Arbeitsunfall bei Arbeitsbeginn

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hoi.

Normalerweise würde ja Lohnfortzahlung über den Arbeitgeber bestehen, aber:

§ 3 EntGFG Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

(3) Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses

Daher bekommt er jetzt gleich Verletztengeld, ausgezahlt durch die Krankenkasse.

Die Höhe ergibt sich aus:

§ 47 SGB VII Höhe des Verletztengeldes

(1) Versicherte, die Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen erzielt haben, erhalten Verletztengeld entsprechend § 47 Abs. 1 und 2 des Fünften Buches mit der Maßgabe, daß

  1. das Regelentgelt aus dem Gesamtbetrag des regelmäßigen Arbeitsentgelts und des Arbeitseinkommens zu berechnen und bis zu einem Betrag in Höhe des 360. Teils des Höchstjahresarbeitsverdienstes zu berücksichtigen ist,

  2. das Verletztengeld 80 vom Hundert des Regelentgelts beträgt und das bei Anwendung des § 47 Abs. 1 und 2 des Fünften Buches berechnete Nettoarbeitsentgelt nicht übersteigt.

Ciao Loki

Bekommt er nun 100%, oder nicht??? Das ist meine Frage

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@gabili1122

Hoi.

Da man seine Steuerklasse und alles weitere nicht weiss, kann man dazu nichts sagen. Es muss halt von der Stelle ein Brutto-Netto-Vergleich gemacht werden und darüber erhält man eben auch was schriftliches.

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Ja, das tut sie auch. Und zwar über die Krankenkasse. Zu der Höhe des Verletztengeldes wurde in den anderen Antworten schon genug gesagt, allerdings ist die Aussage, die BG würde das Nettoentgelt ersetzen, viel zu pauschal. Dazu sind die Vorschriften über die Berechnung des Verletztengeldes zu vielfältig und kompliziert. Dein Partner sollte davon ausgehen, in etwa 80% seines letzten Nettoentgeltes als Verletztengeld zu erhalten.

Gute Besserung und ein baldiger Wiedereinstieg ins Berufsleben :-)

Stimmt bei einem Arbeitsunfall muss die BG zahlen, aber nur wenn es auch gemeldet wurde.

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