Arbeitsverhältnis wegen Rente beendet. Weihnachtsgeld zurückgeben?

6 Antworten

Wenn der Chef ihr das als "Abschiedsgeld" gezahlt hat, steht es ihr auf jeden Fall zu. Damit hat die Firma allerdings KEINEN Präzedenzfall geschaffen. Jeder weitere, der in den Ruhestand geht, muss sich jeweils fragen lassen, in wie fern er das verdient hat.

dies kann durchaus nach branchen unterschiedlich sein. beispiel im einzehandel ist für volles w.geld eine betriebszugehörigkeit vom 01.12 bis zum 30.11 notwendig. in diesem fall könnte kein w.geld zurückgefordert werden da sie den gesamten zeitraum über beschäftigt war.

Der Renteneintritt ist ein Beendigungstatbestand des Arbeitsverhältnisses, ja. Aber wenn in Eurem Betrieb Weihnachtsgeld gezahlt wird, dann steht es ihr auch zu. Denn es ist ja das Weihnachtsgeld für 2011, offenbar endet das Arbeitsverhältnis erst zum 1.1.2012, also ist sie bis zum 31.12.2011 noch beschäftigt.

Ich verstehe die Frage nicht. Ist es eine Verständnisfrage? Antwort s.o. Ansonsten, selbst wenn es ihr nicht zustehen würde, warum sollte sie es zurückzahlen müssen, wenn es doch der Chef "aus Kulanz" freiwillig gezahlt hat?

In Wirklichkeit ist es keine Kulanz, sondern seine Rechtspflicht. Aus, wie gesagt, oben genanntem Grund.

Vereinbart war das sie Geld als Abschiedsgeschenk erhält. Dass Sie nun das Weihnachtsgeld als ABschied bekommt damit hat sie nicht gerechnet.

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@Romilda12345

Na, dann ist es dennoch - außer für den Betrieb gelten die Voraussetzungen, aus denen keine Rechtspflicht zur Auszahlung des Weihnachtsgeldes folgt, es also nicht Bestandteil des Gehalts ist - kein "Geschenk" des Arbeitgeber, sondern seine Pflicht. Besteht keine Rechtspflicht, ist es das auch nicht, sondern lediglich Kulanz.

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Weihnachtsgeld bei Kündigung mit Stichtagsklausel?

Hallo zusammen.

Folgender Sachverhalt: Ich bin seit 2014 bei meinem Arbeitgeber angestellt. Seitdem gab es jedes Jahr ein Weihnachtsgeld (auf der Monatsabrechnung steht Lohnart 1000, Beschreibung Weihnachtsgeld und die Vermerke S (Sonstiger Bezug), E (Einmalbezug), J (Mit Auswirkung auf das Gesamtbrutto).

Nun habe ich zu Ende Oktober meine Kündigung für Ende Januar eingereicht.

Im Einstellungsgespräch und den Jahresgesprächen war immer die Rede vom Jahresgehalt, welches er immer durch 13 geteilt hat (weil das Weihnachtsgeld als 13. Gehalt angerechnet wurde). Soweit alles in Ordnung.

Im Vertrag steht folgendes:

Der Arbeitnehmer erhält zusätzlich mit der Auszahlung des Novembergehaltes ein Bruttomonatsgehalt als Weihnachtsgeld. Im Eintrittsjahr wird das Weihnachtsgeld anteilig nach der Betriebszugehörigkeit bezogen auf volle Kalendermonate gezahlt. Steht der Arbeitnehmer zum Auszahlungszeitpunkt in einem gekündigten Anstellungsverhältnis, besteht kein Anspruch auf Weihnachtsgeld.
(diesen Text haben alle meine Kollegen in ihrem Vertrag so stehen)

Wie sieht das ganze nun rechtlich aus - steht mir das Weihnachtsgeld zu (immerhin bin ich ja noch bis Ende Januar im Unternehmen tätig) oder habe ich nun "Pech" und muss es so hinnehmen.

Im Internet habe ich unterschiedliche Sachen gelesen, manche bekamen das volle Weihnachtsgeld, andere anteilig (was bei mir ja aber auch 12 Monate wären). Jedoch stand bei anderen immer ein etwas anderer Text im Vertrag.

Bezieht sich das Weihnachtsgeld mit diesem Text auf eine Betriebstreue oder einen reinen Entgeldcharakter?

