Arbeitsunfall Lohnfortzahlung

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7 Antworten

Die ersten 6 Wochen muß der Arbeitgeber Lohnfortzahlung leisten. Danach wird die Krankenkasse zahlen. Wenn Zeitarbeitsfirmen tricksen, am besten gleich zum Anwalt. Eine Beratung kostet nicht die Welt. Wenn es Euch in der jetzigen Situation mit dem Geld sehr eng wird, weiß der Anwalt, dass er Prozesskostenhilfe beantragen kann. Also keine Scheu, Anwälte sind dafür da. Aber gleichzeitig würde ich den Arbeitgeber per Einwurfeinschreiben auffordern, dass er seinen Verpflichtungen nachzukommen hat. Setzt ihm eine Frist, z.B. 3 Tage mit Nennung des Datums, bis zu dem das Geld auf Eurem Konto gutgeschrieben werden muss. Einwurfeinschreiben deshalb, weil dann der Postbote die Zustellung bescheinigt und der Arbeitgeber sich nicht weigern kann, das Schreiben anzunehmen. Diese Möglichkeit hat er bei Einschreiben Eigenhändig oder Rückschein. Außerdem kann er dann das Einschreiben länger bei der Post liegen lassen und nicht abholen. Dadurch kann er Fristen verlängern.

Auf jeden Fall steht Lohnfortzahlung für die ersten 6 Wochen zu, dann gibt es Verletztengeld von der Kasse und die rechnet mit der BG ab. Ist Dein Mann beim Durchgangsarzt gewesen, das ist nämlich wichtig bei Arbeitsunfällen, damit die BG herangezogen werden kann, wenn Folgeschäden drohen. Auf jeden Fall schriftlich anmahnen und bei Nichtzahlung sofort beim Arbeitsgericht vorsprechen!

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Bei Zeitarbeitsfirmen ist das oft schwierig. Sie versuchen sich immer zu drücken. Alle Abzocker. Drohe denen am besten gleich mit einem Rechtsanwalt.

Bei Arbeitsunfall sind vom Arbeitgeber sogar 43 Kalendertage Lohnfortzahlung zu leisten.

Da diese Zeitarbeitsfritzen eine Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit brauchen, um ihren Menschenhandel überhaupt betreiben zu können, würd ich denen schriftlich eine angemessene Frist zur Zahlung setzen und direkt rein schreiben, dass dieser Vorgang an die Bundesagentur gemeldet und einem Anwalt zur Eintreibung anvertraut wird, wenn diese Frist fruchtlos verstreichen sollte.

Da hilft nur Zähne zeigen und Rechtsweg gehen, wenn die es drauf anlegen.

Bis 6Wochen muss der Arbeitgeber bezahlen,danach die Krankenkasse.

es kommt darauf an, normalerweise bezahlt die Berufsgenossenschaft bei einem Arbeitsunfall

Die ersten 6 Wochen zahlt der AG. Das wurde doch hier schon mehrfach richtig dargestellt. Danach leistet die BG Vetletztengeld. Also was soll deine Antwort Und worauf kommt es an?!

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Schau mal in den § 3 Abs.1 EFZG ..ich hoffe das hilft dir

Weiß die Berufsgenossenschaft von dem Unfall und die Krankenkasse? Ist der Unfall überhaupt gemeldet worden?

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