Arbeitszeit - Anwesenheit - Überstunden - Mehrarbeit?

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Den Absatz finde ich schon bemerkenswert. Insbesondere da da steht "verpflichtet" und nicht "erklärt sich bereit". Es kommt natürlich an, wie hoch dieses XXX ist, aber es hört sich für mich an: arbeite bis zum Umfallen, extra bezahlt bekommst du das nicht.

Die zweite Frage erübrigt sich dadurch fast: du mußt bis XXX Stunden ohnehin Mehrarbeit leisten. Prinzipiell sehe ich es aber so: du mußt von 7-16 (ausgenommen Mittagspause) anwesend sein, darüber hinaus kannst du es dir selbst einteilen (außer eventuell es gibt einen begründeten betrieblichen Grund dass du darüberhinaus anwesend sein musst)

Eine konkrete Obergrenze gibt das ==> Arbeitszeitgesetz (ArbZG) vor!

Ich würde diesen Passus nur unterschreiben, wenn mein Brutto-Jahresgehalt mindestens 54.000.- Euro beträgt.

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Arbeitsvertrag: ungenaue Arbeitszeit

Hallo,

ich habe 6 Tage lang auf einer Messe gearbeitet (als Selbstständige), wobei im Vertrag ein Tageslohn für "ca. 9 Uhr bis 18 Uhr" drin stand. Tatsächlich war es dann so, dass ich natürlich jeden Tag länger als 9 Stunden arbeiten musste (ca. 10 Stunden täglich), aber erst alles über 10 Arbeitsstunden pro Tag als Überstunden bezahlt wird.

Meiner Meinung nach ist es unverschämt, dass der Arbeitgeber bei laut Vertrag ca. 9 Stunden täglich grundsätzlich schonmal davon ausgeht, dass der Arbeitnehmer mindestens 10 Stunden täglich arbeitet! Unter "ca. 9 - 18 Uhr" verstehe ich mal eine Viertelstunde früher oder länger, auch mal 30 Minuten länger bleiben, aber nicht täglich grundsätzlich eine Stunde länger. Andererseits steht ja im Vertrag ausdrücklich "ca." drin. Habe ich damit irgendwelche Rechte, dass mir alle meine Arbeitsstunden, die ich über die 9 Stunden täglich hinaus geleistet habe, als Überstunden vergütet werden oder muss ich die Entscheidung des Arbeitgebers so hinnehmen?

Vielen Dank für einen Rat!!!

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Frage zum Arbeitsvertrag: Was hat diese Klausel zu bedeuten?

"Mit dem Gehalt sich eventuell anfallende Überstunden/Mehrarbeit im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes sowie Sondereinsatzzeiten wie Sonntagsarbeit abgegolten." - Was genau bedeutet das?

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Neuer Arbeitsvertrag - zu viele Stunden pro Woche?

Servus, ich habe letztens einen Arbeitsvertrag unterbreitet bekommen indem folgendes steht:

wöchentliche Arbeitszeit beträgt: 40 Stunden. Montag bis Freitag von 9 - 18 Uhr inkl. 60 Minuten Pause. ( 40Stunden ) Samstags von 9:30 - 14 Uhr inkl 30 min Pause ( 4 Stunden )

" Die oben genannte Arbeitszeit beträgt zusammen 44 Stunden. Ein Freizeitausgleich von vier Stundenwöchentlich erfolgt nach Absprache mit dem Arbeitgeber"

Kann man dies so schreiben?

Weiterhin steht drin " 20 Überstunden im Monat sind mit dem monatlichen Gehalt bereits abgegolten"

Das ist ein Betrieb in dem ich locker 50-80 Überstunden pro Monat fahren werde ( Veranstaltungstechnik )

Was ratet ihr mir? ( außer Beruf und Firma wechseln.. ) Bitte nur konstruktive Beiträge passend zum Verbessern des Vertrages.

Danke

Spooky

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Ab wann ist Mehrarbeit keine Ausnahme mehr?

