dafür gibt es extra-programme für arbeitgeber und personaler; die muss man allerdings ´kaufen´...

und wenn ein AG ´sauer´ ist, wird er das auch nicht ohne hintergrund sein. deine geschichte ist dennoch interessant: manchmal lese ich in GF eigentlich nur, weil mich die fragen (und antworten) interessieren; weniger, weil ich meinen senf dazu geben möchte. hier hab ich es getan - mit dem ergebnis, dass das sternchen an eine antwort vergeben wurde, die aus meiner sicht völlig realitätsfern ist. das spricht doch schon bände......... soviel dummheit, realitätsfremdheit und 0- refektion kann man auch anwaltlich/ richterlich nicht schönreden.

trotzdem schönes beispiel von dir! man lernt nie aus.....

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@baghera

@baghera, klar, das ganze Programm zum Zeugniscode kann man nicht ergoogeln, aber man findet diverse Beispiele, damit man ein Gefühl dafür bekommt (naja, und zudem habe ich mehrere Jahre in der Rechtsabteilung einer Gewerkschaft gearbeitet).

Haha, zum Grund meines Ex-Arbeitgebers: Ich war die einzige Mitarbeiterin, die die Büroarbeiten machte. Die Arbeit machte mir Freude, und deshalb arbeitete ich auch oft länger (ohne Bezahlung), damit die Arbeit fertig wird.

Eines Tages kam er mit einem 19- oder 20-jährigen Mann ins Büro und sagte, das sei jetzt mein Vorgesetzter. War für mich okay. Aber schon sehr schnell war deutlich: Der hatte NULL Ahnung von Büroarbeit, er konnte noch nicht einmal in einem Ordner etwas finden, das nach dem Alphabet abgeheftet war ... er konnte gar nix. Fragte mich bei JEDEM Arbeitsschritt hilflos, wie er was tun soll ... Ich sprach mit dem damaligen Chef, ob der wirklich mein Vorgesetzter sein soll, wir können doch einfach Kollegen sein. - Nein, der damalige Chef wollte: Der sollte mein Vorgesetzter sein.

Ich schaute mich sofort nach einer neuen Arbeitsstelle um, und zu der Zeit war es noch kein Problem: In die Zeitung gucken, anrufen, Vorstellungstermin, Handschlag, und die neue Anstellung war in trockenen Tüchern.

Tja, und nun saß der Verleger da mit seiner Null im Büro ;-)) DAS war der Grund für ihn, mir das "kreative" Zeugnis auszustellen ;-))))) ‹(•‿•)›

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Arbeitszeugnis Beurteilung Pflegefachkraft?

Hallo liebe Community,

es geht um die Beurteilung eines Arbeitszeugnisses. Vielleicht kann mir jemand diesbezüglich helfen, ob es eher positiv oder eher negativ ist, da ich selber keine Erfahrung damit habe. Zunächst wurde das Stellenprofil einer Pflegefachkraft definiert (das brauche ich hier nicht einzutragen, da lediglich die Aufgaben beschrieben worden sind.

Nun zur Beurteilung:

Frau ... hat unser Anforderungsprofil voll erfüllt!

Frau... konnte die Vorgaben sehr gut in ihren Umgang mit unseren pflegebedürftigen Bewohnern integrieren.

Frau.. war eine fachlich kompetente und besonnene Mitarbeiterin, auf die auch bei Notfällen Verlass war. Sie war zuverlässig, flexibel und motiviert und erledigte die ihr übertragenen Aufgaben gewissenhaft zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Bei den Bewohnerinnen, Bewohnern und Angehörigen war Frau... als hilfsbereite und freundliche Mitarbeiterin anerkannt.

Ihr Verhalten zu Vorgesetzten sowie zu Kolleginnen und Kollegen war vorbildlich.

Frau... verlässt unser Haus auf eigenen Wunsch, was wir bedauern. Wir danken ihr für ihr Engagement und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Ist das ganze nicht etwas zu kurz gefasst? Es handelte sich um ein Vollzeitjob, der über vier Jahre ging?

Ich bedanke mich für eure Unterstützung im Voraus.

Viele Grüße

Brad81

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