Arbeitsunfall! Aber was wenn ich nicht gemeldet bin?!

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Du hast dich richtig verhalten und den Unfall als Arbeitsunfall gemeldet. Ich geh davon aus, dass Du als geringfügiger bei deinem Chef arbeitest, insofern hat dich dein Chef mit Sicherheit auch nicht abgemeldet. Di BG würde aber auch alle Kosten übernehmen, wenns dies nicht der Fall wäre, den Aärger hätte nur dein Chef, da er die Situation aufklären müßte. Das Wort Schwarzarbeit ist hier nun definitiv zu weit vorgegriffen. Aller höchstens mußt Du dich gegenüber der BG nur zum Sachverhalt äußern, die gesamten Kosten etc. übernimmt diese jedoch voll.

Die Frage ist hier, ob du eine normale Gehaltsabrechnung bekommst aus der hervorgeht, ob du als Angestellter bei der Bundesknappschaft mit einer geringf. Beschäftigung angemeldet bist. Handelt es sich hier tatsächlich um Schwarzarbeit, wird es teuer für dich und den AG. Die KK bei der du versichert bist,kann die Kosten wegen der Schwarzarbeit ablehnen, da die Berufsgenossenschaft die Kosten erstattet haben will. Es handelt sich bei dir um eine nicht versicherte Beschäftigung über die Berufsgenossenschaft. Die Aussage von TwilightHeinz81 ist leider nicht ganz richtig, denn du bist nicht grundsätzlich bei der Berufsgenossenschaft versichert.

Die Unfallversicherung zahlt. Da bist Du nämlich so oder so versichert, egal, ob der Arbeitgeber das gemeldet hat oder nicht. Allerdings wird sie beim Arbeitgeber die ihr entstandenen Kosten in voller Höhe eintreiben können (§ 110 Abs. 1a SGB VII). Das ist das typische Risiko der Schwarzarbeit. Dass der Arbeitgeber Dich nicht gemeldet hat, ist erst mal sein Problem.

Auf der Arbeit gestürzt- Arbeitsunfall?

Hallo zusammen,

es geht um folgendes. Mein Mann ist auf der Arbeit gestürzt und auf die Schulter gefallen. Er brach sich seinen Finger und hat seitdem nur noch Schmerzen in der Schulter. Da der Unfall in der Nacht passiert ist, hat er es am nächsten Morgen gemeldet. Er war 4 Wochen krank geschrieben, dann hat er sich gesund schreiben lassen weil wir in Urlaub gefahren sind- war mit dem Arzt so abgesprochen. Der Arzt sagte wenn es nach dem Urlaub nicht geht soll er wieder kommen. Nach dem Urlaub war mein Mann noch mal 3 Wochen arbeiten und es geht momentan gar nicht mehr, er ist Staplerfahrer und er kann gar nicht seine Arbeit ausführen. Dann war er jetzt am Freitag beim Arzt und der sagte dann zu ihm das es mit der Schulter kein Arbeitsunfall sei, weil er schon Vorschäden(wie Kalk in den Knochen) hätte. Er hatte versucht den Arzt zu erklären das er vorher keine Schmerzen hatte und er den Arm auch bewegen konnte und alles o.k. war mit der Schulter. Aber der Artzt ließ sich nicht davon abbringen und sagte das der Sturz nur der Auslöser für die Schmerzen gewesen sei. Dann sagte der Arzt das er Artrose hat, wovon vorher nie die Rede war. So langsam weiß ich auch nicht was ich glauben soll und keiner weiss voher die Schmerzen wirklich kommen. Wir würden uns eine zweite Meinung einholen aber zu welchem Arzt sollen wir gehen.? Mein Mann weiss auch nicht wie er sich verhalten soll wegen der Krankschreibung. Der Unfallchirug der den Arbeitsunfall aufgenommen hat bescheinigt ihn die Krankschreibung aber nicht als Arbeitsunfall, weil er angeblich Vorschäden hatte. Nun hat er Schmerzen in der Schulter, kann den Arm nicht heben und beißt sich durch auf Arbeit. Aber es ist ja kein Zustand. ;-( Was können wir den jetzt tun weil die Schulter muss ja mal ordentlich untersucht werden damit wir Klarheit bekommen woher die Schmerzen kommen. Zu welchem Arzt müssen wir gehen um eine zweite Meinung zu bekommen? Wie verhält es sich jetzt wegen der Krankschreibung und der Berufsgenossenschaft (der Unfallchirug bestättigt die Schulterverletzung nicht als Arbeitsunfall)- die haben sich bisher auch noch nicht gemeldet. Hoffe es kann mir jemand helfen. Danke in voraus.... ;-))))))))))))))

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Wer übernimmt die (weiteren) Kosten?

