Arbeitsvertrag: Regelung von Überstunden

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7 Antworten

Das ist rechtlich ok und bei Angestellten - vor allem mit höheren Abschlüssen - durchaus üblich.

  • 15 Std. pro Monat (also: 3 bis 4 Std. extra pro Woche) werden nicht vergütet. Das hat vor Gericht Bestand, weil es im Bereich von ca. 10% Mehrarbeit liegt. Solche Klauseln sind gerade bei kleinen Firmen üblich oder bei Führungspositionen.

  • Dass Du Dir nicht selber Überstunden genehmigst ist auch selbstverständlich - wenn Du länger arbeiten musst, ist das also immer mit den Vorgesetzten abzustimmen. Das ist ebenfalls absolut üblich.

Gerade in kleineren Betrieben wird die Praxis zeigen, wie sich die Arbeitszeiten einpendeln. Du arbeitest da ja in einem kleinen Team - mit allen Vor- und Nachteilen. Man zieht eben an einem Strang - was auch mal Mehrarbeit bedeuten kann. Meistens macht das aber auch wirklich Spaß (besser mehr Arbeit als zu wenig...). Wenn das Privatleben dann über längere Zeit zu kurz kommt, muss man mit der Firma reden.

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Laut Vertrag sind 15 Überstunden im Monat inklusive, d.h. diese 15Üh werden dir nicht extra angerechnet und vergütet. Vertrag ist Vertrag und das ist leider so.

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Also 15 Überstunden monatlich sind in deinem Gehalt schon inbegriffen. Die müsstest du machen ohne zusätzliche Bezahlung. Darüber hinaus müssten sie dich extra bezahlen.

Dass Überstunden extra angeordnet werden müssen, ist gesetzlich vorgeschrieben. Andererseits kannst auch du nicht einfach sagen, ich mache jetzt Überstunden, ohne das schriftlich beim Arbeitgeber anzuzeigen und der zustimmt.

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Grundsätzlich ist es zulässig zu vereinbaren dass eine bestimmte Zahl von Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind. Zu beachten ist dass die Zahl der Überstunden, in Relation zum Gehalt, nicht unverhältnismäßig hoch sein darf. In einen solchen Fall wäre eine derartige Vereinbarung unwirksam.

Solche Vereinbarungen kennt man in der Regel von "gutbezahlten" außertariflichen Mitarbeitern, mit entsprechenden Funktionen.

Auch wenn Sie eine solche Vereinbarung unterschreiben gilt, wenn Sie Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitszeitgesetzes sind, das Arbeitszeitgesetz (ArbZG).

Eine Arbeitszeit von 60 bis 70 Stunden pro Woche verstößt gegen das Arbeitszeitgesetz!

Gemäß §3 ArbZG gilt:

Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

An das Arbeitszeitgesetz müssen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer halten.

Hier der Liknk zum Arbeitszeitgesetz.

http://dejure.org/gesetze/ArbZG

Peter Kleinsorge

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Bis 15 Stunden/Monat sind umsonst, darüber werden Überstunden bezahlt, wenn sie (vorher) genehmigt waren.

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Was ist denn daran nicht zu verstehen?

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dieSmily 09.05.2010, 13:18

er will wissen, ob es rechtlich so ok ist

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Ist in Ordnung,der Absatz.

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