Arbeitsunfall, gekündigt, wer zahlt?

6 Antworten

Deine Kündigung wird sicher keine Begründung enthalten. Also ist davon auszugehen, dass eine Kündigung wegen Krankheit erfolgte.

In dem Fall muß Dein AG über die Kündigungsfrist hinaus Entgeltfortzahlung leisten. Erst nach den 6 Wochen kommt dann die Berufsgenossenschaft dafür auf. Voraussetzung ist natürlich, dass eine Meldung des Arbeitsunfalles an die BG gegangen ist.

Du bist Mitglied der IG Metall. Das schliesst eine kostenfreie Rechtsberatung für Dich ein. Sollte es Streit geben dann wird Dich die IG auch vor Gericht vertreten.

Vielen Dank für die Antwort. War soeben auch bei der Krankenkasse und durch einen Tippfehler (Buchstaben im Nachnamen vertauscht) von einem Sachbearbeiter, tauchte ich als Mitglied im System nicht auf. Dies wurde nun korrigiert.

Fakt ist nun, dass der AG mich bei der Krankenversicherung bis dato noch nicht abgemeldet hat. Vom Jobcenter aus, wurde demnach auch noch nichts eingereicht. Und vor allem fehlt jeglicher Bericht vom Krankenhaus, dass ein Arbeitsunfall vorliegt. Hatte zum Glück Kündigungsschreiben vom AG und die Kopie vom Bericht für den Durchgangsarzt dabei. Denn es lag bei der Krankenkasse nichts vor.

Es soll ab dem 15.08.2013 Krankengeld bezahlt werden. Mein Fall wird jetzt bearbeitet, der Antrag wird umgehend an mich gesendet.

Die Frage ist nun, ob ich gegen die Kündigung angehen kann. Da, jetzt fast 6 Wochen nach Kündigungseingang vergangen sind.

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@Ehrimen

Nein kannst Du nicht mehr. Eine Klage gegen eine Kündigung hat eine Frist von 3 Wochen. Deine Kündigung ist jetzt nicht mehr anzufechten.

Ich hätte aber auch innerhalb der Frist keine Chance gesehen. Krankheit gibt keinen Kündigungsschutz.

Dein AG wird in die Kündigung nicht den Grund Krankheit formuliert haben. Er brauch keinen Grund wenn Du noch keine 6 Monate beschäftigt bist.

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Deine Krankenkasse kann deine Mitgliedschaft überhaupt nicht auflösen

Der Arbeitgber hat lediglich dein Ausscheiden mitgeteilt. Dann hast du 30 Tage "Nachversicherungszeit" in denen du deinen neuen Status klären kannst (hier über das JobCenter).

Mit dem Arbeitsunfall hat das allerdings nichts zu tun. Der wird über die zuständige Berufsgenossenschaft abgewickelt. Diese zahlt auch Krankengeld(Übergangsgeld)

Du musst dich trotzdem UMGEHEND arbeitslos melden. So lange du arbeitsunfähig bist, bist du aber nicht vermittelbar.

Wenn Du schonmal zur Krankenkasse fährst, frag doch mal ob die nicht auch diese Antragsformulare für die BGS haben. Du mußt natürlich um Geld von denen zu bekommen einen Antrag ausfüllen. Wenn die KK keine Anträge dafür hat gehst Du zur nächsten Berufsgenossenschaft in Deiner Nähe. Google nach wo die ist. Viel Glück und gute Besserung

Dankeschön, habe jetzt alle Berichte und Unterlagen eingepackt. Ist schon komisch, dass man so etwas weder beim Amt, noch bei der Krankenversicherung, gesagt bekommt.

Werde später darüber berichten, was man mir bei der Krankenkasse erzählt hat.

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nach arbeitsunfall eventuell arbeitslos

Ich habe 2013 einen Arbeitsunfall gehabt, bin immernoch krankgeschrieben. Da ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten kann werde ich wohl nach der krankschrift arbeitslos werden. auch die BG hat schon versucht für mich neue Arbeit zu finden aber ohne Erfolg. Ich habe mal gelesen das wenn man nach einen Arbeitsunfall seine Arbeitsstelle los wird bekommt man 2 Jahre lang Arbeitslosengeld1 in höhe vom Verletztengeld. Kann mir das jemand bestätigen? und meine 2 Frage,habe jetzt schwerbeschädigung von 30% kann beim Arbeitsamt eine gleichstellung auf 50% beantragen,mir wurde aber auch gesagt das es dann noch schwerer wird Arbeit zu finden macht es dann Sinn einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente zu beantragen? Ich bin 54 Jahre alt.

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Letztes Gehalt wurde ohne einbehaltene lohnsteuer ausgezahlt...es ist die endabrechnung nach Kündigung..und nun?

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Frage: was kann ich machen? zum anwalt gehen und die zeitarbeitsfirma verklagen? Ich weis es nicht darumm bitte ich schnellstmöglich um antworten danke.

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Gekündigt wegen Krankheit, woher Geld?

Riesen Problem..

und zwar habe ich am 26.03.2018 durch eine Personaldienstleistungsfirma zur Überbrückung einen Job angenommen, allerdings kam es (durch schlechteste Arbeitsbedingungen und massiver Ausbeuterei) zu einem Arbeitsunfall bei mir, nämlich einem massiven Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen in einem Bein.

Aufgrund dessen MUSSTE ich heute zum Gespräch ins Büro ( obwohl ich angemerkt habe, Schmerzen zu haben und um einen anderen Termin gebeten habe, damit mich jemand unterstützen kann), bei dem mir eine Kündigung in die Hand gedrückt wurde, die ab Freitag gilt. ( Da Probezeit und 1 Tag Kündigungsfrist im Vertrag)

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Nun, ab 01.08.2018 habe ich eine Festanstellung. Bis auf Weiteres bin ich erstmal krankgeschrieben und werde meine Therapie weiterführen. ABER woher bekomme ich jetzt Geld für meinen Lebensunterhalt ???

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Hallo zusammen, ich bin etwas irritiert.

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Krankenkasse Mitgliedschaftsantrag widerrufen?

Hallo Leute,

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