Arbeitsvertrag für Aushilfe nötig?

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1 Antwort

Es besteht keine Verpflichtung, einen Vertrag aufzusetzen. Allerdings existiert ja ein -zumindest- mündlicher Vertrag, zu dessen Inhalt es im Streitfall schwierig Beweise geben wird. Zudem gibt es ein Nachweisgesetz, dass die schriftliche Fixierung der vereinbarten Vertragsinhalte ohnehin vorschreibt. Überdies könntest du unter den Voraussetzungen des § 622 Abs. 5 BGB scheinbar deutlich kürzere Kündigungsfristen vereinbaren, wenn du den Vertrag schriftlich machst. Existiert er nur mündlich, gelten automatisch die Fristen gem. Abs. 2.

Arbeitgeber sind im Streitfall vor Gericht in den meisten Fällen schon im Nachteil, bevor das Verfahren überhaupt begonnen hat. Daher kann es wirklich nicht schaden, die getroffenen Vereinbarungen kurz zu Papier zu bringen.

Müssen musst du nicht.

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