Arbeitsvertrag befristet - mündliche Zusage vom Chef danach unbefristet - rechtlich bindend?

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2 Antworten

du glaubst, du hast eine mündliche zusicherung bekommen. wenn es aber heißt, der vertrag wird nach einem jahr "sicher" unbefristet, heißt das nur soviel wie "möglicherweise". eine zusicherung auf einen unbefristeten vertrag ist das also nicht. er wird dir nur unverbindlich in aussicht gestellt.

andererseits  bist du an die vertragsverlängerung nicht gebunden und kannst weiterhin den aufhebungsvertrag verlangen. vielleicht überlegt er es sich dann, wenn du so hartnäckig bist und gibt dir eine wirkliche und ausdrückliche, verbindliche zussicherung. die würde ich dann schriftlich verlangen.

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Das du einen unbefristeten Vertrag gegen einen befristeten Vertrag eingetauscht hast, war sicher nicht klug und ich hoffe, es hat sich zumindest finanziell gelohnt.

Ich weiß nicht wie gut die Klinik läuft, davon hängt natürlich auch der Personalbedarf ab. Ist die mündliche Zusage unter euch gewesen? Dann steht Aussage gegen Aussage, und wenn du motzt ist das Vertrauen hin und dein Arbeitsplatz auch. Ist so, da brauchst du dir nix vormachen.

Aber du hast zunächst einen befristeten Vertrag erhalten.Die Befristung ist für einen AG über die Probezeit hinaus ein probates Mittel, Personal wieder unproblematisch 'verabschieden' zu können. Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz §14.2 bist du höchstwahrscheinlich eingestellt, d.h. es ist eine Verlängerung bis max. 2 Jahre möglich. Danach bist du weg oder auf Dauer eingestellt (ein Tag drüber und der Dauervertrag besteht).

Denk dran, bekommst du nicht rechtzeitig den Änderungsvertrag, dann melde dich spätestens 3 Mon.vor Ablauf des Vertrages bei derArbeitsagentur arbeitssuchend.

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