Der Arbeitgeber kann ja, falls es die betriebliche Situation erfordert, Mehrarbeit anordnen.

Das heißt, die vertraglich vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit wird überschritten.

Was mich nun speziell interessieren würde:

Über welchen Zeitraum kann ein Arbeitgeber diese Mehrarbeit anordnen, ohne daß dies stillschweigend zu einer "Regel" werden würde?

Denn letztlich bedeutet die Notwendigkeit der Mehrarbeit ja, daß irgendwas im Betrieb nicht nach Plan läuft. Wenn ein Betrieb z.B. mit der Auftragslage überfordert ist, dann ist das zwar grundsätzlich besser, als wenn es zu wenige Aufträge gäbe, aber dann muss mittel- bis langfristig an anderen Stellschrauben gedreht werden (z.B. Personal aufstocken oder die Kapazitäten der Produktion erhöhen etc.).

Mehrarbeit durch das Bestandspersonal kann daher nur eine vorübergehende Maßnahme sein, weshalb mich nun interessieren würde, wie lange dieser Zustand für das Personal so hinnehmbar ist bzw. ab wann ein Arbeitgeber diese Ausnahmesituation wieder beenden muss, indem er andere Maßnahmen ergreift.

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Wann beginnt meine Arbeitszeit als Busfahrer im Kranken- und Behindertenfahrdienst?

In meinem Arbeitsvertrag finde ich dazu keine klare Aussage. Mein Chef ist der Meinung, dass die Arbeitszeit erst beim Zustieg des ersten Patienten beginnt und begründet dies damit das wir das Dienstfahrzeug täglich mit nach Hause nehmen können. Meine Arbeitsstelle ist nur wenige Minuten von meinem Wohnort entfernt, ich habe aber mit Anfahrt und Heimfahrt meist täglich gute zwei Stunden unbezahlt im Dienstwagen verbracht. Damit wäre die Anfahrt zum ersten Kunden und der Weg nach dem der letzte ausgestiegen ist der Arbeitsweg, welcher nicht vergütet wird. Was ist dann aber bei einem evtl. Unfall mit dem Dienstfahzeug und evtl. gesundheitlichen Schaden - ist das dann gar kein Arbeitsunfall obwohl mit dem Dienstfahrzeug verursacht.

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Ich arbeite 6 Stunden täglich. Wieso zieht mir mein Arbeitgeber nach 6:05 Arbeitszeit 0:25 Minuten Pause ab?

Ich habe einen Arbeitsvertrag über täglich 6 Stunden Arbeitszeit. Pausen sind für Mitarbeiter die nicht länger als 6 Stunden bei uns im Betrieb arbeiten, nicht festgelegt. Wir dürfen also nach 6 Stunden ohne Pause Feierabend machen.

Wenn ich aber nach 6:05 Stunden ausstempel zieht mein Arbeitgeber 0:25 Minuten Pause ab, obwohl ich nach 6:05 nach Hause gehe. Das heiß ich bekomme nur 5:35 bezahlt. Ich will auch gar keine Pause machen sondern nach 6 Stunden gehen.

Ich weiß das nach 6 Stunden Pause gemacht werden muss. Aber darf mein Arbeitgeber mir dann ein Pause abziehen, die ich nicht gemacht habe? Und warum werden 0:25 Minuten abgezogen und nicht 0:05 Minuten?

Kein Mitarbeiter steht doch mit der Stoppuhr an der Zeiterfassung und wartet darauf, das die genaue Arbeitszeit nach 6 Stunden erreicht ist........

Ich will die 5 Minuten, die ich vielleicht länger bleibe, gar nicht bezahlt bekommen die kann mein Arbeitgeber gerne als Pause abziehen.

Mein Arbeitgeber sagt er müsse so handeln, da es gesetzlich so vorgeschrieben sei. Gibt es eine rechtlich sicher Möglichkeit, mit der ich meinen Arbeitgeber überzeugen kann, mir nicht 0:25 Minuten abzuziehen sondern nur 0:05 Minuten?

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