arbeitsunfall, selbstandig kein mitglied bei der bg. war aber fremdverschulden. was jetzt

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2 Antworten

Hallo,

die gesetzliche Unfallversicherung kommt für Heilbehandlung, Reha und schlimmstenfalls Rente nach Arbeitsunfällen ihrer versicherten Mitglieder bzw. deren angemeldete Beschäftigten auf.

Verdienstausfall bei Selbständigen sind grundsätzlich nie Leistung der ges. Unfallversicherung.

Hiergegen kann man sich nur durch eine sogen. Verdientausfall-Versicherung, Tagegeld-Vers. o. dgl. schützen oder, wie im genannten Fall, den Verursacher zivilrechtlich (gem. BGB) in Regress nehmen. Hierzu muss dieser doch wohl eine Haftpflichteversicherung besitzen.

Natürlich würder er es gerne "abwimmeln", da nach der Schadensregulierung ggf. seine Beiträge steigen würden.

Also: Nicht beirren lassen und den entstandenen Schaden dezidiert benennen und rechtskräftig sowie formgerecht geltend machen (einfordern).

Vor Gericht klagen muss man da noch nicht gleich!

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Wenn ein Dritter an dem Unfall Schuld hat, muss dein Mann ihn eben auf Schadensersatz verklagen. In den nächsten Tagen wird er auch einen Anhörungsbogen seiner Krankenkasse bekommen. Die wollen natürlich ebenfalls ihre Kosten erstattet haben.

Dass der andere in einer BG ist, nützt dabei leider nichts. Entweder ist er haftpflichtversichert, oder ihr müsst von ihm persönlich das Geld einklagen.

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Kommentar von anitacreative
04.07.2013, 14:12

Danke fuer die antwort. Mein man ist privat versichert, die kosten werden ubernommen. Hat aber viel verlust durch den arbeitsunfal. antword von der firma wo der verursacher fuer arbeitet war regelt die bg.

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