Arbeitszeugnis -> Note des Schlusssatzes (BITTE DRINGEND UM HILFE)

12 Antworten

Wenn ein Arbeitsverhältnis befristet ist, halte ich diesen Satz nicht für besonders gelungen. Warum bedauert der AG das Ausscheiden des Mitarbeiters , wenn er weiss, dass das Arbeitsverhältnis zum Tag XY ohnehin beendet ist. Hätte z. B. heissen können " Herr XY hat die ihm übertragenen Arbeiten zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt. Herr XY verlässt unser Unternehmen nach Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses. Wir wünschen ihm für die Zukunft viel Erfolg.

Hallo Damianino,

auch wenn die Schlussformulierung, aufgrund ihrer rechtlichen Sonderstellung von ganz besonderer Bedeutung ist, entfaltet sie diese grundsätzlich nur im Kontext zum Gesamttext.

Vereinfacht gesagt, die Schlussformulierung bestätigt die- oder widerspricht den bisherige/n Wertung/en.

Selbst die tollste Schlussformulierung ist für sich gesehen wertlos, wenn ansonsten ein unterdurchschnittlicher Zeugnisempfänger beschrieben wird. Umgekehrt ist sie wiederum in der Lage ein ansonsten positives Zeugnnis zu entwerten.

Warum ist das befristete Arbeitsverhältnis nicht in ein unbefristetes verwandelt oder zumindest verlängert worden?

Kann ja z. B. sein, dass es eine Art "Elternzeitvertretung" oder so war.

In dem Fall hätte ich es schön gefunden wenn sowas noch drin stünde.

"Da der bisherige Stelleninhaber aus der Elternzeit an seinen alten Arbeitsplatz zurück kehrt können wir Herrn XY leider keine Übernahme anbieten, was wir sehr bedauern."

Und wie würdest du es umformulieren im Falle eines Zeitvertrages, der betriebsbedingt nicht in einen festen umgewandelt werden konnte - aber sodass es sich positiv anhört natürlich?

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@damianino

und zwar betriebsbedingt oder aus "wirtschaftlichen Gründen" ? - da der Firma schlecht ging und das der Grund war. Was ist besser?

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@damianino

"Wir hätten Herrn XY gerne weiter in unserem Unternehmen beschäftigt. Leider war dies betriebsbedingt nicht möglich, was wir sehr bedauern."

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