Arbeitszeugnis - Kündigungsgrund?

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12 Antworten

Da es sich von vorn herein um einen befristeten Vertrag handelte, würde ich reinschreiben lassen.DerChef sucht sich eine/n neue/n und macht mit dieser Person genau das gleiche, weil es eben preiswerte oder sogar kostenlose Mitarbeiter sind.

Ich hätte an der Formulierung "auf eigenen Wunsch" nix auszusetzen. Grad nach dem Studium hat man doch das Recht, sich nach einem geeigneten Job umzusehen.

Bei der "betriebsbedingten Kündigung" könnte ich mit vorstellen, dass der neue Betrieb stutzig wird, wenn vom alten Betrieb Stellenanzeigen in der Zeitung zu lesen sind. Wie willst du erklären, warum der alte Betrieb (angeblich) Stellen abgebaut hat ?

ich bin mir nicht sicher, ob in einem Arbeitszeugnis überhaupt der Kündigungsgrund was zu suchen haben sollte. Man kann sich ja sowas auch ausstellen lassen, ohne gleich zu kündigen/gekündigt zu werden. Hilft bei Gehaltsverhandlungen oder um sich testweise/alternativ mal wo zu bewerben. Wenns rein soll würde ich sowas wie "auf eigenen Wunsch" bevorzugen.

Ich würde schreiben lassen "auf eigenen Wunsch". Ansonsten können Sie das Arbeitszeugnis auch bei einem Amtsgericht kostenlos prüfen lassen, da die Formulierungen meist nicht ganz durchsichtig sind und sich manchmal gut anhören, aber das Gegenteil bedeuten.


Hier ein Link zu Infos zum Arbeitszeugnis:

http://www.arbeitszeugnis-info.de/

Der Arbeitgeber hat bei der Ausfertigung eines Arbeitszeugnisses eine Wahrheitspflicht. Von daher kann es doch gar keine andere Antwort geben außer: Probier es doch mit Ehrlichkeit. Letztendlich ist es doch nicht unüblich, dass ein befristeter vertrag nicht in eine Unbefristung übergeht. Von daher ist mir auch nicht klar, warum hier ein neuer Anfang mit einer Lüge beginnen soll.

wqwqwqwq 10.10.2010, 23:42

Ich habe das Gefühl, Sie fühlen sich in Ihrer Eitelkeit verletzt.

Noch einmal: Ihre Antworten gingen komplett an der Frage vorbei und waren daher nicht hilfreich.

Bitte hören Sie doch auf hier zu kommentieren und die Zeit aller Beteiligten zu verschwenden.

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guten abend

du bist ja der/ die studierte hier, ich nur der quoten paule...

aber so ganz allgemein. eine nicht übernahme am ende einer befristeten stelle ist keine kündigung, oder? befristete arbeitsverhältnisse enden automatisch zum festgelegten termin. es ist also überhaupt keine kündigung erforderlich. also musst du auch keine erklärung zur kündigung abgeben. das war eben bis zum tag x befristet und dann zuende. so in der art schreibt man das dann auch. damit ersparst du dir auch die erklärung dafür, das du eben nicht übernommen wurdest aufgrund irgendwelcher schwächen oder eben eine erklärung dafür, das du "auf eigenen wunsch gehst" ohne eine neue stelle zu haben.

das arbeitsverhältnis ist eben zuende und nun suchst du eine neue stelle.

ehrlich oder nicht. lass dir fähigkeiten bestätigen von deinem chef, in denen du gut warst. also deine stärken.

das ende dieser anstellung ist doch eher nebensächlich. aber bestimmte lobe über bestimmte fähigkeiten in deinem arbeitszeugnis können dir richtig nützen. gute beurteilung durch deinen jtzigen chef, das ist deine beste werbung für den künftigen arbeitgeber.

tschüss burki

Also auf eigenen Wunsch würde ich nicht rein schreiben lassen.Es entspricht ja auch nicht der Wahrheit.Dann eher betriebsbedingt, dann kann man sagen es war keine Planstelle frei.

Da es sich um eine befristete Stelle handelt, muss niemand kündigen, das Arbeitsverhältnis endet auch so.

Da niemand kündigt, kann man auch schlecht in ein Zeugnis hineinschreiben, dass gekündigt wurde. Im Kern ist es so, dass du an einer Übernahme, d. h. an einer Einstellung bei diesem Unternehmen interessiert warst, aber die Vertragsverhandlungen gescheitert sind.

In dem Arbeitszeugnis darf nichts von einer Kündigung stehen, denn das wäre gelogen (und auch nicht besonders schmeichelhaft). Es bleibt nur die Möglichkeit in dem Arbeitszeugnis die Befristung des auslaufenden Arbeitsverhältnisses zu erwähnen - eventuell noch, dass zur Zeit bei diesem Unternehmen keine Stelle frei ist.

Zwischen dem Angebot "auf eigenen Wunsch" und einer betriebsbedingten Nicht-Fest-Anstellung liegen Welten. Falls Du Deinen Chef dazu bringst, dass es so im Zeugnis steht, dann wirst Du auch keine Probleme haben, einen neuen Arbeitgeber von Deinen Fähigkeiten zu überzeugen. Viel Erfolg!

wqwqwqwq 09.10.2010, 23:25

Aber wenn ich "auf eigenen Wunsch" gehe, aber noch keine neue Stelle habe - dann wäre das doch recht seltsam.

Der normale Weg wäre doch, sich erst fest anstellen zu lassen und dann gleichzeitig Bewerbungen zu schreiben und zu wechseln wenn mann eine bessere Stelle gefunden hat. Oder wie meinst du das mit dem "einen neuen Arbeitgeber von Deinen Fähigkeiten zu überzeugen"?

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alphalpha 10.10.2010, 00:31
@wqwqwqwq

Wenn Du den jetzigen AG davon überzeugen kannst, eine betriebsbedingte Aussetzung des Arbeitsverhältnisses zu unterschreiben, dann hast Du genügend Überzeugungskraft für alle neuen Stellen!

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Du hast nicht gekundigt und du würdest nicht gekundigt. Dein Arbeitsvertrag war befristet. Im Zeugnis braucht nichts über einer Kundigung stehen. Alles Gute.

Es war eine befristete Stelle, die auslief. Fertig. Das Nicht-übernehmen muß nicht begründet werden, da eine Übernahme nicht die Regel ist.

Betriebsbedingte Kündigung wäre am besten. So kommst du im Bewerbungsgespräch nicht ins Schludern.

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