Leider ist das für mich nicht ganz ersichtlich - gefunden hatte ich folgende Beispiele:

a. „Der Arbeitnehmer erhält eine Weihnachtsgratifikation in Höhe eines Bruttomonatsgehalts, die mit der Gehaltsabrechnung für Dezember abzurechnen und auszuzahlen ist.“ (reiner Entgeltcharakter)

b. „Mit der Gewährung von Weihnachtsgeld bezweckt der Arbeitgeber die Belohnung der in der Vergangenheit gezeigten Betriebstreue und die Förderung zukünftiger Betriebstreue des Mitarbeiters. Ein Anspruch auf Weihnachtsgeld besteht nur, wenn das Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Zahlung noch besteht und es zu diesem Zeitpunkt weder gekündigt ist noch ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen wurde.“ (ohne Entgeltcharakter – Betriebstreue)

c. „Mit der Gewährung von Weihnachtsgeld bezweckt der Arbeitgeber die Belohnung der in der Vergangenheit gezeigten Betriebstreue und die Förderung zukünftiger Betriebstreue des Mitarbeiters. Gleichzeitig dient die Sonderzahlung der Belohnung der Arbeitsleistung als solcher.“ (Mischcharakter)

In einer Mitschrift vom Jahresgespräch hatte mein Chef auch notiert Monatsgehalt x 13.

Auf der Monatsabrechnung für November ist kein Weihnachtsgeld ausgewiesen, wie es die Jahre zuvor war.

Ich hoffe, es kann jemand etwas Licht ins Dunkel bringen und hat vielleicht ein paar Ratschläge für mich, was ich nun tun kann.

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Ich bin seit April 2014 als Werkstudent tätig und arbeite 20h pro Woche. Immer wieder bekomme ich zu hören, dass andere Arbeitnehmer (Vollzeit Teilzeit und Azubis) Weinachtsgeld als auch Sonderzahlungen erhalten. Habe ich als Werkstudent in ebenfalls Anspruch auf Weinachtsgeld und Sonderzahlungen und wenn ja, wie gehe ich am Besten vor?

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Meine Frage bezieht sich auf die Erwerbsninderung meiner Schwester. Diese ist seit dem 01.01.2013 bis 10/2016 zeitlich begrenzt arbeitsunfägig und erhält eine kleine Erwerbsminderungsrente. Sie ist tätig für einen Konzern, deren Arbeitsvertrag basiert auf Grundlage des IG-Metal Tarifvertrages. Der Arbeitsgeber wurde hierzu umgehend Juli 2014 per Post / Einschreiben darüber schriftlich inofmiert. Der Antrag der Erwerbsminderungsrente lief ab Januar 2013, die Prüfung dauerte bis Sommer 2014 an. Nun behauptert der Arbeitsgeber, der sogar im letzte Jahr noch die Einmalzahlungen leistete, 1. er habe die Information nicht erhalten, er kenne den Status seiner Arbeitnehmerin nicht 2. er zahle auch nicht mehr die Sonderzahlungen (Weihnachtsgeld/ Urlaubsgeld), da es zu einem Ruhen des Arbeitsverhältnisses gekommen sei 3. die Urlaubstage aus dem Jahr der Tätigkeit seien auch genauso verfallen wie die Urlaubstage die im nachhinein angesammelt wurde

nun zu 1. Meine ich in Erinnerung zu haben, dass sogar die Bundesrentenanstalt den Arbeitgeber hierzu informiert. Ist das so? zu 2. Er hat in dem 1. und 2. Jahr der Erwerbsminderungsrente die Einmalzahlungen gezahlt. Nun im 3. Jahr beruft er sich auf ein Ruhen des Arbeitsverhältnisses, deutete telefonisczh sogar an, die Einmalzahlungen aus 2013 und 2014 zurückfordern zu wollen. a. Kann er die Einmalzahlungen zurückfordern? b. Muss er die EInmalzahlungen weiter fortsetzen? c. Ruht ein Arbeitsverhältnis automatisch, auch wenn man dem nicht zugestimmt hat? 3. Darf der Arbeitgeber auch die Ulaubstage des Tätigkeitszeitraums noch vor Erhalt des Krankengeldes tatsächlich streichen? Einleuchtend ist für sie schon, dass es so ist, wenn man in Erwerbsminderung ist bzw. Krankengeld bezieht.

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