Arbeitszeugnis ausstellen dauert mir zu lange..?

2 Antworten

Papier ist geduldig... daher würde ich dort zuerst anrufen und um den Stand der Dinge bitten... und die Dringlichkeit betonen. Vielleicht kannst du es ja auch abholen.

Schreiben kannst du zusätzlich:

Übersendung meines qualifizierten Arbeitszeugnisses

Sehr geehrte Frau X,

seit der Augustabrechnung ist nun einige Zeit vergangen, das zugesicherte Arbeitszeugnis ist leider bisher nicht bei mir eingegangen.

Da ich dieses nun dringend benötige, bitte ich Sie, es mir zeitnah zuzusenden, spätestens jedoch bis zum 31.10.2017.

MfG

Sehr geehrte Damen,
hiermit bitte ich Sie mir mein Arbeitszeugnis zu zustellen...

Lg eyrehead2k17

Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Kurz und knapp, direkt und nicht beleidigend.

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Ist es. Nimm es oder schreib was anderes 🤷🏻‍♀️

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Arbeitgeber hat kein Arbeitszeugnis für die Zeit der Ausbildung ausgestellt, was tun?

Fall:

Habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und früh genug bei meinem Vorgesetzten, ein Qualifiziertes Arbeitszeugnis angefordert (mündlich als auch schriftlich). Bis dato ist er der Aufforderung nicht nachgekommen.

Laut Berufsbildungsgesetz (BBiG), gilt:

§ 16 Zeugnis

(1) Ausbildende haben den Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ein schriftliches Zeugnis auszustellen. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. Haben Ausbildende die Berufsausbildung nicht selbst durchgeführt, so soll auch der Ausbilder oder die Ausbilderin das Zeugnis unterschreiben.

(2) Das Zeugnis muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Auszubildenden. Auf Verlangen Auszubildender sind auch Angaben über Verhalten und Leistung aufzunehmen.

Wie kann ich nun weiter vorgehen?

Hinzukommt, dass ich zwar vom Betrieb übernommen worden bin, allerdings nur befristet. Ist das laut § 78a Betriebsverfassungsgesetz, rechtens? Oder bezieht sich der Paragraph wirklich nur auf Azubis im Betriebsrat/ Auszubildendenvertretung?

Zudem befürchte ich, dass mein Vorgesetzter, mit einer Kündigung meinerseits und damit gleichzeitig einer schriftlichen Aufforderung zur Ausstellung eines Zwischenzeugnisses für bevorstehende Bewerbungen, nicht nachkommen wird. Damit hätte ich doch nun auch das Recht im Ernstfall, Schadensersatzansprüche geltend zu machen, wenn ein neuer, potenzieller Arbeitgeber mich auf Grund eines fehlenden Arbeitszeugnisses ablehnen würde, oder?

Bitte um professionelle Lösungsansätze, von Leuten, die sich auch wirklich in dem Bereich auskennen!

Danke

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