Arbeitsvertrag im beidseitigen einvernehmen auflösen?

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6 Antworten

eigentlich nur einer: der Arbeitsvertrag muss in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst werden. nennt sich Auflösungsvertrag.

Zu beachten gibt es eigentlich nur zwei grundlegende Dinge. 1. du wirst eine Sperre von 3 Monaten vom Arbeitsamt erhalten und 2. für deinen nächsten Arbeitgeber liest sich dein Zeugnis immer doppelbödig. Für ihn oder sie steht da ganz klar, dass dir gekündigt wurde. Schau mal noch hier: http://blog.newsearch.de/leistungsbeurteilung-im-arbeitszeugnis-teil-i/ das ist eine mehrteilige Serie zur rechtlichen Seite des Arbeitszeugnisses. Das wird wohl auf dich zukommen. 

Viel Erfolg 

Jochen 

Familiengerd 09.11.2015, 12:46

du wirst eine Sperre von 3 Monaten vom Arbeitsamt erhalten

Das ist nicht unbedingt gesagt!

Es kommt immer darauf an, warum und mit welchen Bedingungen ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde!

Es gibt keine Sperre, wenn der Aufhebungsvertrag z.B. geschlossen wurde, um eine arbeitgeberseitige betriebs- oder personenbedingte Kündigung zu vermeiden, diese Voraussetzung im Vertrag erklärt und für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab Unterzeichnung eine Frist eingehalten wird, die der Frist bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber entspricht!

Für ihn oder sie steht da ganz klar, dass dir gekündigt wurde.

Es wurde nicht gekündigt, sondern im beiderseitigen Einvernehmen das Arbeitsverhältnis beendet.

Und es macht schon einen Unterschied bei der Beurteilung, ob der Vertrag geschlossen wurde zur Vermeidung einer verhaltensbedingten Kündigung oder einer betriebs- oder personenbedingten Kündigung!

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Als Arbeitnehmer ist für dich der wichtigste Punkt, dass du dann wegen eigener Arbeitsaufgabe 12 Wochen kein Arbeitslosengeld bekommst.

Du musst in jedem Fall beachten, dass Du eine Sperre von Arbeitsamt erhalten wirst. Das heißt für diese 3 Monate hast Du kein Geld. Ansonsten ist alles Verhandlungssache.

Familiengerd 09.11.2015, 12:47

dass Du eine Sperre von Arbeitsamt erhalten wirst

Das ist nicht unbedingt gesagt!

Es kommt immer darauf an, warum und mit welchen Bedingungen ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde!

Es gibt keine Sperre, wenn der Aufhebungsvertrag z.B. geschlossen wurde, um eine arbeitgeberseitige betriebs- oder personenbedingte Kündigung zu vermeiden, diese Voraussetzung im Vertrag erklärt und für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab Unterzeichnung eine Frist eingehalten wird, die der Frist bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber entspricht!

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Bedenke, dass Du eine Arbeitslosengeld-Sperre bekommst.

Familiengerd 09.11.2015, 12:42

Das ist nicht unbedingt gesagt!

Es kommt immer darauf an, warum und mit welchen Bedingungen ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde!

Es gibt keine Sperre, wenn der Aufhebungsvertrag z.B. geschlossen wurde, um eine arbeitgeberseitige betriebs- oder personenbedingte Kündigung zu vermeiden, diese Voraussetzung im Vertrag erklärt und für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab Unterzeichnung eine Frist eingehalten wird, die der Frist bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber entspricht!

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Der nächste Arbeitgeber wird dich nach dem Warum fragen

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