Arbeitsvertrag bei Schwangerschaft ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du musst deinen AG so informieren, dass für ihn dein Aufall nicht völlig überraschend kommt.

Also z.b. "Hallo, bin schwanger, weiß es seit 4 Monaten, morgen beginnt mein Beschäftigungsverbot" geht nicht.

Ferner hat das Rausschieben der Mitteilung natürlich die Folge, dass dein AG keine Rücksicht nehmen muss, er weiß ja nichts; was z.b. ein Problem ist, wenn er dich einteilen könnte im Röntgenbereich zu arbeiten oder sonstwo problematisch.

Abgesehen davon kannst du im Prinzip erst dann mitteilen, wann es für dich günstig ist. Z.b. nach Unterschrift unter dem neuen Vertrag.

"ab wann gilt der Arbeitsvertrag"

Da sollte eigentlich ein Datum irgendwo drin stehen; ansonsten würde ich sagen mit Praxiseröffnung, da du vorher nichts für den AG arbeitest.

"Wenn ich meinen Arbeitgeber darüber jetzt informiere bevor ich angefangen habe zu arbeiten kann er mich rauswerfen?"

Eher nicht, da Kündigung - also Auflösung des Arbeitsvertrages - während der Schwangerschaft nur unter ganz speziellen Umständen geht.

Allerdings ist das nicht unbedingt jedem AG klar; deshalb warte vielleicht einfach bis zu deinem ersten Arbeitstag mit der Mitteilung; dann dürfte die Hemmschwelle gegen das Gesetz zu verstoßen und dich doch zu kündigen höher sein, als wenn du es jetzt sagst.

Du solltest es aber unbedingt am ersten Tag mitteilen, sofern du irgendwo arbeiten sollst, wo es problematisch sein könnte; "Praxis" kann ja Dinge wie Röntgengeräte oder Labor enthalten, wo man als Schwangere sich wenig aufhalten sollte.

Also sollte Ich es vorher nicht sagen und bis zum ersten Arbeitstag abwarten? Aber wenn der Vertrag von beiden unterschrieben wurde ist er dann nicht schon vorher gültig bevor ich angefangen habe zu arbeiten? 

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@Purpurina

Wenn der Vertrag von beiden Parteien (von dir und dem Arbeitgeber) unterschreiben wurde, ist er verbindlich, und Dir kann nicht gekündigt werden.

Im Übrigen hätte es keines neuen Arbeitsvertrages bedurft, wenn der neue Arbeitgeber die Praxis übernimmt; er tritt dann in die alten Verträge mit allen Rechten und Pflichten ein - also bleibt dann, wenn kein neuer Vertrag unterschrieben würde, der alte Arbeitsvertrag bestehen!

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@Familiengerd

... und den neuen Vertrag sollte man sehr (!) genau, d.h. "Wort für Wort" prüfen.

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Grundsätzlich kann der Arbeitgeber dich nicht kündigen, egal ob du es ihm vor Beginn oder danach erzählst.

Die Schutzfristen beginnen ab dem Zeitpunkt der Schwangerschaft. Das gilt auch für die Zeit vor Antritt der Stelle. Außerdem müsste im Arbeitsvertrag stehen, dass eine Kündigung vor Beginn nicht möglich ist (beidseitig). Das steht meistens drin damit ein Arbeitnehmer der viele Monaten im voraus unterschreibt, auch die Stelle antreten muss, gilt aber für den Arbeitgeber genauso.

Läuft dein Vertrag erst ab Wiedereröffnung oder läuft die weiter im Anschluss an den letzten Vertrag? Ist der Vertrag befristet oder unbefristet? Da die Praxis sozusagen "übernommen" wurde, muss es nicht unbedingt sein, dass du ein völlig neuen Vertrag hast, sondern da kann auch etwas drin stehen, dass das schon bestehende Arbeitsverhältnis mit neuen Besitzer übernommen wird.

Grundsätzlich gilt aber, dass er dich nicht kündigen kann. Als Schwangere hast du ein besonderen Kündigungsschutz die durch (fast) nichts aufgehoben werden kann.

Übrigens Alles Gute!!! und Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

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