Arbeitsvertrag selbstverschuldete Schäden

10 Antworten

Um diese Fragen zu klären, ist es wohl das Beste sich an einen arbeitsrechtlich erfahrenen Juristen zu wenden. Es gibt garantiert auch noch eine umfangreiche Rechtsprechung dazu. Sicher muss auch ein formaler Akt durchgeführt werden, wenn Geld vom Arbeitslohn abgezogen wird. Ohne irgend einen nachvollziehbaren Vorgang Geld abzuziehen ist nicht rechtens. Es bedarf besonderer Gründe, wenn der AG dem AN Abzüge für Schäden macht.

Er kann nicht einfach Geld vom Lohn abziehen,ohne darauf hinzuweisen wofür das abgezogen wird.Außerdem Währen das ,wenn es rechtens währe,Abzugsfähige Kosten,des Arbeitnehmers beim Finanzamt.Einen Selbstverschuldeten Schaden ist dem Arbeitnehmer wenigstens Nachzuweisen.Es muss Fahrlässigkeit nachgewiesen sein.Die Klausel kann kein Selbstbedienungsladen für Lohnabzüge sein.Er soll sich eine Neue Stelle Suchen.Aber Er Sollte wenn Es so weitergeht einen Anwalt aufsuchen für Arbeitsrecht.

Das ist rechtlich eine gespaltene Frage. Es gibt eine sogenannte gefahrgeneigte Tätigkeit, hier ist eine Beteiligung des AN am Schaden nur unter wenigen Umständen und bis zu Höchstsummen möglich. Eine pauschale Beteiligung an "jedem" Schaden scheint nicht gerechtfertigt.

Dein LG sollte mal hier einen Anwalt für Arbeitsrecht befragen. Adressen via DGB oder Internet.

MfG Ursusmaritimus

Ist mein Arbeitsvertrag gerecht? Bzw. Die Punkte?

Hallo ihr Lieben,

Ich bin Mitarbeiter auf 400€ Basis bei einem großen Pizza Lieferranten aus Berlin. Ich Arbeite dort seid dem 05.02.2010 und habe vor in den nächsten Tagen diesen Betrieb zu verlassen. Die ersten 2 Wochen der Beschäftigungszeit sind auf Probe. Ich bekomme sagenhafte 4,50 € die Stunde und bin in den letzten 8 Tagen 53 Stunden Arbeiten gewesen ! Zudem habe ich in diesen 8 Tagen mit meinem Auto (nur für den Lieferdienst) knappe 500km zurückgelegt was ich recht viel finde für eine geringfügige beschäftigung mit eigenem PKW. Soviel zu den infos.

Meine Frage .

Im Arbeitsvertrag ist an stelle 12. (Vertragsstrafe ) eine Klausel die besagt :

Der AN ist verpflichtet, bei unentschuldigtem Fernbleiben einen Schadensausgleich von 50€ pro Schicht an den AG zu leisten. Unabhängig davon bleibt es dem AG vorbehalten, nachzuweisen, dass ein höherer Schaden durch das unentschuldigre Fernbleiben des AN entstanden ist. Für diesen Höheren nachgewiesenen Schaden ist der AN Haftbar. Bei geringer verspätung wir ein ebensolcher Ausgleich von 3 € je angefangenen 10 Minuten fällig. Der AG ist weiterhin berechtigt, bei einer Verspätung von mehr als 30 Minuten diese Verspätung als unentschuldigtes Fernbleiben zu werten.

Ist das Rechtens ?? Was kann ich tun ?? Ich meine Ich werde Anrufen und sagen entschuldigung aber ich höre auf der Job ist nichts für mich !

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Moin,moin,

Ich arbeite im Dreischichtsystem und habe einen 40 Stunden Arbeitsvertrag. Normalerweise kann ich ja im Dreischichtsystem nicht länger als 8 Stunden inkl. 30min. Pause arbeiten. Also zählt doch die Pausenzeit als Arbeitszeit und müßte vom AG bezahlt werden. Um das zu umgehen, muß ich jeden Tag eine viertel Stunde länger arbeiten und überlappe mit der Nachfolgeschicht und eine weitere viertel Stunde wird mir jeden Tag vom Arbeitszeitkonto abgezogen. Darf der AG das???

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