Arbeitszeit/- stunden in der Schwangerschaft - Ausbildung

6 Antworten

Arbeitszeiten entsprechend ihres Alters... über 18zehn kein Jugendschutz mehr, was speziell die Nachtarbeit betrifft... von berufsbedingten Ausnahmen abgesehen..

Mutterschtuzgesetz

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Deine Freundin sollte mal den § 8 Mutterschutzgesetz durchlesen. Da steht u.a.:

  • Werdende und stillende Mütter dürfen nicht mit Mehrarbeit, nicht in der Nacht zwischen 20.00 und 6.00 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.

  • Mehrarbeit ist jede Arbeit, die 1. von Frauen unter 18 Jahren über 8 Stunden täglich oder 80 Stunden in der Doppelwoche, 2. von sonstigen Frauen über 8 Stunden täglich oder 90 Stunden in der Doppelwoche geleistet wird. In die Doppelwoche werden die Sonntage eingerechnet.

Was heisst "Vor- und Nacharbeit"? Das ist selbstverständlich Arbeitszeit die bezahlt und auch gerechnet werden muss. Der AN ist doch nicht zum Privatvergnügen früher und länger am Arbeitsplatz. Wenn angefangen wird zu arbeiten ist das Arbeitszeit.

Pausen müssen unter allen Umständen eingehalten werden. Das gilt generell ob schwanger oder nicht. Da muss lt. Gesetz sogar der AG danach schauen, dass die im voraus festgelegten Pausen eingehalten werden. Es gehört zu seinen Pflichten (§ 4 Arbeitszeitgesetz)

Sie habt mit dem Arbeitgeber/Bezirksleiter schon gesprochen. Dieser meint, dass Mehrarbeit nicht als Überstunde gezählt wird und es völlig normal sei, 'da es in diesen Betrieb keine Überstunden gibt'.

Der Bezirksleiter hat ihr auch den Urlaub gestrichen, als sie ihm gesagt hat, dass die Schwanger sei -> Sie soll diesen Urlaub nehmen, wenn sie wärend der Schwangerschaft "Krank" ist, um sich nicht vom Arzt 'Krank schreiben' zu lassen.

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@exxioffi

Das ist ausgemachter Schwachsinn und eine Frechheit des AG/Bezirksleiters. Das entbehrt sämtlicher gesetzlicher Grundlagen.

Es mag für ihn "normal" sein, keine Überstunden bezahlen zu wollen, das macht die Sache allerdings nicht richtiger. Er verstößt hier gegen geltendes Recht. Außerdem ist Urlaub zur Erholung da und nicht um Kranktage zu vermeiden.

Deine Freundin sollte sich auf solche Dinge nicht einlassen und auch mal mit ihrem Arzt darüber sprechen. Wenn es gar nicht anders geht, soll er sie arbeitsunfähig schreiben. Das darf aber nicht mit Urlaub verrechnet werden. Der AG macht sich hier strafbar.

Wenn der AG weiterhin Überstunden nicht zur Arbeitszeit rechnet und sich auch sonst nicht an das Arbeitsrecht hält, soll Deine Freundin mal beim Gewerbeaufsichtsamt anrufen. Die können den Betrieb auch mal überprüfen. Das geht auch anonym.

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Pausenzeiten und tatsächliche Arbeitszeiten sind immer einzuhalten, egal ob Schwanger oder nicht.

Dazu kommen dann die Vorschriften des Mutterschutzes. Ich denke, die Gewerbeaufsicht wird sich für den Laden interessiern.

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ArbZG: Pausen

Hallo zusammen,

ich hatte heute eine kleine Diskussion mit einem Kollegen bzgl. der lt. ArbZG vorgeschriebenen Pausenzeiten.

Es heißt ja:

§4: Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

Meiner Meinung nach ist folgende Regelung (theoretisch) zulässig:

Arbeit von 08:00-11:00, dann 1/2h Pause

Arbeit von 11:30-17:30, dann 15 min. Pause

Arbeit von 17:45-18:45, dann Arbeitsende

Seiner Meinung nach ist nur folgende Regelung (theoretisch) zulässig:

Arbeit von 08:00-11:00, dann 1/2h Pause

Arbeit von 11:30-17:30, dann 30 min. Pause

Arbeit von 18:00-18:45, dann Arbeitsende

Es geht also darum, wie man das "mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden" auslegt. Meiner Meinung nach ist es so, dass man Mittags seine normale Mittagspause machen kann (z.B. 1h, je nach dem, wie viel im Betrieb üblich ist) und nur, wenn man anschließend über 6h ohne Pause durcharbeitet, muss man nach 6h nochmal eine Pause von 15 min. machen, weil dann die Arbeitszeit als durch eine Ruhepause unterbrochen gilt.

Er meint jedoch, dass man dann eine halbe Std. machen muss. Aber das bezieht sich doch auf die insgesamte Arbeitszeit am Tag, oder liege ich da jetzt ganz falsch?

Danke und LG, Charlotte

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37,5 stunden Vertrag, muss aber mehr arbeiten?

Hallo habe eine kurze Frage.

Ich bin Auszubildender (volljährig) und in meinem Arbeitsvertrag ist eine arbeitszeit von 37,5 stunden pro Woche festgelegt.

Nun muss ich aber mind. 4 Tage die Woche 10-11 stunden arbeiten und das schon mehrere Monate lang. Während die Filialleitung dann schön nach 5 Stunden Feierabend machen kann

Ist das so rechtens? Kann ich dagegen etwas Unternehmen? Muss ich diese unbezahlten "Überstunden" leisten?

Edit: Vielen Dank für die vielen Vorschläge. Ich habe sowohl mit der Filialleitung gesprochen, welche meinte dass sich die Arbeitszeit erhöht da ich 18 Jahre alt geworden bin (habe den Vertrag ja noch mit 17 unterschrieben)

Und daraufhin mit der IHK telefoniert welche mich auf das Arbeitszeitgesetz und auf die Tatsache verwiesen hat, dass Auzubis keine Überstunden leisten müssen.

Ich bin mal gespannt ob sich meine Filialleitung das zu Herzen nimmt

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