Arbeitsunfall nicht melden - wer zahlt (bitte Beschreibung lesen!)?

6 Antworten

Hoi.

Nur zur Ergänzung anderer Antworten: für den Verletzten gibt es keine Meldefrist für einen Arbeitsunfall.

Der Arbeitgeber muss Fristen einhalten (§ 193 SGB VII Pflicht zur Anzeige eines Versicherungsfalls durch die Unternehmer).

Der Verletzte bleibt nie auf Behandlungskosten sitzen. Wenn die BG nicht zahlt, tut es die Krankenkasse. Selbstmörder(wenn sie überleben) zahlen ja auch keine Behandlungskosten an die Krankenkasse zurück.....

Ciao Loki

Wenn es nicht mehr als Arbeitsunfall anerkannt wird ( oder mangels Beweise anerkannt werden kann) ist die BG raus.

Kann die Krankenkasse den AN zur Kasse bitten? Weiß ich auch nicht, dann müsste die Krankenkasse aber erst Beweis führen können, dass die akute Krankheit auch tatsächlich auf den Arbeitsunfall zurück zu führen ist. Also eher ziemlich unwahrscheinlich.

Das größere Problem ist im Ergebnis eine möglicherweise festgestellte Erwerbsminderung, zur Umschulung gezwungen o.ä. , dann stellst du dich finanziell schlechter.

Was lernen wir daraus? Jeden kleinen Unfall melden bzw. in ein Verbandbuch eintragen!

Wenn die KK diesen Beweis erbringen kann ist die Bg eben nicht raus.

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@Maximilian112

aber doch nur, wenn man die Bagatelle im Nachhinein noch als Arbeitsunfall gemeldet hat? Also muss mir ja erst mal als Patient (AN) die Frage kommen: Kann es einen Zusammenhang geben? Ich denke kaum, dass die KK von sich aus auf Suche geht.

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@Maximilian112

Arbeitsunfälle unterliegen einer Meldefrist.

Nach Wochen auftretende Beschwerden werden ohne Meldung bzw. Dokumentation durch den AG ganz sicher nicht von der BG anerkannt. Da könnte jeder kommen.

In den Fällen ist die KV zahlungsplichtig.

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@LouPing

Im Netz steht ein Fall der nach 19 Jahren gemeldet wurde..... und den ein Gericht anerkannt hat.

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@Maximilian112

Der Fall ist sicher gemeldet-aber damals nicht anerkannt worden. Eine nachträgliche (bei fristgerechter Meldung) Anerkennng ist u.U. möglich, hier liegt die Beweislast beim Verunfallten.

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Entweder ist die BG leistungspflichtig oder die Krankenkasse. Hat man keinen Arbeitsunfall gemeldet die KK, ist ein Arbeitsunfall anerkannt, die BG. Wieso sollte die Krankenkasse den Versicherten zur Kasse bitten? Dafür gibt es keinerlei gesetzliche Grundlage.

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Ergänzend zur Antwort von Dilithium: bitte auch im Verbandbuch eintragen (oder eintragen lassen), wenn man sich während der Arbeitszeit verletzt hat. Und sei es nur ein kleiner Schnitt. Aber dieses Verbandbuch ist dann auch der Nachweis bei eventuellen Spätfolgen.

http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/204-020.pdf

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