Arbeitszeit kürzen und dann verlängern, hat die Kollegin recht?

4 Antworten

Das wird der Chef sich aber freuen.

Er kommt ihr entgegen, sie kümmert sich einen Dreck um ihn und seinen Betrieb, kommt ihren Pflichten nicht nach und  jetzt soll er ihr auch noch Geld hinterherwerfen.

Ich hoffe der Chef hat alles schriftlich gemacht, die KOllegin abgemaht für ihre Pflichtverletzung ( verspätete Abmeldung) und dann mit Recht die Kündigung ausgesprochen. Wenn er die Vereinbarung der Stundenreduzierung nachweisen kann muss er auch nicht plötzlich das volle Gehalt zahlen.


Das wird wohl vor dem Arbeitsgericht enden.

Wenn ich das richtig verstehe, will sie vollen Lohn, obwohl mit dem Chef eine Verkürzung der AZ und Vergütung vereinbart war. Gibt es eine schriftliche Vertragsänderung?

Ich denke, sie hat unrecht und wird vor Gericht auf den Bauch fallen, bei so vielen Versäumnissen von ihrer Seite.

Also für die Kürzung liegt angeblich was schriftliches vor, allerdings nicht für die Wiedereinführung der normalen Arbeitszeit nach dem Tod.

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@DoubleClutch

Eine Kürzung ist eine Änderung des Arbeitsvertrages, die so lange gilt wie im Vertrag vereinbart oder auf Dauer. Da hat sie ZUM GLÜCK schlechte Karten.

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Da sie wahrscheinlich nach Stundenlohn bezahlt wird, und eine Arbeitszeit verkürzt hat, wird sie wahrscheinlich auch nur für diese Stundenzahl entlohnt werden.

Eine Krankmeldung ist dem Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen und einzureichen. Kommt sie dem nicht nach, kann der Chef sie abmahnen.

Eine Abmahnung wegen fehlender Krankmeldung oder eine Abmahnung wegen verspäteter Krankmeldung ist hingegen zulässig, denn der Arbeitnehmer ist verpflichtet sich in einem engen Zeitfenster beim Arbeitgeber krank zu melden.

http://www.abmahnung.org/krankheit/

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