Arbeitszeiten und private Krankenversicherung bei Beamten?

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2 Antworten

Er ist erst seit 5 Jahren angestellter, das heißt seit 2 Jahren erst auf Lebenszeit verbeamtet.

Dies ist nicht möglich.

Entweder er ist Angestellter und hat einen Arbeitsvertrag mit der Behörde.

Oder er ist Beamter (ohne Arbeitsvertrag).

 Laut ihm verdient er zur Zeit schon ca. 3000 Netto, muss sich nicht selbst versichern, weil es anscheinend schon die Stadt übernimmt,

Auch falsch,  auch ein Beamter unterliegt der Krankenversicherungspflicht in Deutschland und muss sich somit auch krankenversichern.

Er hat aber die Wahl sich in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern, oder in einer privaten Krankenversicherung mit einer 50 % Absicherung. die restlichen 50 % übernimmt die Beihilfe seiner Behörde.

 Wie kann da zwischen den beiden Bundesländern so ein großer Unterschied liegen?

Möglich wäre ja, dass dein Freund in gehobenen Dienst tätig ist und schon ein paar Stufen auf der Karriereleiter nach oben geklettert ist. Und wie du selbst schreibst bist du ja nur im mittleren Dienst.

aber jeden Tag so lange im Amt bleiben zu müssen außer Freitags pisst mich jetzt schon an.

Und dies bei einer 41 Stunden Woche - du scheinst für die Arbeit nicht geeignet zu sein.

>>Auch falsch,  auch ein Beamter unterliegt der Krankenversicherungspflicht in Deutschland und muss sich somit auch krankenversichern. <<

Da muss ich dich leider korrigieren Apolon. Beamte können auch freie Heilfürsorge haben ;) Damit müssen sie sich nicht krankenversichern. Erst in der Pension erhalten diese dann nur noch Beihilfe. Also empfiehlt es sich, eine Anwartschaftversicherung für die dann nötige Lücke abzuschließen. Dann in der Pension besteht Krankenversicherungspflicht.

Lediglich die Pflegeversicherung ist vorher bereits verpflichtend.

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@nersd

Mein lieber nersd,

es wäre sinnvoll, wenn du deine Schulbücher mal auspacken würdest!

Da muss ich dich leider korrigieren Apolon. Beamte können auch freie Heilfürsorge haben ;) Damit müssen sie sich nicht krankenversichern.

Aber sie müssen eine Pflegeversicherung abschließen und diese bekommen Sie nicht ohne eine Kranken-Anwartschaftsversicherung.

Erst in der Pension erhalten diese dann nur noch Beihilfe.

Auch dies ist so pauschal falsch, denn es kommt auf das jeweilige Bundesland und auch auf die Tätigkeit an.

z.B. in Rheinland-Pfalz, endet die freie Heilfürsorge bei der Polizei bei der Versetzung in den Einzeldienst.

Aber in diesem Thread geht es um einen Beamten, der bei einer Kommunalverwaltung tätig ist und in diesem Bereich gibt es keine freie Heilfürsorge.

Gruß Apolon

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Und dies bei einer 41 Stunden Woche - du scheinst für die Arbeit nicht geeignet zu sein.

Also findest du es leicht und in Ordnung jeden Tag 9:15 Stunden in der Arbeit zu sein? Die 41 Stunden sind ja nicht so aufgeteil, dass man irgendwie jeden Tag 8 std. und an einem Tag irgendwie 9 std. arbeitet sondern man muss jeden Tag 8,75 std. arbeiten + noch 30 min. Pause , die nicht mitgerechnet wird, was in der freien Writschaft eigentlich nie der Fall ist. Ja ich tue mich gerade schwer mich daran zu gewöhnen, weil ich auch erst seit einer Woche in der Ausbildung bin und wenn ich da Jemanden höre, der die gleiche Ausbildung gemacht hat(MITTLERER DIENST) und nur 40 std. die Woche arbeitet von 8:00 bis 16:00 Uhr, da frage ich mich schon warum das hier nicht so ist. Und sorry die Bezeichnung "Angestellter" war falsch, er ist natürlich auch verbeamtet und NEIN, er zahlt keine Krankenversicherungbeträge (auch keine 50%!)

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@Geredeli1453

@Gredeli1453,

ich war vor Jahren auch im öffentlichen Dienst, und auch schon damals, habe ich die Woche mehr als 50 Stunden gearbeitet.

Aber wie kommst du auf eine Arbeitszeit von 9:15 Stunden am Tag.

Eine Woche hat 7 Tage, wobei man im Öffentlichen Dienst meist nur 5 Tage arbeitet  = 5 x 8 = 40 Stunden und an einem Tag noch eine Stunde länger.

Und die Arbeitszeit kann jeder Beamte in der Verwaltung selbst einteilen. Die meisten Behörden haben für Verwaltungsbeamte eine Zeitmessung per Steckkarte - wobei man an bestimmten Zeiten da sein muss - und den Rest kann jeder selbst entscheiden.

Außerdem die Pausen gehören nicht zur Arbeitszeit.

Ergänzend, die Arbeitszeit deines Kumpels ist gerade mal 1 Stunde in der Woche mehr - und deswegen machst du so einen Aufstand.

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1. Mir geht es ganz genau so wie dir, ich bin aber Bundesbeamter

2. Ja es gibt sehr große Unterschiede zwischen den Einzelnen Bundesländern in Sachen Beamtenrecht.

Dein Freund ist in der Glücklichen Lage freie Heilfürsorge zu erhalten, dies bieten einige Bundesländer an (werden auch immer mehr). Auch die Arbeitszeit ist zwischen den Bundesländern unterschiedlich. Das Gehalt ist ziemlich hoch, entweder hat er eine Endstufe des MD oder ist GD oder erhält unglaublich viele Zuschläge oder sowas.

Also ich bin mir sicher, dass er im MD ist und, dass er in 5 Jahren schon die Endstufe erreichen kann kommt mir ein bisschen unglaubwürdig. Wahrscheinlich müssen die Gehälter auch einen großen Unterschied zeigen in BW. Ich überlege mir schon nach der Ausbildung dort hinzuziehen allein wegen den Arbeitszeiten würde sich das lohnen. Ich meine jetzt bin ich noch ledig aber später mit Familie und Kindern, wie soll das gehen jeden Tag 9:30 std. außer Haus zu sein :-(

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Dein Freund ist in der Glücklichen Lage freie Heilfürsorge zu erhalten, dies bieten einige Bundesländer an

Aber keine Kommunalverwaltung!

Ich erinnere an den Text des TE:

muss sich nicht selbst versichern, weil es anscheinend schon die Stadt übernimmt,

 

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