Also jetzt einmal aufgepasst: Wie ich bereits einmal mitteilte, liegen 2 Operationen hinter mir. Die Krankenkasse hat die Kosten übernommen nach der 2. Operation, da der Unfall nicht als Arbeitsunfall anerkannt wurde.

Die BG meldet sich nach Lust und Laune, hat sich aber seit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse eigentlich nicht mehr gemeldet. Vor paar Tagen erhielt ich einen Brief von denen. Dort stand u. a.:

".... Wir übernehmen keine Zahlungen und wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen..."

(so in etwa stand es im Brief u. a.)

Meine Mutter meint, dass die Angst haben, weitere Kosten zu übernehmen und sich deswegen wehren. Die denken, dass ich vielleicht versuche "vorzeitig in Rente" zugehen (Erwerbsminderungsrente zu beantragen etc.).

Jetzt stehe ich ja zwischen der Wahl und wenn ich es richtig deute, heißt es so, dass wenn ich damit nicht einverstanden bin, dass die keine Zahlungen übernehmen und Widerspruch einlege, geht es, früher oder später, vorm Gericht und wenn ich einverstanden bin, dann übernehmen die keine Kosten. Stimmt das?

Was ist dann eigentlich mit den Kosten, die durch die 1. OP angefallen sind? Die haben die ja übernommen. Und eine OP kann eine Privatperson auch gar nicht bezahlen, außer die ist sehr reich.

Im Prinzip gibt es doch eh nur die 2 Möglichkeiten im Vornherein schon:

Entweder wird der Unfall als Arbeitsunfall anerkannt oder er gilt als Privatunfall.

Also nach den Brief zu urteilen, geht es ja eigentlich um die Kosten, aber die werden doch sowieso von der Krankenkasse übernommen. Wollen die sich mit den Brief absichern, nichts mehr zahlen zu müssen?

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Frage zu krankschreibung!

Hi, ich hatte am Dienstag einen Arbeitsunfall. Ich arbeite in einem Getränkemarkt und mir ist ein großer Elektrostapler hinten in den rechten Fuß reingefahren, sodass ich jetzt dort 3 große Schnittwunden habe und die Achillessehne überdehnt ist. Das tut beim Laufen sehr weh. Ich war dann beim Unfallarzt, der hat mich versorgt und für die Woche Krankgeschrieben! Jetzt hat mich mein Chef wieder davon überzeugt, dass es ja ohne mich nicht geht und ich bin trotz Krankschreibung die ganze Woche wieder (mit Krücken) in die Arbeit. Heute tut mir mein Fuß aber so stark weh, dass ich kaum mehr auftreten kann...Ich trau mich kaum, morgen anzurufen und zu sagen, dass ich nicht kommen kann...ich weiß dass dann wieder ein dummer Spruch kommt und er trotzdem versucht, mich in die Arbeit zu kriegen!

Hat jemand einen Tipp für mich?

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BG lehnt Arbeitsunfall ab. Muss man als Patient die Rechnungen von BG-Behandlungen übernehmen, die stattfanden bevor der Ablehnungsbescheid da war?

Ein Verkehrsunfall wird von den erstbehandelnden Unfallärzten an die Berufsgenossenschaft (BG) als Arbeitsunfall gemeldet. Es folgen lange andauernde Behandlungen, die von der BG bislang erstattet wurden. Nach ca. 5 Jahren stellt die BG einen Bescheid aus, dass kein Arbeitsunfall vorgelegen hätte und dass die Übernahme der Heilbehandlungskosten "mit sofortiger Wirkung" abgelehnt wird. Seit Zustellung des Bescheids sucht der verunfallte Patient vorläufig (bis über den eingereichten Widerspruch entschieden ist) keinen weiteren D-Arzt mehr auf.

Kurz darauf bekommt der Patient von der zuvor behandelnden D-Arzt-Praxis BG-Behandlungen in Rechnung gestellt, die alle vor der Zustellung des Bescheids stattgefunden haben, aber offensichtlich bei der BG noch nicht eingereicht bzw. noch nicht erstattet wurden.

Wer ist hier nun zahlungspflichtig?

(PS: Es gibt sonst keine Krankenversicherung, die das übernimmt.)

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Kennt sich jemand mit Globuli aus in bezug auf narben?

wäre sehr dankbar wenn ihr mir weiterhelfen könntet. nach einem arbeitsunfall vor über 1,5 jahren hat mein mann bis heute noch schmerzen in der hand. die hand wurde gequetscht in einem fahrstuhlschacht und er musste auf dem handrücken genäht werden. bis heute ist die narbe sehr empfindlich auf berührung und teilweise schmerzt ihm der ganze handrücken.

ich möchte es gerne mit globuli versuchen weiss aber nicht genau welche....

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