arbeitszeitgesetz - an wen geht das bußgeld, wenn man weniger als 11 std pause hat

5 Antworten

Es müssen meines Wissens nach nur 10,5 Stunden dazwischen liegen. Das gilt immer vom Dienstende bis zum Dientbeginn des nächsten Dienstes müssen es 10,5 Stunden sein. Solange der Arbeitnehmer das nicht anklagt wird nichts passieren. Schwierig wird es, wenn in so einem Fall ein Arbeitsunfall passiert. Die Versicherungen fragen dann genau nach wie die Person gearbeitet hat und wenn dann so was rauskommt müssen die nicht zahlen. Der Arbeitgeber sollte also auf keinen Fall so etwas zulassen. Auch die Freiwilligkeit des Arbeitnehmers setzt diese Regelung nicht außer Kraft.

Nein, du kannst dir nicht das Taschengeld aufbessern :-) Das Bußgeld ist eine Strafe für den Arbeitgeber, kein Schmerzensgeld für den Arbeitnehmer.

ok, auch ne wichtige info. hab ich mir schon gedacht, auch wenn das gesetz natürlich grundsätzlich dafür ausgelegt ist, "den arbeitnehmer zu schützen".

mir gehts schon gut, wenns meinen feinen schlecht geht :)

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@mmmmmax

Naja, den Arbeitnehmer zu schützen heißt ja nicht, ihm die Taschen zu füllen ;-)

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@mmmmmax

Wenn das deine Intention ist, dann würde ich mir nochmal Gedanken über mein Verhalten gegenüber anderen Menschen machen. Ein Arbeitgeber ist dazu da, mir für die geleistete Tätigkeit einen entsprechenden Lohn zu zahlen, mehr nicht. Wieso sollte man ihm die Taschen leeren? Er hat sich ein Unternehmen aufgebaut, trägt das Risiko und die Verantwortung für viele Mitarbeiter.

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@GoodFella2306

ein arbeitgeber sollte auch den vereinbarten lohn, sowie das ulaubsgeld, das dem AN zusteht bezahlen und nicht am telefon sagen "ne, sie kriegen nicht das was im vertrag steht. wir handhaben das anders".

das, was in dem betrieb ablief war kein risiko oder verantwortung, das war sklavenarbeit und abzocke.

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@mmmmmax

Wenn er gegen Vertragsbestandteile verstößt, kannst du dich rechtlich dagegen wehren, und da du einen schriftlichen Vertrag hast, sind deine Chancen sehr gut. Was die Arbeitsbedingungen anbelangt: Es steht dir frei zu kündigen und woanders anzufangen.

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@GoodFella2306

ich arbeite nicht mehr dort, deswegen krieg ich vrermutlich auch mein geld nicht ;) wollte morgen oder so zum arbeitsgericht und wollte eben wissen, ob ich das mit der arbeitszeit auch erwähnen sollte.

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@mmmmmax

Selbstverständlich kannst du auch auf Zahlung bestehen, wenn du nicht mwehr dort arbeitest. Und das Erwähnen der Sache mit der Arbeitszeit ist sicherlich auch sinnvoll, denn das dürfte den Eindruck sicher bestätigen, den du von dem Arbeitgeber schilderst.

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Ich denke, es gibt viele Branchen, wo das nicht so ist. Mein Pflegedienst arbeitet oft von 6-14 Uhr und nächste Schicht von 17-21 Uhr.

Das geht in Ausnahmefällen an einem Tag, dann darf die Person wenn sie abends bis 21 Uhr gearbeitet hat aber nicht am nächsten Tag wieder um 6 Uhr anfangen. Außerdem sind das so wie du es angibst 11 Arbeitsstunden am Tag, das ist ja wahnsinn wenn das die Regel wäre.

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@Sanja2

hast du informationnen über die "ausnahmefälle"?

ich musste, wie oben erwähnt 2 mal von 14-22 und dann von 6-11 arbeiten. sind das "ausnahmen"?

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@mmmmmax

doch, manchmal kommt morgens wieder der gleiche wie am Abend zuvor. Wie gesagt: das liegt sicher an der Branche. Krankenhaus, Pflegedienst, Flugverkehr...

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