Arbeitsverhältnis gekündigt was ist mit dem Urlaub?

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4 Antworten

Zunächst mal erwirbst Du deinen vollen Urlaubsanspruch laut Gesetz erst nach 6 Monaten.

In den ersten 6 Monaten hätte dir dein Arbeitgeber also gar kein Urlaub genehmigen müssen.

Er KANN dies natürlich tun.

Du hast für August Urlaub eingeplant und er wurde dir genehmigt, genau so wie Du als Arbeitnehmer darauf bestehen kannst das Du deinen genehmigten Urlaub nimmst kann dies natürlich auch der Arbeitgeber.

Du hast mehr Urlaubstage beantragt als Du in deiner bisher dort gearbeiteten Zeit "erarbeitet" hast.

Du kannst also deinen August Urlaub nehmen, musst die Differenz aber natürlich zahlen.

Warum dir dein Arbeitgeber mehr Urlaub genehmigt als Du bis dahin erwirtschaftet hast ist leicht erklärt: Ein Arbeitgeber geht nunmal nicht davon aus, dass ein Arbeitenehmer so schnell wieder kündigt.

Der Passus aus deinem Arbeitsvertrag bedeutet einfach nur, dass dir der Arbeitgeber im Fall einer Kündigung bezahlten Urlaub geben kann. Er kann also sagen das Du bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist zu Hause bleiben kannst. Das muss er natürlich nicht tun, kann es aber.


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Kommentar von Familiengerd
02.08.2016, 17:23

In den ersten 6 Monaten hätte dir dein Arbeitgeber also gar kein Urlaub genehmigen müssen.

Wie kommst Du denn zu dieser Behauptung, der Arbeitgeber hätte in den ersten 6 Monaten keinen Urlaub gewähren dürfen?!?!

Eine solche Regelung gibt es nicht, sie wäre auch völlig unsinnig, sowohl was den gesamten, wie auch den anteiligen (bereits erworbenen) Urlaub betrifft.

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"Da du mehr Urlaub hattest als dir zusteht , warum sagt sie das, irgendjemand lügt. DM hat nicht geglaubt dass Du kündigst und Dir zu viel Urlaub gegeben, das darf man nach 6 Monaten. 


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Bei den genannten 21 Urlaubstagen handelt es sih um den Gesamturlaubsanspruch für das laufende Kalenderjahr bis einschließlich 31.12.

Da der volle Urlaubsanspruch erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnises in vollem Umfang zur Verfügung steht, hast du zur Zeit Anspruch auf ein Zwöftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.Siehe dazu den § 5 des Bundesurlaubsgesetz ( BUrlG).

Da du bislang keinen Urlaub bekommen hast, kann von dir auch keine Rückzahlung von Urlaubsgeld nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz gefordert werden.

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Kommentar von lenzing42
02.08.2016, 16:51

Sorry - aber im letzten Satz meiner Antwort ist mir ein Fehler unterlaufen, natürlich geht es hier nicht um das Entgeltfortzahlungsgesetz, sondern um das Bundesurlaubsgesetz.

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sei froh ich hab 6 Monate probezeit und 0 tage urlaubsanschpruch

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Kommentar von Familiengerd
02.08.2016, 17:27

und 0 tage urlaubsanschpruch

Das ist schlicht falsch!

Für jeden vollen Monat des Beschäftigungsverhältnisses erwirbst Du 1/12 Deines Urlaubsanspruchs - ob Probezeit oder nciht!

Du hast auch das Recht, innerhalb der Probezeit/der ersten 6 Monate bis dahin bereits erworbenen Urlaub zu nehmen, wenn nicht dringende (!!!) betriebliche Gründe dagegen sprechen.

Es ist dem Arbeitgeber nicht erlaubt, alleine mit der Begründung "Probezeit" einen Urlaub zu verweigern.

Wie "sinnvoll" Urlaub in der Probezeit ist, ist eine ganz andere Frage!

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Kommentar von Meli6991
02.08.2016, 19:49

Ich bekomme in der Probezeit keinen Urlaub. Das sind 6 Monate. Dieses Jahr stehen mir noch 15 Tage zu. Somit hab ich 2017 45 tage Urlaub

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Kommentar von Meli6991
02.08.2016, 20:09

Ich arbeite auf einem Amt und möchte da bleiben. Also halte ich mal gabz schön die Füße still.

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Kommentar von Meli6991
02.08.2016, 20:16

Ich wollte 2 tage Urlaub ... das war ein großes delemmer bis es hieß ich sollte dich - stunde machen.

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